Kaiserplatz: Stadt Aachen jammert wegen Parkplatzsuchverkehr

In der Aachener Zeitung vom heutigen Tage, Samsttag, 13.02.2016 wird laut über die Erhöhung der Parkgebüren nachgedacht. Die CDU, vertreten durch BAAL, Harald ist dagegen. Klar ist, dass die Stadt Aachen so kurz vor ihrem Nothaushalt alles an Geld in die Kasse hineinzukratzen versucht, was geht.

Haushaltsmittel mit Bedacht und ausschließlich für Sinnvolles auszugeben, das ist bis dato sicher nicht in der Planung gewesen. Man braucht nur die tägliche Lektüre der Tageszeitungen rekapitulieren, um mühelose Felder zu finden, die mehr Geld in den Kassen lassen. Nun ja, man braucht nicht davon auszugehen, dass sich aus der Denkstruktur etwas heraus verändern wird.

Die Idee, Parktarife zu erhöhen, ist nur vorgeschoben. Aus Studien des Handels, die die Rahmenbedingungen für Standorte betreffen, ist klar ersichtlich, dass Parken ein „Juckepunkt“ für den wirtschaftlichen, nachhaltigen Erfolg ist. Beispiele zur Anschauung braucht man nicht zu suchen.

Das Parplatzproblem und der Suchverkehr sind – wie die Haushaltsmisere – hausgemacht. Denn es gibt für Shopping-Centren Kennzahlen für die Parkrauminfrastruktur, die u.a. mit der städtischen Infrastruktur und den Verkaufsflächen gekoppelt sind.

Und man darf sagen, dass das, was jetzt passiert die Folge des städtischen Handelns vor etlichen Jahren ist, als man die Obergrenze von Parkplätzen im Shopping-Center kummunalerseiten festlegte. Mit nicht einmal 700 Stellplätzen verwundert es nicht, dass am Kaiserplatz so viele unökologischen Runden gedreht werden müssen…

Hätte man den normalen Rahmen der Größe angesetzt – zwischen 2.000 und 3.500 Parkplätze in der Liegenschaft – dann brauchte die Stadt Aachen nicht mehr zu heulen und, sie wäre eines Arguments beraubt, Kunden zur Kasse zu bitten.

Das nennt man „Engpassmanagement“…

Die Bürger „danken“ für die weitere Heraufschraubung der Emissionen, die durch Verflüssigung statt durch Ausbremsung des Verkehrs für ein besseres Klima gesorgt hätten.

Mit Ideologie und ergebnisorientierter Planung ist IMMER eine SICHER: man wird niemals einen Lösungsraum auch nur annähernd erreichen, den man mit „optimal“ oder „recht optimal“ beschreiben dürfte.

So heißt es auch hier wieder, wie so oft bei der Aachener Planung: „suboptimal!

 

 

 

 

 

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