Suchtmonitoring + Grippeepedemie in der Schweiz

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit, http://www.bag.admin.ch, hat den neuen Suchtmonitoringbericht 2014 veröffentlicht!

Der LINK:
http://www.bag.admin.ch/suchtmonitoring/index.html?lang=de

Des weiteren weitet sich nach den Feststellungen des BAG die Grippeepedemie aus.

Das eingesetzte staatliche Meldesystem heißt

„Senitnella-Meldesystem“

Die Quote beträgt 130 Konsultationen pro 100.000 Einwohner bei grippeähnlichen Symptomen. Das Senitnella-Meldesystem weist 15 Grippeverdachtsfälle aus. Die Daten resultieren aus den Meldungen der dritten Januar-Woche, die von 135 Ärzten, die dem System angschlossen sind. Vornehmlich Kinder bis zum Alter von vier Jahren seien betroffen.

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Arbeitslosigkeit in ÖSTERREICH steigt auf Höchstwerte

Österreich erlebt eine rasant steigende Arbeitslosigkeit, die bereits bei 6,3% angelangt ist und bei der derzeit kein Ende des Zuwachses an Arbeitsstellen zu sehen ist. In Wien ist der neue Sozialminister höchst besorgt.

Schaut man auf das Pensionssystem der Republik, so kann man sich als deutscher Rentner nur noch sehr traurig und mißmutig die Augen reiben. Dies, weil im Sinne der sozialen Kohärenz gilt, dass Menschen im Alter mit Würde alt werden können.

So werden jährlich rund 6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Pensionen ausgegeben. Frei von den desaströsen Schwankungen und Erosionen der Altersvorsorge des Privatmarktes, die durch die EURO-Krise bereits zum fiskalpolitischen Hochrisiko für die nicht-Beamteten geworden ist. Denn im Sinne der Zinseszinsrechnung sind bereits fünf Jahre ohne realen Zinszuwachs eine enorme Einbuße, die sich bei Eintritt in das Rentenalter böse rechen. Nur, es sind bereits heute mehr als 5% und mit der gruseligen und destabilisierenden Europa- wie auch Europolitik, muß man in Deutschland davon ausgehen, dass das fiskalpolitische Blutgericht noch etliche Jahre tagen wird.

Die Zeiten der „Sonnenschein-EU“, in denen Eitel-Sonennenschein kommuniziert werden konnte, weil die Störungen auf nationalen Ebenen nicht destabilsierend waren, ging das. Nun aber, in Zeiten, in denen der BREXIT, der GREXIT, überbordende soziale Umbrüche quer durch Europa zu einer Grenzschließung nach der anderen führt, ist zu sagen, dass aus globaler Sicht der „Standort EU“ sicherlich kein Rating mehr erhalten dürfte, das als „Investment Grade“ definiert wird.

Sukzessive wird das Geld aus Europa in andere Regionen der Welt fließen, die fiskalpolitische Erosion der nationalen Haushalte wird immer spürbarer werden, was bereits in Deutschland und vor allem in NRW jeden Tag spürbar und erlebbar ist. „Schmal-Hans-Kost“ bei der Infrastruktur ist so etwas wie ein Sargnagel der wirtschaftlichen Zukunft.

Nicht nur in dem Sinne, daß produzierende Industrie erfolgreich verjagt worden ist und nun in Billigregionen mit zweifelhaften Menschenrechtszeugnissen wandert, nein auch die neue Industrielle Revolution, das, was unter Industrie 4.0 subsummiert wird, macht viele Menschen in Bezug auf „arbeiten“ schlicht und einfach obsolet. Hinzu kommt das Additive Manufacturing, das Produzieren „aus dem Sack“, das, wenn es einmal technologisch in Unternehmen funktioniert, kaum noch Menschen in Fabriken braucht.

Politikern aller Couleur auf deutscher wie auf europäischer Ebene ist angeraten, sich in Buchhandlungen im Bereich „Elektronik“, dort „Selbstbau“ umzuschauen. Um eine Art von „Methoden- und Umganssicherheit“ zu bekommen, gibt es schon Bauanleitungen, die es erlauben, einen Prototypen für Additive Manufacturing an einem Wochenende für den Gegenwert von wenigen Kästen Bier zu bauen und in Gang zu setzen. Industriell heißt das, daß eine massive Technologiemigration im Gange ist, die man politoadminsitrativ in Deutschland in allen Ebenen und Europa-weit nicht einmal ansatzweise geschnallt hat.

