Arbeitslosigkeit in ÖSTERREICH steigt auf Höchstwerte

Österreich erlebt eine rasant steigende Arbeitslosigkeit, die bereits bei 6,3% angelangt ist und bei der derzeit kein Ende des Zuwachses an Arbeitsstellen zu sehen ist. In Wien ist der neue Sozialminister höchst besorgt.

Schaut man auf das Pensionssystem der Republik, so kann man sich als deutscher Rentner nur noch sehr traurig und mißmutig die Augen reiben. Dies, weil im Sinne der sozialen Kohärenz gilt, dass Menschen im Alter mit Würde alt werden können.

So werden jährlich rund 6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Pensionen ausgegeben. Frei von den desaströsen Schwankungen und Erosionen der Altersvorsorge des Privatmarktes, die durch die EURO-Krise bereits zum fiskalpolitischen Hochrisiko für die nicht-Beamteten geworden ist. Denn im Sinne der Zinseszinsrechnung sind bereits fünf Jahre ohne realen Zinszuwachs eine enorme Einbuße, die sich bei Eintritt in das Rentenalter böse rechen. Nur, es sind bereits heute mehr als 5% und mit der gruseligen und destabilisierenden Europa- wie auch Europolitik, muß man in Deutschland davon ausgehen, dass das fiskalpolitische Blutgericht noch etliche Jahre tagen wird.

Die Zeiten der „Sonnenschein-EU“, in denen Eitel-Sonennenschein kommuniziert werden konnte, weil die Störungen auf nationalen Ebenen nicht destabilsierend waren, ging das. Nun aber, in Zeiten, in denen der BREXIT, der GREXIT, überbordende soziale Umbrüche quer durch Europa zu einer Grenzschließung nach der anderen führt, ist zu sagen, dass aus globaler Sicht der „Standort EU“ sicherlich kein Rating mehr erhalten dürfte, das als „Investment Grade“ definiert wird.

Sukzessive wird das Geld aus Europa in andere Regionen der Welt fließen, die fiskalpolitische Erosion der nationalen Haushalte wird immer spürbarer werden, was bereits in Deutschland und vor allem in NRW jeden Tag spürbar und erlebbar ist. „Schmal-Hans-Kost“ bei der Infrastruktur ist so etwas wie ein Sargnagel der wirtschaftlichen Zukunft.

Nicht nur in dem Sinne, daß produzierende Industrie erfolgreich verjagt worden ist und nun in Billigregionen mit zweifelhaften Menschenrechtszeugnissen wandert, nein auch die neue Industrielle Revolution, das, was unter Industrie 4.0 subsummiert wird, macht viele Menschen in Bezug auf „arbeiten“ schlicht und einfach obsolet. Hinzu kommt das Additive Manufacturing, das Produzieren „aus dem Sack“, das, wenn es einmal technologisch in Unternehmen funktioniert, kaum noch Menschen in Fabriken braucht.

Politikern aller Couleur auf deutscher wie auf europäischer Ebene ist angeraten, sich in Buchhandlungen im Bereich „Elektronik“, dort „Selbstbau“ umzuschauen. Um eine Art von „Methoden- und Umganssicherheit“ zu bekommen, gibt es schon Bauanleitungen, die es erlauben, einen Prototypen für Additive Manufacturing an einem Wochenende für den Gegenwert von wenigen Kästen Bier zu bauen und in Gang zu setzen. Industriell heißt das, daß eine massive Technologiemigration im Gange ist, die man politoadminsitrativ in Deutschland in allen Ebenen und Europa-weit nicht einmal ansatzweise geschnallt hat.

Das „Weiter so!“, ist ein gesellschaftlich gefährliches Handeln, weil die volkswirtschaftlichen Strukturen massivst umgekrempelt werden. Man hat´s in Berlin und Düsseldorf leider nicht geschnallt…

 

 

Advertisements