Wäre die EU ein Stausee, dann

wäre es allerhöchste Zeit, einen Teil des Wassers abzulassen, um die Staumauer zu inspizieren und zu sanieren. So, dass nämlich der brüsselregulatorische Wasserstand auf ein Maß des Normalen, Tragbaren sinke, um die Staumauer – die Gemeinsamkeit – nicht zu überlasten, den See nicht zu verlieren…

Nachdem nun Großbritannien den Startschuss für den

glaubenspolitischen Titanenkampf  David vs. Boris,

die sich bestens kennen und sich sicher nichts schenken werden, sondern ganz im Gegenteil einen politischen Schwertkampf mit Langschwert schnellem Kurzschwert für den Nahkampf liefern werden, darf man sagen, dass europapolitisch

„The Battle of Britain“

angesagt ist, die alle Ressourcen mobilisieren wird. Denn, es geht um eine Jahrhundert(e)entscheidung für das Vereinigte Königreich und Europa.

In nicht unerheblichem Masse durch die administrative Arroganz von Europolis verursacht. Im Glauben, dass das Brüssler ZK seine Zöglinge sicher im Zaume hält.

Die Griechen, die nun nach dem Zerfall des EU-Grenzregimes jede Menge Elend erleben, selbst ein staatspolitischer Sanierungsfall sind, werden sicherlich auch nicht in allzu ferner Zukunft eine Tektonik erleben, deren Erschütterungen bis nach Brüssel und Berlin zu spüren werden.

Mit den mutmaßlilch in Kürze versemmelten Landtagswahlen in drei Bundesländern wird dann auch noch im weitentferntesten Zipfel der EU eines klar sein, dass es ein Zurück zur früheren Halbordnung nicht mehr geben wird.

Brüssels Administratitstan muß ernsthaft an eine Reform der EU gehen – schleunigst – um den substantiellen Kern des Gemeinsamen wieder sichtbar und handhabbar zu machen.

Denn das, was nun kataklysmische Dimensionen erreicht hat – impliziter Staatenzerfall, menschliches Elend und politische Desorientierung in einer grassierenden, nationalen Diaspora – kann nur noch durch die kompromisslose Bilanzverkürzung des politischen Systems gelingen.

Wie ein Immobilieninvestor, der zwar viele Gebäude sein „eigen“ nennt, aber bei seinen Banken so in der Kreide steht, dass nicht ein Flagship-Mieter kündigen darf, weil dann der sozusagen politische erforderliche Cashflow versiegt und die Illiquidität politisch festzustellen ist.

Aber anscheinend ist es so, dass man in Adminstratistan überzeugt ist, dass man nur lange genug stur zu sein braucht, um sich doch noch durchzusetzen. Eine Fehlauffassung und die Ignoranz, sich mit den Menschen Europas zu identifizieren, sie ernst zu nehmen anstatt:

Brüssel ein politischer Kamikazeexpress?

 

 

 

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