Das „Weiter so!“, ist ein gesellschaftlich gefährliches Handeln, weil die volkswirtschaftlichen Strukturen massivst umgekrempelt werden. Man hat´s in Berlin und Düsseldorf leider nicht geschnallt…

 

 

ÖSTERREICH bereitet sich mit seinem Bundesheer auf den Worst Case am Grenzübergang Spielfeld vor

Die Österreichichische Regierung plant den Worst-Case des Flüchtlingsszenarios im Bereich des Grenzübergangs Spielfeld. Das Österreichische Bundesheer ist Element der Planung. Der neue Bundesminister DOSKOZIL, Peter, zuvor Polizeichef des Burgenlands, geht von einer zu regelnden Kapazität von 5.000 Flüchtlingen aus. Sämtliche Optionen sind mit der Generalität analysiert worden.

Der Link:

http://kurier.at/politik/inland/doskozil-in-spielfeld-wird-eine-nagelprobe/177.885.653

Im Standard.at das Interview mit dem Direktor der Österreichischen CARITAS, KEHRER, Franz zu lesen:

http://derstandard.at/2000030009942/Oberoesterreichs-Caritas-Direktor-Da-kann-einem-schlecht-werden

BUDAPESTER ZEITUNG vom 15.01.2016 zu KÖLN, der Polizei und den Folgen:

http://www.budapester.hu/2016/01/15/als-haetten-sie-angst-gehabt-die-migranten-taeter-zu-nennen/

Energiewende – Neuartiges Kraftwerksystem in Aachen konzipiert!

Ein Geschäftsmann in Aachen meinte heute, daß es sehr wohl eine Alternative zu Tihange gäbe: Das „Heißluftkraftwerk“.

Wenn man die heiße Luft im Ratssaal auffangen und durch einen Wärmetauscher führen würde, hätte die STAWAG sicherlich keinerlei Finanzprobleme mehr…

 

Erdbebengebiet Aachen – Windkraftanlagen geht wegen Erdbebenwarnung die Puste aus

Bei der Genehmigung und Installation von Windturbinen geht im Kreis Euskirchen einigen geplanten Projekten die Puste aus. Nicht auf Grund nachlassender Winde aus West, sondern auf Basis unerläßlicher behördlicher Maßgaben im Bereich des Bevölkerungsschutzes in Sachen Erdbeben.

In ihrer Ausgabe vom 26.01.2016 berichtet die Kölner Rundschau unter dem Titel

„Immer neue Hürden für Windräder im Kreis Euskirchen“

Es steht keinerlei Willkür oder Gegnerschaft in Sachen Windkraft auf dem Tapet, sondern schlicht und einfach der Schutz der Bevölkerung in Bezug auf die Seismik. Die Talsperren in der Region müssen überwacht werden. Denn, wenn die Ruhr flußaufwärts der Staudamm bricht, dann steht Düren mit massiven Folgen unter Wasser. Dies am Rande bemerkt, eine wasserwirtschaftliche Betrachtung, die bekannt und nicht strittig ist.

Und gegen Naturgesetze kann weder eine Rot-Grüne Landesregierung, noch ein Landrat oder Bürgermeister etwas tun. Sollte sie besser nicht, denn das hieße zwangsläufig, dass sich die Politik über die Natur stellte, was unter „politisch-ideologischer Häresie“ zu subsummieren wäre. Mit nicht auszuschließen, massiven lethalen und materiellen Folgen für den Eintretensfall.

Wer glaubt, es „tangiere einen doch nicht“, dem sei ans Herz gelegt, sich unter den Stichworten „Erdbeben“, „Aachen“, „Eifel“, „Roermond“, „Geologischer Dienst“, „Erdbebenwarte“ einen Überblick zu verschaffen, um feststellen zu müssen, dass gerade der Großraum Aachen eines der Gebiete in Deutschland ist, das zur Spitzenklasse in Sachen Erdbeben gehört.

Wenn in Aachen ein Erdbeben der Magnitude 6 oder gar 7 zuschlägt, dann muß man davon ausgehen, daß die Folgen dem Begriff gerecht werdend, als „katastrophal“ bezeichnet werden können. Es dürfte dann das blanke Chaos herrschen, daß behördlich nur noch rein reaktives Handeln hervorbrächte.

Die Politik muß sich ganz ideologiefrei eingestehen und auch danach handeln, dass ihre Gesetzmäßigkeiten des Denkens oft gerade nicht die Gesetzmäßigkeit des Denkens entsprechend naturwissenschaftlich geltender Grundgesetze  widerspiegeln und genau aus diesem Grunde nicht wenige und sehr, sehr teure Fehlentscheidungen treffen.

