Aachens Frankenstein-Politik lebt weiter

Da fallen einem ungläubig die Augen aus den Augenhöhlen: tatsächlich gibt es Protagonisten, die die Einführung der „Blauen Zone“ fordern. Sprich, Fahrzeuge, die noch über der EURO 6 in Bezug auf die Emissionen liegen.

Per se ist es gut, Emissionen zu reduzieren, bestenfalls systemisch auf „lokal-Null“ zu setzen.

Diejenigen, die sagen, dass E-Mobilität „emissionsfrei“ sei, offenbaren damit eine unsätgliche Unkenntnis der Physik und belegen auch, dass sie in der Schule wohl ihren naturwissenschaftlichen Winterschlaf gehalten haben.

Klar: „Laberfächer“ sind und bleiben eben bequemer für die bequeme Zeit-Genossin, als sich das Gehrin durch das vermeintliche Labyrinth von Matehmatik, Physik oder gar der bösen, bösen Chemie, die doch so giftig ist, zu geisseln.

Duch solch eine Schulkarriere, die abgeschloßen wird, ohne auch nur ein Miniumum an physikalischen Grundkenntnissen mitgenommen zu haben – aus welchen Gründen auch immer… – wird weder der Umwelt noch der Gesellschaft geholfen. Es ist das manifestierte „St-Florians-Denken“, dass besser die Hütte des Nachbarn brennt, als die eigene.

Zur „Einnordung“: korrekt ist es, wenn man bei der Elektromobilität von „lokal emissionsfrei“ spricht. Nicht mehr und nich weniger.

So lange sich der so genannte „Strommix“ allerdings durch Braunkohle, Gas und Kernkraft bildet, so lange ist all das Gequake von Emissionsfreiheit nichts weiter als politisch hoch subventionierte Roßtäuscherei, die ein vollkommen falsches Systemverständnis in der Bürgerschaft verankert.

Erst wenn alles tatsächlich „nachhaltig“ wäre, dann dürfte man den Begriff der CO2-Freiheit verwenden. Aber, wer Elektroautos mit Carbon-Komponenten und Aluminium oder Magnesium fährt und dann noch laut „rumstrunkst“, sich als absolut ökoplitisch korrekter Zeitgenosse zu verkaufen, der zeigt, dass er/sie nicht begriffen hat, was Sache ist. Denn, St. Florian läßt herzlich grüßen.

Man sollte sich in Erinnerung rufen, wie stark noch voriges Jahr gezickt wurde, die Umweltzone 4 – bei der sich die ASEAG als der low-performer schlechthin erwies – einzuführen. Euregiobahn mit 1% der Emissionen -gemessen am Transportvolumen auch nicht schön!

All das zeigt, wie kopflos und absolut asystemisch Politik ist. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man in eine Abwärtsspirale gelangt ist, die weder eine strukturell-systemische Emissionsminderung mit sich bringt, noch Arbeitsplätze schafft.

Das Geheimnis liegt in der die Dinge überdenkenden und abzuwägenden Gestaltung von Systemanpassungen unter Berücksichtigung technologisch-physikalischer Gesichtspunkte und nicht an den politischen Furzen, die zwar laut sind, weiterhin aber schlechte Luft, sprich politischen Mief verbreiten.

 

 

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