EZB auf Holzweg, Geld weg… Bitte, schafft endlich den Euro ab!

denn, die strukturelle volkswirtschaftliche Heterogenität der Eurostaaten ist so groß, dass sie nicht von und in einer Währung hinreichend abgebildet werden kann und auch nicht können wird. Es sei denn, dass die strukturellen Differenzen über die jeweiligen volkswirtschaftlichen Grenzen hinweg, durch impliziten Transfer ausgegelichen werden. Und das bedeutet schlicht und einfach, so etwas wie eine sozialistische Transferunion. Wechselkurse neutralisiert – und alle sitzen in einem Boot.

Und, durch die EU-Flüchtlingskrise, die die unerträgliche Zerstrittenheit in unserem schönen Kontinent samt politisch-kreativer Währungsbiegerei offengelegt hat, ist klar, daß Mißtrauen und Ernüchterung zu einer defensiven Positionierung gegenüber Brüssel geführt haben.

Wären die EU-Mitglieder und die Euro-Staaten in personam zuvor als menschlich-persönliche Freunde bezeichnet worden, so dürfte sich für jeden die wechselseitige Wahrnehmung der anderen dahingehend massiv gewandelt haben, welches nicht das Gesicht den Menschen zeigt, sondern dessen Handeln. Und das passt absolut nicht mehr zu dem, was man dereinst unter „Freund“ verstand, weil die Poker-Gesichter eine andere Sprache sprechen, als die sich dahinter versteckende Person…

Das Grenzregime durch Europa belegt, dass man zwar „A!“ sagt, aber „B!“ tut…

Die Bürger Europas werden durch die katastrophale Euro-Politik um ihre Zukunft gebracht. Die Regierungen der Staaten, die EU und die fiskalpolitischen Akteuren halten die Bürger für leicht manipulierbare Deppen mit ausgeprägten Kurzzeitgedächntnis, einem sediertem politischen Sensorium, die letztendlich nickend-lächelnd und laut schweigend allen politischen Mist schon irgendwie schlucken werden…

Der Titel

„An Geld für Athen wird es nicht mangeln“,

wird in der NZZ vom 19.03.2016 auf einer ganzen Seite geschrieben. Weiter: „Klaus Regling, Chef des Euro-Krisenfonds ESM, über das griechische Rettungsprogramm und Europas Entwicklung zu einer Fiskalunion“, so die Unterüberschrift.

Das also heißt, man dreht noch schneller an der Drehorgel der Notenpresse und es ist schnuppe, was passiert, hauptsache, der Nominalwert – der „Face value“, wie es in USA heißt – stimmt. Schöne Kosmetik. Der Euro ist wie eine alte, knittrige, stinkende hexe, deren Fratze man immer mehr mit Spachtelmasse und Creme zuspachtelt und mit allen Arten von Parfüm zubläst, damit nur kein Verdacht aufkommt, dass es eine alte Hexe ist.

Es hat was vom georgischen Schrottauto-Handel: man kauft gleiche Autos, sägt sie an der Schadensstelle auseinander, schweißt und spachtelt sie schön, vertickert sie und bringt sie in den Verkehr. Manchmal bis in den Westzipfel der EU. Wenn es aber zu einem Unfall kommt, dann braucht man oft keinen Rettungswagen mehr, sondern nur noch ein Fahrzeug mit Kühlraum…

Diese Enteignungsmaschine und Maschine, die die strukturelle Kohärenz der jeweiligen Volkswirtschaften in den Staaten umfaßt, muss gestoppt werden, will man nicht eine „quasi im Hundert gerechnete“ Inflation befeuern!

Und, das Thema muss zügig in die Innenpolitik geführt werden!

Die komplett allen Fugen geratene und unkontrolliert-chaotisch ablaufende EU-Politik – Beweis: Flüchtlingschaos – und die Euro-Finanzpolitik von einer derartigen – destabilisiert strukturell die Gesellschaften in Europa und führt deswegen zu Zwist. Die Geduld mit den Regierungen ist oft am Ende, erfreulicherweise nicht unter den Menschen.

Die Altersversorgung für Nichtbeamte in Deutschland schmelzen dahin, die Versicherer sind nicht mehr im Stande, für die private Altersvorsorge Produkte anzubieten, die dem Namen auch nur im Geringsten gerecht werden können. Die heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in dieses destruktive Alterssicherungssystem getrieben werden, sind bereits von der heutigen Europapolitik verraten worden.

