SPD ist selbst schuld wegen ihres Akzeptanz-Elends

Die SPD jammert herum, sieht die Fälle schwinden, merkt, dass nicht nur die Luft um sie dünn wird, sondern auch das Eis auf dem sie stehen.

Die SPD braucht nicht auf andere Parteien zu schauen und zu zeigen, wenn es darum geht, Bezichtigungen des Verrats zu besagen.

Denn, die SPD hat maßgeblich einen der größten politische Verrate in der Nachkriegszeit begangen, in dem sie die Rentner in Deutschland durch ihr Rentenmodell planmäßig in den Ruin treiben. Selbst durch ihre Appanagen bei Laune gehabt, bisweilen durch die akademische Mühle zu Lohn und Brot gekommen, klatschen die SPD-Funktionäre laut vernehmbar, wenn die MERKEL´sche Energiewende die Deindustrialisierung u.a. in NRW zur Folge hat.

Wer selbst satt ist, der braucht sich nicht zu wundern, wenn genau diejenigen, die „Schmalhans´ Küche“ bestellt haben, den dicken Stinkefinger gezeigt bekommen.

Hinzu kommt, dass es – und hier können sich eigentlich alle älteren Parteien die Hand schütteln – dass bis in die Zeit vor der Flüchtlingskatastrophe nie Geld vorhanden gewesen ist, um soziale Defizite in der Gesellschaft zu mildern, sie zu dämpfen und gar vielleicht aufzulösen.

Es galt das „Defizit“ zu managen, damit man die Knute des EURO und des Stabilitätspaktes nicht plötzlich ziehend erlebt. Bilanzverlängerungen, politische Bartergeschäfte und fehlende politische Authentizität sind mit die Impulse, die gerade die SPD, die doch immer soooooo gerne von sozialer Gerechtigkeit palavert, andere bezichtigt, Botschafter der sozialen Kälte im Dienste böser Kapitalisten zu sein, haben die desolate Situation geschaffen.

Verteufelt, dass die SPD seit der Merkelisierung der europäischen Politik nicht einmal mehr imstande sein wird, „Opposition“ auch nur ansatzweise ernsthaft spielen zu wollen.

In der SPD sind es die dieser Tage zu vernehmenden Gerüchte um GABRIEL und die Zurückweisungen gewesen. Wenn  bei der CDU die Wortwahl „der / die muß weg!“, öfter zu vernehmen ist, dann ist dies die Preisgabe eines politischen Mandatsträgers, dass er / sie nicht weiter auf dem Posten gesehen wird.

Will die SPD nicht gnadenlos im politischen Statistentum verharren, so sei ihr empfohlen, möglichst zügig einen außerplanmäßigen Parteitag einzuberufen, in dem dann festgelegt werden möge:

1.) Rentenreform, die wirtschafts- und sozialpolitisch das Wort Reform gerechtfertigt sein läßt.

2.) Dienstrechtsreform des Öffentlichen Sektors, in dem nur noch Verbeamtungen in dem Bereich Polizei und Justiz möglich ist, ansonsten ausschließlich ein Angestelltenverhältnis.

3.) Soziale Gleichheit in Bezug auf ein zukunftsfähiges Renten- und Sozialsystem sicherzustellen, aus dem man sich eben gerade nicht durch politische Verdienste gem. Pkt. 2.) verabschieden kann. Also, auf dem politischen Bewährungsaufstieg über Jobs im öffentlichen Sektor belohnt wird.

Die Zerrissenheit unserer Gesellschaft birgt das massive Risiko in sich, dass auch Grund der gesellschaftlichen Dynamik und unsicheren Zukunft in paneuropäischer Sicht, die Defensivhaltung der Bevölkerung aus nachvollziehbarer Weise dazu führen kann, sich einzuigeln.

Der SPD ist die Schuld zuzuweisen, durch ihre seinerzeitigen Rentenentscheidungen einen Wechsel gegen ein soziales Deutschland mit wirtschaftlicher Orientierung quergeschrieben zu haben.

Denn ihr seinerzeitiges Handeln ist wie ein schwerer Mühlstein in der Zukunft, weil er Soziallasten schlicht und einfach auf die nächste Generation umgebucht hat. Die SPD heutiger Epoche steht für Wankelmütigkeit, Unterordnungsfähigkeit, fehlende Wirtschaftskompetenz. Und, auch Sozialkompetenz, weil sie auch Dank der Energiewende für eine geradezu blinde Restrukturierung unseres Energie- und Wirtschaftssystems steht, das gar nicht nachhaltig sein kann!

SPD-Bundestagswahl 2017: 19,8% – wer will so  etwas verantworten?

 

 

 

 

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