Der Berliner Rentenverrat – nächstes Jahr ist Bundestagswahl, nutzt die Gelegenheit!

Das, was die SPD mit den GRÜNEN seinerzeit in Sachen „Modernisierung des Rentensystems“ verbrochen hat, das ist der Verrat der Gesellschaft!Sarkastisch formuliert, das Fundament einer sozialistischen Gesellschaft, die ihre Bürger möglichst wirkungsvoll in ein Staatssystem zwängt, von dem sie zum minimalen Überleben abhängig sind.

Bekanntermaßen sind Abhängige immer besser politisch gefügig zu machen, als freie Bürger, die in der Lage und im Stande sind, staatlich unabhängig für ihre Existenz zu sorgen und somit auch nicht dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.

Und, dass nun die SPD- und CDU-Koalition keine richtige Kursrichtung erkennen läßt

Schaut man sich alleine Aachen an, wie hoch hier die Arbeitslosenquote ist. Oder, die derjenigen, die „aufstocken“ müssen, um überhaupt über die Runden kommen zu können. Verbunden mit einer Standortpolitik, die zweifeln läßt, ob man eigentlich vor lauter ideologischer Selbstzufriedenheit – auch bei der CDU, die man wegen ihrer politischen Selbstzerstümmelung eigentlich nicht mehr wiedererkennen kann – erkannt hat, was „positive Standortfaktoren“ bedeuten.

Denn: vor lauter Egozentriertheit der classe politique, hat man das „untere Gesellschaftsdrittel“ igonriert. Anstatt Mittel freizusetzen und Wege zu finden, für Menschen [MENSCHEN!] die es schwer haben, den Weg in Richtung zumindest teilweiser Unabhängigkeit zu gehen, werden Arbeitsplätze exportiert!

Man freut sich, wenn die Braunkohlekraftwerke geschlossen werden, denkt aber nicht an die sozialen Kollateralschäden, die die Folge in der Region sein werden: in der Größenordnung von 10.000 Menschen werden die Arbeitsplätze abgebaut werden, die Unternehmen verlieren und, zu meinen, dass die dann unausweichliche Erosion des Lohngefüges eine Zukunft – s. Rente – bietet, ist einfach nichts als ignorante Träumerei von Personen, die in ihrem Leben niemals richtig gearbeitet haben können, mit den Schwierigkeiten eines „einfachen“ Arbeitsplatzes zurechtzukommen hatten.

Konnte ein Mechanikergeselle bei den früheren Produktionsbetrieben im Aachener Osten mit rund 1.600 DM brutto sich noch eine kleine Wohnung, ein Auto und einen Urlaub leisten, so wäre heute bereits mit dem in Euro umgerechneten Lohn der Anspruch auf „Stütze“ gegeben. Mit all seinen Folgen des sich unterordnen Müssens unter das Staatssystem.

Es wird eine menschliche und humanistische Komponente nolens volens mit politischer Selbstgefälligkeit ignoriert und institutionalisiert: dass es eben auch Menschen gibt, die kein Abitur machen können, schön blumig auf politischen Cocktailempfängen der Politi-Schickeria parlieren können, sondern, die auf dem Boden der Realität und fleißig das tun wollen, was teilweise als „schmutzig“ deklassifiziert wird, einfache Arbeiten auszuüben, bei denen man sich schmutzig, macht, Lasten zu tragen hat, abends müde ins Bett zu fallen, weil man gefordert wurde.

Oh, die bösen, bösen Fabriken Grünen Selbstverständnisses sind so etwas wie exorzisitischen Exequien des 21. Jahrhunderts, geprägt von einer Art Bann-Bewegung. Nur, dass der Export von manuellen/mechanisierten Wertschöpfungsprozessen, bei denen viel Energie und somit Emissionen im Spiel sind, dazu führt, genau dort angesiedelt zu werden, wo man weiterhin ökologisch wie früher wurschteln kann, das wird geflissentlich ideologisch ignoriert.

Gute und sozialpolitisch vernünftige Standortpolitik heißt zwingend, die Zukunft so zu gestalten, dass allen Menschen in einer Region eine angemessene Perspektive ermöglicht wird, selbstständig und möglichst frei vom Staate leben zu können.

Der ökologische Nebeneffekt enger Gesetzgebung ist dann auch der, dass die spezifischen Emissionen und der spezifische Energieeinsatz der Wertschöpfung maximal minimiert wird, man somit sogar das Klima stärker schützen würde, als durch einen geradzu libertinären Export von Arbeitsplätzen.

Denn dort schert sich niemand um die Menschen und die Umwelt. Man braucht sich einfach nur einmal Gerbereien und Färbereien in Nordafrika oder Asien anschauen: ist das grünmoralisch vertretbar? Nein! Auch diese Menschen haben ein Recht auf Unversehrtheit bei der Arbeit und somit Gesundheit.

Aber, durch das Scheuklappenprinzip und das Billigrechnen, werden Logistikketten um den Globus gestaltet, die ein regelrechter Wanderzirkus des Dumping ist und nichts, aber auch gar nichts mit Verantwortung oder unternehmerischen oder sozialen Denken zu tun hat.

Es ist schlicht und einfach der Opportunismus, lokal zu optimieren – koste es was es wolle: „Was kümmert mich der Dreck, in dem andere leben hinter meinem beschränkten Horizont?“.

Standortpolitik heißt zwingend, alle Bewohner eines Gebietes im Blick zu haben, Unternehmen zu fördern, die sozialverantwortlich agieren und damit eben auch Bereiche zu fördern, die man „Produktion“ und im weiteren Sinne „Arbeiten“ nennen kann.

Was hilft es einer Stadt, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Menschen auf „Hartz IV“ angewiesen ist, weil keine Arbeit zu finden ist, die die Menschen leben lassen kann?

Zu sagen: „dann zieh doch weg!“, ist für viele gar nicht möglich. So muß ein HARTZ-IV-Empfänger, will er an einen anderen Ort ziehen, um z.B. Familienmitglieder zu pflegen, von der „Empfängergemeinde“ eine Art von „Übernahmeerklärung“ abgeben. Sprich, die Empfängergemeinde trüge die Kosten. Klar ist, dass hier eine Zurückhaltung gegeben ist.

Bedenkt man, dass im Großraum RAVENSBURG seit Jahren Vollbeschäftigung herrscht und man es dort geschafft hat, dadurch viele, viele Menschen in Brot und Arbeit gesetzt haben zu können, so muß man sich für diese Region die Frage stellen: WAS WIRD HIER FALSCH GEMACHT?

Mit einem klaren Gruß in das Politbüro Düsseldorfs!

 

 

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