EU ist aus den Fugen geraten ohne eine reale Chance, das Mauerwerk tatsächlich zu reparieren

Spanien zeigt die Zerrissenheit der EU auf einem weiteren politischen Feld. Die Regierungsbildung funktioniert nach dem zweiten Anlauf nicht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist extrem hoch. Das Land könnte vor Neuwahlen stehen.

In Italien tut sich außer dem Norden nicht viel.

Großbritannien steht vor der wohl elementaren Entscheidung der EU. Nämlich dem realen Austritt eines der wesentlichen Mitglieder aus dem Bund von Staaten, die nach dem Willen der EU-Väter – was nicht kommuniziert wird (s.a. NZZ.ch: „JUNCKER“, sinngemäß bei einschneidenen Entscheidungen den Ball sprachlich lapidar flach zu halten, um die Leute nicht aufzuwecken [sic!] –> Suchwort „JUNCKER“ dieser Tage…) – immer engmaschiger gestrickt werden soll, zum europäischen „Überstaat“, vielleicht für die englischen Medien

„Uberstaat Europe“

genannt, als Titel für den 24.06.2016?

An der Südgrenzen verkommen und verrecken, verlieren jeden Rest an Hoffnung Menschen.

Griechenland pfeift aus allen Löchern und die nicht-EU-Mitglieder-Balkanstaaten machen die Drecksarbeit an den Grenzen.

Perspektive EU…???????

In weniger als einem Jahr ist die EU, die nach außen hin immer schön politert präsent war, zum knittrigen Gesicht einer alten Hexe geworden, vor deren politischem Fluch sich alle ducken und versuchen, aus dem metapolitischen Bannstrahl-Bereich halbwegs ungeschoren herauszukommen.

Die EU hat nun ihren Fukushima-Komplex in Form der Flüchtlingskrise gefunden und der Kontinent ist zum Staatendurcheinander geworden mit jeder Menge humanem Elend.

Für den „Politischer Fall-out“ der EU gibt es aber keine Wiederaufbereitungsanlage und so wird die nationalpolitische Kernspaltung die EU peu à peu zerlegen.

Man kann nur noch spekulieren, wie lang eigentlich die Halbwertszeiten des politischen Zerfalls sind.

Zerstrittenheit als Auslöser der EU-politischen und paneuropäischen, aber auch eurasischen soziogesellschaftlichen Kernschmelze, die, würde sie mit dem Geigerzähler detektiert werden können zu einem Stakkato den Knatterns der Zerfallsreaktionen sorgen.

Der nächste Schritt dieser epochalen Krise wird sein, dass sich, wenn nicht die Lippen zusammengepresst werden und sich die Staaten der EU zusammenraufen, um eine Wende in Richtung Einheit zu signalisieren – eine Ehrliche – dass sich dann der Finanzmarkt von Europa abwendet.

Mit China als einer strategisch und mit schieren Unmengen von Geld ausgestattet, existiert eine zentralistische Macht, die von den Zerfallserscheinungen des alten und gealterten Kontinents Profit ziehen wird. Denn, es werden Firmen aufgekauft und integeriert, Patente erworben und immer mehr Produktion verlagert. Dort ist man mittlerweile sogar soweit, selbst wiederum auf Billiglohnländer auszuweichen, weil es in China auch teurer wird… Strategisches Handeln, taktisches Agieren und Umsetzungsdisziplin sind immer das Erforderliche, um ein Ziel zu erreichen.

Davon ist die EU aber ganz, ganz weit entfernt.

Frankreich erlebt derzeit den Zerfall der Industriestruktur, die elementar für eine Volkswirtschaft ist, da dies nämlich „Arbeit am Ort“ bedeutet. Alles, was digitalisierbar ist, läßt sich an einen x-beliebigen Ort verlagern. Hypothetisch auf den Mond.

In Deutschland – v.a. NRW – sind bereits die ersten Konsequenzen der Energiewende in der Wirtschaft zu spüren. Der Technische Handel spürt bereits den Rückgang von Umsatz aus dem Energiesektor und sukzessive werden dann die Arbeitsplätze verschwinden, wie die ausfallenden Zähne eines Geises.

Aber, wenn Ideologie statt Sachverstand Sachverwalter eines Staatswesens sind – NRW und seine ideologisierten Köpfen quer durch die Bank – dann braucht man sich nicht zu wundern, dass das Land so miserabel mit seinen Kennziffern dasteht.

Kennzeichen einer funktionierenden Transition ist in Bezug auf die Energie, einen Plan zu haben, also auf der strategischen Ebene den dem Stand der Technik und Wissenschaft entsprechenden Wandlungsprozess der Infrastruktur anzupassen.

Nicht aber, wenn eine politische Tambour-Majorin auf die zentralpolitische Pauke haut und sagt: sic! Phonetisch sicher richtig, denn englich „sick“!

Trotz Wissenschaft und Forschung, ist die Politik nicht vor Aberglauben, Magie und spirituell-politischer Benebelung geschützt. Man kann nur inständig hoffen, dass die Arbeitslosenquoten in Deutschland in den kommenden Jahren nicht steigen werden, um den politischen Kramladen EU zusammenzuhalten und zu versuchen das Beste aus dem Rest zusammenzuhalten.

Es ist ein ELEND miterleben zu müssen, dass vieles des schönen Gesichts der EU wie böckelnde Spachtelmasse abbröckelt und ein zerfallendes Gesicht eines dem Tode nahe stehenden Greises offenbart.

Das Europaparlament bekleckerte sich eigentlich auch noch nie mit richtigem Ruhm, sondern selbst aufgetragenem politischem Rouge, um schöne, gesunde Bäckchen zu zeigen, das aber immer mehr verblasst…

Liebe Leserschaft,

magnus impudicus

und

Charly hau drauf

bereiten gerade einen schönen, neuen Cartoon vor.

 

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