wir hatten leider vor Monaten schon Recht!!! Städteregion und Stadt Aachen haben ihr Vertrauen verspielt: „Jodtabletten sind Mangelware“

„Jodtabletten sind Mangelware – Im Falle eines Atomunfalls im belgischen Meiler Tihange wären viel zu wenig Tabletten verfügbar. In der Städteregion Aachen fehlen

84 Prozent der benötigten Menge.

Belgien verteilt Jod praktisch an alle Bürger.

Das entsätzliche Geschwafele seitens der Politik und Verwaltung, aber auch teilweise anderer Stellen in Sachen Jod-Tabletten verpufft jetzt also doch – so wie wir es bereits vor Monaten dargelegt haben (s. Links am Ende des Textes!)

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/kreis-will-jodtabletten-verteilen-darf-es-aber-nicht-1.1348320

Es stellt sich nun allen Ernstes die Frage, ob hier möglicherweise nicht nur verwaltungsrechtlich gegen geltendes Recht verstoßen worden ist – s.o. 84 %-Zitat – sondern eventuell gegen Strafrecht. Dies wegen der im Raume stehenden und zumindest als „billigend in Kauf nehmenden“ zu beklagenden Bevorratung.

Denn: die Sache ist behördlich seit Jahren bekannt. Man denke nur an geltendes Recht in Deutschland sowie den Richtlinien in der EU.

Wenn nun, wie in der Aachener Zeitung vom heutigen Tage geschrieben ist:

„In der Städteregion Aachen fehlen 84 Prozent der benötigten Menge. Belgien verteilt Jod praktisch an alle Bürger“,

dann stellt sich die Frage, ob nicht sogar auf Grund der ekklatanten Unterversorgung zum Schaden der Menschen im Eintretensfalle das Verhalten der Städteregion Aachen als „grob fahrlässig“ anzuzeigen ist. Denn, die Anzahl der Menschen ist bekannt. Die Menge der bevorrateten Jodtabletten. Damit muss man davon ausgehen dürfen, dass selbst ein Lernbehinderter Mensch ohne irgendeine schulische Qualifikation feststellen wird, dass eine massive Unterdeckung gibt.

Von Amtswegen und durch die Vernetzung sowie Einbettung von Behörden in das Behördengeflecht unseres Staates, kann und darf sich kein Bediensteter des Staatswesens auf städteregionaler Ebene herausreden können, dass man davon keine Ahnung gehabt habe.

Denn: irgenend eine Amtsperson muss aus der zuständigkeithalber zwingend gegebenen Kenntnis die Anschaffung der Jod-Tabletten gekannt haben. Ebenso von dem Bedarf für den Eintretensfall.

Aber auch auf der höheren, Aufsichtsebene, ist geschludert worden. Denn ein wesentliches Element der administrativen Struktur des Staatswesens ist die Subordination. Sprich, oben ein Ministerium und unten das operativ zuständige Amt.

Wenn in dieser Befehlskette versäumt worden ist, sicherzustellen, dass bedarfskonform zu bevorraten ist, so bedeutet das, dass zu allermindest nun gegen die fehlerhaft agiert habenden Bediensteten der jeweiligen Ämter/Stellen/Behörden, eine Dienstaufsichtsbeschwerde fällig wird.

Es wäre interessant, wie die massive Unterdeckung i.S. Jodtabletten auch strafrechlich von Fachjuristen einzuordnen ist.

Es ist – unjuristisch gesprochen – bedenklich und höchst fahrlässig, amtlicherseits eine derartige Unterbevorratung zumindest billigend in Kauf zu nehmen.

Was auch noch zu beachten ist – so Mediziner:

Nur wenn die Schilddrüse durch das medikamentös verabreichte Jod rechtzeitig gesättigt ist, vermag der Schutzmechanismus zu greifen.

Die Tabletten bei Alarm vielleicht verteilen zu wollen, das ist unprofessionell.

Wenn Sie das „SUCHEN“-Fenster oben rechts sehen: geben Sie Stichworte Ihrer Wahl ein, um vorangegangene Berichterstattung zu lesen.

Vertraunsbildend ist das Amtshandeln der Zuständigen absolut nicht. Bedenkt man, wieviel Geld in Form der „Bezüge“ vom Steuerzahler geflossen ist, dann ist die Frage erlaubt: kontrolliert man sich nicht im Rahmen der behördlichen Hierarchie und läßt die Dinge laufen?

Ein anderer Schluß in Bezug auf das nun offenkundig existierende Amtshandeln ist nicht zu ziehen.

„Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“

– dies besonders in Aachen und der Region Aachen. Selbstgemachte Politikverdrossenheit – hier sieht man, was man tun muss, um das zu erreichen!

 

 

 

 

 

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