Verraten deswegen, weil die Verträge, die das Fundament der Stabilität für die tatsächlich nachhaltige europäische Union auf der Schlachtbank anders gelagerter Interessen geopfert worden sind.

Der Euro ist die langfristige finanzpolitische Schächtung der Volkswirtschaften und damit der Menschen, weil man einen gigantischen Geldballon aufbläst, dem im Sinne der Geldpolitik aber kein in gleichem Umfang entsprechender Gegenwert durch Produkte und Dienstleistungen gegenüber gestellt wird.

Struktruelle Fehler werden nicht ehrlich korrigiert.  Umsetzungsfehler befeuern  die Inkohärenz. Weltabgehobene Disziplinlosigkeit wird zu einem fiskalpolitischen Hedonismus geführt, dessen Konseuqenz wie bei unkontrolliertem Gruppensexparty zur sicheren Infektion aller werden wird.

Die Eurostaaten haben eine teuflische Saat der Verarmung der Länder und damit ihrer Menschen in die Zukunft verlegt gesetzt, damit die absolute Konstruktionsfehler des Euro und die super volatile Finanzpolitik anderer Regionen, die Arbeitsplätze schaffen wollen, erst in der Zukunft   das fiskalpolitisch lethale Gift zur Wirkung kommen läßt. Und nicht heute, weil dann die Bürger noch intensiver gegen den Brüssler und Frankfurter Apparat zu Felde zögen

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/lockerung-der-geldpolitik-die-ezb-auf-dem-holzweg-ld.6893

Welchen Wert kann eine Währung haben, die Volkswirtschaften umfaßt, deren Spannweite von Deutschland bis Mittelosteuropa reicht? Polen mit dem Zloty kann wenigstens über Wechselkurse selbst handeln. Das können andere Staaten nicht mehr, weil sie Gefangene, ja Geisel des Euro sind, der nun in Bezug auf das arg gebeutelte Griechenland und die Ansage, dass es an Geld nicht mangeln werde, weiter inflationiert wird. Inflationiert in Bezug auf die implizite, nicht explizite strukturelle Schwächung.

Was passiert, wenn die Niedrigzinsphase für die Altersversorgung über zehn Jahre läuft, ein vielleicht 0,5 % oder 1,0% Zinsüberschuß über diesen Zeitraum realisiert wird, dann aber sich die Sache dreht, die Zinsen – durch was auch immer – befeuert werden? Der Sockel der privaten Altersvorsorge ist gerade bis zum Mittelstand darauf angewiesen, sicher und spekulationsresistent zu sein, weil einfach kein Spielgeld gegeben ist.

Aktien sind und bleiben volatil. Staaten mit Fremdwährungsanleihen außerhalb des Euroraums können, wie einst Argentinien pleite gehen, zu Verlusten führen.

Soll unsere Gesellschaft auf einen stabilen Kurs gebracht werden, die jungen Menschen heutiger Zeit, eine reale Perspektive der Alterssicherung erhalten, die nicht spekulativ ist, dann ist klar, dass die Rentenpolitik in Deutschland massiv zu restrukturieren ist.

Das heißt auch im Sinne der Gleichbehandlung, dass das Beamtentum so weit abzuschaffen ist, dass nur noch Bedienstete der Organe der Rechtspflege/der Exekutive Beamtenstatus erlangen dürfen.

Es lohnt sich nämlich der sehr genaue Blick in die Haushaltskennzahlen am Beispiel des Landes NRW, welche Zahlungsverpflichtungen das Land eingeht – die von den Bürgern, damit der Wirtschaft abzudecken sind – und wie dann die Ausgestaltung der „Ruhestandsbezüge“ auf Basis dieses Systems im Vergleich mit den Nichtbeamten ausfallen.

Das lohnt sich! Es muß in die politische Diskussion hineingetragen werden.

Und: Staaten, die das Beamtentum abgeschmolzen haben, erweisen sich als dynamische Staaten. Ruhestandsbezüge werden nämlich durch diejenigen erwirtschaftet, die in der Wirtschaft arbeiten, aber selbst – bis in den Mittelstand hinein – rentenseitig arg gekniffen sind.

Mit dem Euro und der unbedingten Rettungszusage steigt für nicht wenige jungen Menschen das Altersarmutsrisiko in deren Alter.

 

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