Siegeszug der intelligenten Lampe – aber (natürlich…) nicht in Aachen!

Aachen sieht sich unberechtigterweise oft als „Modellstadt“ in Sachen Energie, Nachhaltigkeit und Umwelt.

Große Töne wurden jüngst gespuckt, als man die Montage von neuen LED „Lampenhüten“ installierte. Fast so, als ob man eine wahre technologische Revolution bedingt hätte.

Man denkt, man sei fortschrittlich und nachhaltig. Ist es aber nicht. Denn das, was die Bürger in Aachen immer wieder fordern, intelligente Lampen zu installieren, die durch Bewegungsmelser ausgestattet, nur dann Licht auszustrahlen, wenn tatsächlich jemand in den Wirkbereich der Leuchte kommt, sie hat man wohl im Zuge der Dunkelheit nicht auf dem Schirm gehabt.

Schade eigentlich, denn wenn man bedenkt, wie viel Energie in der Nacht für „nüscht und wiedernüscht“ aufgewandt wird, die aber durch „intelligente Lampen“ nicht umgewandelt werden muß, so darf man sagen:

Aachen muß nachsitzen und die Bestellung der antiken LED-Schätzchen stoppen. Auch im Sinne der Tiere, die nächtens irre geleitet werden und so gestört, gar verletzt werden.

Hier der Praxisbericht aus Schweizer Städten, die es vorgemacht haben:

http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/oeffentliche-beleuchtung-der-siegeszug-der-intelligenten-lampe-ld.4883

Aber, „es passt scho…“ für den Aachener Strahlenkegel.

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