+++ Härtere Gangart gegen Drogendealer +++ leider nur in Österreich…

In Österreich ist eines klar: Dealerei in der Öffentlichkeit wird zum „no go!“.

Hoffentlich bald auch in Aachen. Denn, es schreckt viele Touristen ab und es hat zu einem Millieu der Angst geführt. Bei Eintritt der Dunkelheit nicht mehr vor die Tür zu gehen, weil man Angst hat, zum Opfer eines Überfalls oder Diebstahls zu werden, das ist etwas, das in die Menschenwürde eingreift, weil man sich nicht mehr frei bewegen kann:

http://derstandard.at/2000035917740/Nationalrat-Schaerfere-Gangart-gegen-Drogen-Dealer

Sucht ist eine Krankheit. Da gibt es kein Vertun! Was absolut erforderlich ist, das ist die Zurverfügungstellung adäquater Mittel und nicht das,  was heute an Mitteln zur Verfügung gestellt wird.

Aber auch muß die Stadt Aachen endlich den politischen Mumm beweisen, dafür zu sorgen, dass die Hilfe – im Sinne von Ethos – so zu gestalten ist, dass sie auch in der Städteregion Aachen verankert wird.

Die Städteregion Aachen macht es sich sehr bequem damit, das Gesundheitsamt unter seinen Fittichen zu haben, um so die Steuerungsgewalt in Bezug auf die Organisation der Sucht ausüben zu können.

Andreas NIEDRIG, ehemaliger Heroin-Abhängiger und dann Ironman-Gewinner auf Hawaii sollte gehört werden.

Denn seine Ansage ist, dass eine Rehabilitation durchaus eineinhalb Jahre dauert, bis man stabil ist. Und nicht maximal ein halbes Jahr.

Das ist aber nichts Neues – dies trug er bereits vor ca. 7 Jahren in der Mayer´schen Buchhandlung vor. Rund 400 Leute waren muxmäuschen still, als sie das erfuhren.

Wenn es um Menschen geht, darf keine Zeit verloren gehen. Und, die Verantwortung der Obhut und der Fürsorge gebietet es, zu strukturieren und Süchtigen einen 365/7/24-Ort zu geben, um jederzeit, wenn das „arme Tier“ angreift, Schutz statt Schmutz zu finden…

Um es ganz deutlich und unmißverständlich zu sagen: Die Initiative Kaiserplatz e.V. vertritt den Standpunkt, dass die Suchthilfe eine absolut wertvolle und gesellschaftlich zu achtende Institution ist, der man aber leider viel zu wenig Ressourcen an die Hand gibt, um für die rund 3.000 Schwer(st)abhängigen in Aachen und der Städteregion Aachen adäquat helfen und dienen zu können!

Der tägliche Umgang mit menschlichen Schicksalen ist etwas, das eine sehr starke Persönlichkeit erfordert. Auch, die Stärkung des Rückens der Gesellschaft!!!

Dann, wenn die Ressourcen entsprechend der Not alloziert werden, dann ist es möglich, die teils höchst unerfreulichen, manchmal durchaus abstoßenden Szenen in der Öffentlichkeit – auch im Sinne der Menschenwürde der Kranken – zu reduzieren, weil Rückzug und Betreuung rund um die Uhr und an vielen Orten möglich ist.

 

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