Rücktritt zu diskutieren! Städteregionsrat ETSCHENBERG (CDU): http://www.aachener-zeitung.de/lokales/staedteregion-aachen/streit-um-krankenhaus-bardenberg-ohrfeigen-fuer-den-staedteregionsrat-1.1328529

Auf-Teufel-komm-raus ist Städteregionsrat Helmut ETSCHENBERG dabei, das Krankenhaus in Würselen zu vergrößern und das nur wenige Kilometer entfernte Krankenhaus in Würselen-Bardenberg plattzumachen.

Die Eigentümer dieses Krankenhauses, das früher ein Bergmannskrankenhaus mit ausgewiesener Bauch-Klinik war, sind mit Recht sauer auf den obersten Politiker der Städteregion Aachen, zu der auch die Stadt Aachen, somit die Bürger der Stadt Aachen gehören.

Dieses Amtshandeln entspricht nicht einem partizipären Politikverständnis!

Da der Städteregionsrat ETSCHENBERG – was ungewöhnlich ist – nach Erreichen der Altersgrenze für die Inruhestandsversetzung aus dem aktiven Beamtendienst, eine Extrarunde in Form einer verlängerten Amtszeit auf CDU-Ebene durchgesetzt hat, er sich aber nicht als konsillianter, sondern, wie zu erkennen, als autokratisch agierender Regierungschef der Region empfindet – sein Amtshandeln in der „Bardenberger-Krankenhaus-Affaire“, wie man die Sache mittlerweile benennen darf – ist es Zeit, in unverzüglich in den Ruhestand zu versetzen und eine neue Führungspersönlichkeit an die Spitze der Städteregion Aachen zu setzen.

Städteregionsrat Etschenberg hat den Bogen des politisch-administrativen Umgangs überspannt und es ist nun erforderlich, um die Angelegenheit in geordnete Bahnen bringen zu können, dass er aus dem Rennen genommen wird. Sprich, dass er entweder unverzüglich zurücktritt!

Die CDU in der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen wäre sicherlich nicht schlecht beraten, sich mit dem evidenten und verstörenden Amtshandeln auseinander zu setzen und die demokratischen Kräfte zu erwecken.

Denn ohne einen unverzüglichen Rücktritt durch und unverzügliche Inruhestandversetzung, wabert die Sache weiter. Dies zum Nachteil des Handelns der CDU in Stadt und Kreis Aachen.

Wie groß kann nach einem deratigen und in der Aachener Zeitung vom 2. April 2016 unter diesem Link:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/staedteregion-aachen/streit-um-krankenhaus-bardenberg-ohrfeigen-fuer-den-staedteregionsrat-1.1328529

abrufbaren Affront geduldet werden?

Die CDU ist gut beraten, einen außerordentliche Vorstandssitzung und vielleicht sogar Parteirat einzuberufen, um auf der Ebene der CDU ein Einwirken greifen zu lassen.

Als Bürger der Stadt Aachen und Städtregion Aachen, hinterlässt jedes autokratische Amtshandeln einen schalen Nachgeschmack und es distanziert das Wahlvolk in politisch kritischen noch mehr vom Parteiensystem.

Die CDU in der Stadt Aachen und der Städteregion Aachen, hat es in der Hand, korrigierend einzugreifen. Dies durch „Einwirken“.

Eines wird übrigens an dem politoadministrativen Alleingang noch nicht in der Öffentlichkeit beachtet und behandelt: dass nämlich das Bardenberger Krankenhaus eine ausgezeichnete und hoch modern ausgestattete radiologische Abteilung hat, die den Ansprüchen der Zeit genügt.

Es wäre wirtschaftlich und im Sinne der Solidargemeinschaft der gesetzlich Pflichtversicherten – zu der Beamte nicht gehören, da sie Privatversicherte sind und die so genannte „Beihilfebefähigung“ / „Beihilfeberechtigung“ genießen, somit ein im gesundheitspolitischen Vergleich sehr üppig ausgestattetes Versorgungspaket genießen können – von Nachteil, würden die Bardenberger Investitionen torpediert werden.

Es wäre ein mittelbarer Eingriff in die Freiheiten, denen das Gesundheitssystem bedarf.

Politisch und administrativ muss die ganze Sache streng genommen, um den Alleingang zu heilen und Politik und  Adminstation nicht noch weiteren Ansehensabbruch zu bescheren, nun in einem Untersuchungsausschuß überprüft werden, wie es möglich sein konnte, solch ein monozentrisches Amtshandeln durchsetzen zu können.

Ist es von sämtlichen Parteikadern durchgewunken worden oder, ist es eine Art von politischem Putsch?

Beides wäre kontraproduktiv!

 

 

 

 

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