Einbruch am 7. Mai 2016, Adalbersteinweg | Täter gefaßt! Ob er in den Knast kommt?

Heute, Samstag, 7.5.2016, gegen 5 Uhr morgens, brach ein Einbrecher in ein Elektronikgeschäft am Adalbersteinweg durch die Haupteingangstür ein. Durch aufmerksame Nachbarn wurde die Polizei alarmiert, die den Täter festnehmen konnte.

Man kann nur hoffen und sich wünschen, dass der Täter in den Bau wandert und nicht wegen eines festen Wohnsitzes auf Freien Fuß gesetzt wird.

Denn: es reicht mit den Verwüstungen in der Stadt, die mittlerweile den Eindruck erwecken, wie dereinst in der Bronx, die man bewußt gegen die Wand laufen ließ, diesen Stadtteil gentrifizierte, um ihn so zu filettieren, dass dann billig eingekauft, teuer saniert und sehr teuer verkauft werden konnte, somit ein Leverage erreicht wurde, der die Kassen klingeln ließ.

Jüngst wurde in einen Kiosk gleich zweimal eingebrochen. Dies sind Umstände, die es für geschädigte Geschäftsführer sehr schwer machen, zu vernünftigen Sätzen eine Versicherung gegen Einbruchsschäden abschließen zu können.

Diese sind zudem nicht billig. Denn, eine große Fensterscheibe eines Geschäfts kann durchaus in der Größenordnung von

  10.000,– Euro (i.W.: zehntausend!) liegen.

Auch im sonst so ruhigen Burtscheid stellt man fest, welche Folgen die nicht so heile Welt in Aachen mit sich bringt. Dort wurde, wie berichtet, eine Schneiderei auch zweimal heimgesucht.

Es ist

UNERTRÄGLICH!

wie diese Zerstörungswut grassiert! Da wundern sich die politischen Grokos von SPD und CDU, dass ihnen die Wählerschaft wegläuft. Nur, wenn eine Stadt derart strukturell der absoluten Verlotterung preisgegeben worden ist, muss man sich allen Ernstes fragen, ob denn die richtigen Köpfe am Ruder sind.

Denn, in anderen Städten vergleichbarer Größe – zumeist außerhalb von Nordrhein-Westfalen – scheint man rühiger zu sein, als in Aachen. Aber, was will man von einer Stadt erwarten, die in ihrer Standortentwicklung stets nur Akademia im Auge hat, aber nicht die Menschen, die zum „unteren Bildungsdrittel“ gehören.

Industrieelles Arbeiten – dann auch noch im 3-Schichtbetrieb – ist im Rot-Grün-Schwarz-Spektrum als nicht mehr zeitgemäß da als untechnologisch empfunden. Es wird sich darüber gefreut, dass Windkraft sich dreht, die fossilen Kraftwerke runtergefahren werden, man also

fukushimatisiert (die Stigmatisierung durch die Energiewende)

Es ist nicht jedem gegeben, Abitur zu machen, ein Studium anzufangen und dann in die Politik zu gehen. Die Würde und die Chancengleichheit der Menschen bedingt bei der Standortentwicklung so klug zu planen, dass man auch darauf achtet, Menschen, die eben keinen IQ von 111 oder mehr – wie das in der Politik in der Regel selbstredend gegeben ist – haben, einzubeziehen. Sprich, den vielen Köpfen auch viele Hände zu geben, respektvoll mit allen Menschen umzugehen.

Denn Standortentwicklung ohne die Beachtung von Menschen des „unteren Bildungsdrittels“ zu ignorieren, ist einfach nur degouttant, ignorant und total verpeilt.

Man unterliegt dem Irrtum zu glauben: „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Aber, in Billiglohnländern, da wird dann die Luft verpestet, das Wasser trübe. Hier jedoch, würden es die Gesetze nicht so weit kommen lassen.

Aachen hat noch sehr, sehr viel Luft nach oben, geht man in die aktuellen statistischen Zahlenwerke, die die Lebensqualität erkennen und fassbar werden lassen.

Unfassbar, dass man nichts tut!

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