BREXIT – David vs. Boris! DAS Rennen nimmt nun richtig Fahrt auf

Nachdem der Londoner Lord Mayor Boris JOHNSON seinen Hut in die politische Arena für den BREXIT geworfen hat, ist klar, dass sich nun ein politischer „clash of titans“ in Großbritannien abzeichnet, der die Debatte, ob Brexit oder kein Brexit massiv anheizen wird.

JOHNSON ist, wie CAMERON ein Alumnus des Eaton-Kollegs. Quasi „natürlich logisch“, ist die jetzige Situation ein Wettbewerb zweier Briten, die es sportlich sehen und bei dem sicher jeder gewinnen will. Dabei Willens und im Stande seiend, die Energie voll auf die Durchsetzung seines Ziels zu foukussieren.

Politisch wird das in realtiv kurzer Zeit zu einer intensiven Zuspitzung des politischen Handelns auch in der EU führen, da durch die paneuropäische Flüchtlingstragödie der Druck auf die britische Insel zu englischen Reaktionen führen muß. Die Schotten im Nacken, die gerne in der EU bleiben wollen.

Erklärt sich die EU in Brüssel zu zu großen Zugeständnissen bereit, dann ist klar und logisch zwingend, daß auch andere EU-Regierungen anfangen können dürfen, für sich auch ihre nationalen Konditionen aushandeln zu dürfen. Denn – ad extremum – Recht bleibt Recht und es gibt kein Unrecht im Recht. Dies wäre dann gegeben, wenn Brüssel anderen Staaten der EU das Recht verweigerte, seine Wünsche entsprechend Englands durchgesetzt sehen zu wollen.

Damit ist bereits jetzt, im Zeichen der Zugeständnisse gegenüber CAMERON logisch zwingend klar, dass die EU sich relativ zügig auf national initiierte Revisionen europäischen Rechts und Anpassungen von administrativen Ansprüchen beugen wird.

Denn, mit dem Grünen Licht für CAMERON ist, klar, es ist eine EU-anerkannte Sonderrolle mit der Einräumung von Sonderrechten, die im Rahmen der rechtlichen Gleichbehandlung zu einer Art von „Heilung des Rechts“ dadurch führen wird, anderen Staaten begründete Forderungen in Richtung Brüssel nicht abschlagen zu können.

Damit ist klar: die EU wird sich in den kommenden Monaten und Jahren einer Gesamtrevision ihres politisch-gesellschaftlichen Selbstverständnisses unterstellen müssen, um ein weiteres Abwenden der Bürger der Nationen Europas zu bremsen.

Das ursprüngliche Ziel des „Super-Staats EUROPA“ ist nicht mehr zu verfolgen!

Das müssen SCHULZ, Martin und JUNCKER, Jean-Claude stellvertretend für die durch sie vertretenen Organe anerkennen und dem entsprechend handeln, wollen sie weitere Frustrationen vom Nordatlantik bis zu Ägäis verhindern.

JOHNSON ist durch seine Individualität und sei Kraftstrotzen  eine Art von politischem enfant terrible mit Sinn für das Ideenreiche und ein Beispiel des Durchsetzens von politsichem Willen.

Nicht auszuschließen, könnte sich JOHNSON  mit seiner Positionierung möglicherweise als Nachfolger des jetzigen Premier CAMERAON positionieren, damit eine Tektonik quer durch die EU implementieren, die andere Staaten und deren Regierungen zum Beobachter deklassiert.

Denn, wenn zwei Platzhirsche mit gemeinsamer Sozialisation auf unterschiedlichen Standpunkten – zumindest nach außen hin, für ihr Publikum – schauen, ist klar, dass sich in Großbritannien in nicht allzuferner Zukunft so etwas wie der

Clash of Titans

in London zeigen wird, bei dem alle anderen dazu verdammt sein werden, als Zusachauer deklassiert zu werden. Denn, dieses politische Kräftemessen in London ist eines, das ausschließlich in London stattfindet und bei dem alle anderen auf den Rasiersitzen ausharren müssen, bis der „Fight“ durch Wahlen / Abstimmungen entschieden sein wird.

Eine auf zwei machtbewußte Köpfe ausgerichtete Gestaltung der Zukunft der EU. Nicht mehr. Nicht weniger.

Boris vs David = future of the EU

 

 

 

 

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