FEINSTAUB + Stäube – wissenschaftliches, staatliches /behördliches Informationsmaterial

Staub auf Baustellen: „TRGS 559“. Beim Arbeitsschutz unterscheidet man vier Arten von Stäuben:

1.)  Krebserregend sind Tätigkeiten mit Quarzstaub

2.) Alveolengängiger Staub – auch als „A-Staub“ bezeichnet – dringt bis in die Lungenbläschen vor.

3.) Einatembarer Staub – „E-Staub“ genannt –

4.) Staub, der Asbest Enthält

In diesem Zusammenhang ist die Arbeit der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu erwähnen. Es ist der so genannte „MAK-Wert“ für die alveolengängigen Fraktionen des allgemeinen Staubgrenzwertes auf den MAK-Wert von 0,3mg/m³ empfohlen worden. Das bedeutet, dass er nur noch 10% des früher gültigen Höchstwertes von 3 mg/m³ beträgt.

In diesem Zusammenhang sei auch die „TGRS 900“ zu benennen!

Für Bauarbeiten bedeuten die Festlegungen, dass zum Beispiel das Schneiden von Pflastersteinen, Ziegeln, Platten und anderem Baumaterial mit einem Trennjäger udgl. gesundheitsschädigend IST. Zudem wird hierdurch die Luft in großem Raume um die Baustelle für Stunden – vermeidbar – belastet.

Bedauerlicherweise wird diesen Umtrieben in Aachen zu wenig Bedeutung begemessen, wenn man den Betrieb von einem Teil der Baustellen dahingehend betrachtet – es muß eine intensivere Überprüfung von Baustellen in Aachen erfolgen <Foto>

Siehe auch:

Download:

http://www.baua.de/cln_104/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Glossar/Glossar.html

BAUA, Gefahrstoffe, Ausschuss für, „AGS“ (www.baua.de)

 

QUELLE:

„BAUPORTAL 11/2011“, http://www.baumaschine.de/Gefahrstoff

 

Staatliche, wissenschaftliche und fachliche Informationen zum Thema

Feinstaub und Gesundheit

Bundsamt für Umwelt, http://www.bafu.admin.ch, Bern, Schweiz:

Leipnitz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig, Prof. Dr. WIEDENSOHLER, Alfred

https://www.tropos.de/institut/ueber-uns/mitarbeitende/alfred-wiedensohler/

Download

http://www.bafu.admin.ch/luft/00575/00578/index.html?lang=de

Helmholtz Zentrum München | Institut für Epidemiologie I | Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Erich WICHMANN

„Umweltzonen aus der Sicht des Gesundheitsschutzes, Berlin, 7. April 2011.

Apotheken Umschau, Juli 2014

„Riskanter Feinstaub“

Emissionen, wichtige Partikel in der Luft können der Gesundheit schaden. Umweltzonen sollen die Belastung verringern, doch Experten fordern inzwischen weitere Schutzmassnahmen und Messmethoden.

Querverweis: Dr. MORFELD, Peter, Mathematiker, Universität Köln hat Daten von 19 Messstationen über mehrere Jahre analysiert. Sein Fazit:

„die Reduktion des PM10Feinstaubs durch Umweltzonen beträgt weniger als ein Prozent – selbst an Messstationen, die ganz nah am Verkehr stehen, bleibt die Wirkung unter fünf Prozent“.

Weiter:

„Rund 90 Prozent der Stadtbewohner in Europa leben mit einer Luftverschmutzung, die ihre Gesundheit gefährtet“, so die Europäische Umweltagentur in einem Report von Oktober 2013.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert überhaupt keine Überschreitungen des Grenzwertes zuzulassen.

Schweiz: Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Abteilung „Luftreinhaltung und NIS) [Anm.: „NIS“ = nicht ionisierende Strahlung]

http://www.umwelt-schweiz.ch

Literatur: BAFU 2010: NABEL – Luftbelastung 2009. Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL). Umwelt-Zustand. Nr. 1016, Bundesamt für Umwelt, Bern. 142 Seiten.

DOWNLOAD:

http://www.umwelt-schweiz.ch/uz-1016-de

Feinstaub in der Schweiz 2013 – Statusbericht der Eidgen. Kommission für Lufthygiene (EKL)

DOWNLOAD: http://www.ekl.admin.ch/de/dokumentation/publikationen/index.html

Download WHO 2013:

http://www.euro.who.int/en/health-topics/environment-and-health/air-quality/publications/2013/review-of-evidence-on-health-aspects-of-air-pollution-revihaap-project-final-technical-report

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