Medienwatsche für das ZDF in der NZZ

Verheddert im Gestrüpp der Propaganda Das russische Staatsfernsehen bezichtigt das ZDF der Manipulation und bringt den deutschen Sender in Erklärungsnot“

„… Eine Recherche bestätigt einen Teil der Vorwürfe“,

so die NZZ.ch. Der Artikel kann unter diesem Link aufgerufen werden:

http://www.nzz.ch/international/europa/russische-manipulationsvorwuerfe-gegen-das-zdf-verheddert-im-gestruepp-der-propaganda-ld.4785

Da gerade die Neue Zürcher Zeitung eine Tageszeitung von unbestreitbar allerhöchster journalistischer Reputation ist, sollte dies die Intendanz des ZDF und auch das Kanzleramt alarmieren, die Dinge unverzüglich und vollumfänglich aufzuklären sowie dann auch öffentlich zur entsprechend angemessenen Sendezeit zu verlautbaren.

Derartige Vorkommisse senken das „Rating“, quasi die Bonität des Informationsformats eines öffentlich-rechtlichen Senders in besonderem Maße. In turbulenten und schwierigen Zeiten wie diesen, können gerade derartige Irrläufer geradezu brandgefährlich werden.

Und, zum journalistichen Handwerkszeug, was man im Volontariat zu Anfang lernt, ist, dass man sich nicht mit der Sache gemein machen soll, über die man berichtet. Für die persönlichen Ansichten, die wichtig und absolut legitim sind, gibt es die Möglichkeit des Kommentars oder des Namensartikels.

Unabhängig von diesem konkreten Fall:

Willkommen im immer auf Hochtouren laufenden, globalen Desinformationskrieg!

Wer tatsächlich gedacht haben sollte, dass es die manipulierenden und manipulativen Umtriebe gebogener oder falscher Berichterstattung des letzten Jahrhunderts „doch in unserer Zeit nicht geben könne“: es ist sogar noch schlimmer wegen der schönen, neuen Datenwelt…

Für einen mit so viel Geld und Personal ausgestatteten staatlichen Sender ist ein derartiger „blunder“ höchst kritisch, da die Nachricht Millionen von Menschen erreicht hat. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu wissen, welche Wirkung die Sache haben können wird…

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