Lärmterror durch Windturbinen

Ein militärisches Instrument, den Gegner mürbe zu machen, um ihn dann effizienter zu neutralisieren, ist unter anderem, mit Lautsprecherbatterien auf Dauerbeschallung zu gehen. So etwas wird zum Beispiel gerne auf dem 38° Breitengrad betrieben. Oder, wie in den 1970ern in Nicaragua.

Eine ganz neue „Innovation“ ist der Infraschall von Windkraftanlagen, wenn die Blätter am Pylon vorbeiziehen. Im Rahmen einer Rotation werden drei Druckstöße evoziert, die zwingend akustische Phänomene hervortreten lassen.

Dies, weil es sich bei den Rotoblättern um aerodynamsiche Profile haben, deren Aufgabe es ist, eine Druckdifferenz zwischen beiden Rotorenblätterflächen zu bewirken.

Wenn nun ein Blatt die aerodynamsiche Wirkungsgrenze im Bereich des Pylons beginnt zu durchlaufen, baut sich ein Druck auf, der dann maximal ist, wenn ein Rotorblatt ebenfalls senkrecht ist. Der Grund: dann ist der Abstand am geringsten.

Die Frequenz – und damit die Wellenlänge des Schalls – liegt im sehr niederfrequenten Bereich ab. Sie hängt von Profil, Relativgeschwindigkeit und Abstand Profil/Pylon ab.

Wenn Sie eine Windkraftanlage in Ihrer Nähe haben und ein Wummern hören, dann sollten Sie bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zwei Dinge erfragen:

1.) Sind Schallpegel-/druckmessungen vorgenommen worden? Es gibt nur ein „ja!“ oder „nein!“.

2.) Fragen Sie, wo genau gemessen worden ist. Denn, wenn in einem so genannten „Schallknoten“ gemessen worden ist, dann ist es dort recht still. Frequenz und Wellenlänge sind nämlich korreliert und eine Messung muss zwingend, um ehrlich zu sein, entweder im Maximumsbereich oder Minimumsbereich der Wellenlänge liegen…

 

 

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