Großbrand Maschinenhalle des Werkzeugmaschinenlabors: Land NRW ist nicht versichert

Die Zerstörung der gesamten Maschinenhalle des Werkzeugmaschinenlabors an der RWTH Aachen wirft neben der Sache an sich, eine weit gewichtigere Fragestellung in Bezug auf das Land Nordrhein-Westfalen auf:

in welchen weiteren Bereichen der öffentlichen Infrastruktur der Art des zerstörten Labors, hat das Land NRW keine Versicherung abgeschloßen? Damit die Frage nach Rückstellungen im Landeshaushalt für den Eintretensfall bei Schäden wie diesem.

Denn, es ist nicht alleine die Halle samt technischer Infrastruktur, sondern auch die noch zu beziffernden Folgen für die Auftraggeber der Forschungsprojekte, die sich nun herauszögern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit von nicht unbedeutenden Teilen der Industrie, damit dem Standort Deutschlands und den Arbeitskräften betreffen.

Drei bis vier Jahre Dauer bis zur vollständigen Neuausrichtung bedeutet heute eine verlorende Generation in der Technologie. Die Unternehmen, die Schäden erlitten haben, werden sich sicherlich überlegen müßen, welchen Weg sie nun gehen können oder müßen, um das Land NRW zum Schadensersatz zu bringen. Dies zügig, weil nämlich der Verzug von Schadensersatz auch bedeutet, das finanzielle Risiko erhöhen zu können.

Wettbewerbsstandorte werden zweifelsohne profitieren und es besteht das Risiko, dass der Standort Aachen in die Röhre schauen muß, weil das Land mit seiner

„Schuldenkönigin Hannelore I.“

definitiv haushaltsmäißg am Brand in Aachen zu knabbern haben wird.

Mal sehen, wie die Quittung für das Land NRW ausschauen wird...

Mal sehen, wie die Quittung für das Land NRW ausschauen wird…

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