Populationsbezogener Vogelschlag relevant! Windkrafträder und wissenschaftliche Studie!

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Sent: Friday, February 12, 2016 4:14 PM
Subject: ots: neues deutschland: Progress-Studie zum Gefährdungspotenzial 
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> neues deutschland: Progress-Studie zum Gefährdungspotenzial durch
> Windräder: Alle 27 Kilometer ein toter Vogel
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>   Berlin (ots) - Das umfangreiche Forschungsprojekt "Progress" zum
> Thema "Windkraft und Greifvögel" hat ergeben, dass Kollisionen von
> Greifvögeln mit Windrädern eher selten sind. "Wir haben alle 27
> Kilometer einen toten Vogel gefunden", sagte der Bielefelder
> Verhaltensbiologe Oliver Krüger, der an der Progress-Studie
> mitarbeitete, im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden
> Tageszeitung "neues deutschland" (Samstagausgabe).
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>   Dennoch könnten sich die Vorfälle summieren und
> populationsrelevant sein. "Bei Greifvögeln mit niedrigen Beständen
> wie Schrei- und Seeadler kann sich schon ein einziger Todesfall
> negativ auf die Population auswirken." Absehbar sei auch, dass sich
> beim jetzigen Stand an Windkraftanlagen die Zahl der Rotmilane
> verringern werde - eine Vogelart, für die Deutschland besondere
> Verantwortung trage, da mehr als die Hälfte des Gesamtbestandes
> hierzulande brüte.
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>   Die noch nicht veröffentlichte Freilandstudie, die vom
> Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben wurde, soll mehr
> wissenschaftliche Klarheit in die Debatte über die Gefahren des
> Ausbaus der Erneuerbaren Energien für den Artenschutz bringen. Dafür
> suchten Forscher 55 Windparks in Norddeutschland drei Jahre lang
> systematisch nach Schlagopfern ab und berechneten auch deren
> Dunkelziffer.
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