Aus diesem Grunde bittet die Initiative Kaiserplatz e.V. den Bundestag und den Bundesrat sowie den Bundespräsidenten, das Grundgesetz um den

„Artikel 0“, die conditio sine qua non allen Staatshandelns

zu verabschieden, der besagt, dass in der Bundesrepublik Deutschland, analog in der EU,

ausschließlich Gesetzesanliegen Gesetzeskraft erlangen dürfen,

wenn diese auf Basis der Naturgesetze

uneingeschränkt konsistent sind.

Und, um die Sache dann noch zu verschärfen, so zu formulieren, dass Gesetze, deren Rechtsgegenstand geeignet ist, unmittelbar wie auch unmittelbar durch ihr Wesen Naturgesetze verletzen zu können, während einer Legilsatur entsprechend konform zu revidieren sind.

Man kann jetzt schon im Zeichen des ideologischen Schwarzlichts so mancher teurer Ökoprogramme sagen, dass dann ein „ohh- und aha-Effekt“ griffe, der nicht wenige ratlos dastehen ließe und sicher zu einem nicht volkswirtschaftlichen Kollaps mancher industrieller Segmente führen dürfte.

Nur, sich – ultissima ratio – gegen Naturgesetze stemmen zu wollen, bedeutet ausnahmslos den Grundstatz des nachhaltig effizienten und damit effektiven Gestaltens der Umwelt zwingend zu verletzen.

Schaut man sich die nicht wenigen, mit heißer Nadel gestrickten Windparks an, so läßt sich erahnen, dass es sich hier eher um Subventionspumpen, den rationale Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit handelt.

„Befeuert“ durch die bundesweite Aserei des Staates, um Haushalstlöcher stopfen zu müssen, die in Teilen erst dadurch entstehen konnten, dass man nicht nur nicht gemäß naturgesetzmäßiger Rationalität gehandelt hat, sondern auch jegeliche Art von betriebswirtschaftlichem Könnenn nicht gegeben gewesen scheint. Denn – auch so etwas wie ein finanztechnisches Naturgesetz – man kann nicht aus dem nichts Geld ohne Gegenwert schaffen, weil das nämlich der Ofen ist, der den Kessel der Inflation massiv befeuert.

Vielleicht kann man sagen, dass mancher Windpark eine Art von Denkmal für

panisch gestaltete Haushaltspolitik

ist, um die immer mehr klaffenden Defizite abdecken zu können. Nur, man flieht dann immer vor seinen eigenen Ideen und dann geht die Puste aus.

Auch die Puste im Sinne der Sicherheit, wenn man diesen Absatz aus dem Artikel der Kölner Rundschau lesen muß:

„Unsere Messgeräte sind sehr empfindlich“, erklärte Dr. Klaus Lehmann, Leiter des
Landeserdbebendienstes Krefeld. Anhand der Daten könne man etwa erkennen, ob der Linienbus, der in der Nähe vorbeifahre, pünktlich sei. Windräder würden feine Vibrationen in den Erdboden übertragen, die ähnlich tiefe Frequenzen hätten wie Erdbeben. Der Autoverkehr übertrage hingegen ganz andere Frequenzen nach unten.“

Und so stellt sich damit unwillkürlich auch die grundsätzliche Frage, ob man in der Städteregion – geographisch betrachtet – vielleicht auch von dem ein oder anderen Finanzprojekt mit Propellern Abschied nehmen muß, und einen fetten Abschreiber in die Haushalte der Stadt Aachen sowie deren „Satellitenunternehmen“ zu verbuchen hat.

Wer vorher prüft, ob etwas nicht gehen können darf, der spart später nämlich immer sehr, sehr viel mehr Geld, als wenn bereits die Dinge stehen und dann abgebaut werden müssen.

Bevor sich dieser betriebswirtschaftliche Grundsatz nicht auch in den Köpfen der Politik eingenistet hat, besteht weiterhin der berechtigte Anlass der Sorge, das

Politik heißen kann, Ideologie über Realität stellen zu wollen oder zu stellen, um so Partikulärinteressen besser im politischen Geschäft bedienen zu können.

Alaaf Aachen, alaaf NRW, alaaf Deutschland und die Idee – so manches läßt sich nur noch mit schrägem Humor ertragen, wenn man tatsächlich bestrebt ist, der Nachhaltigkeit des Handelns den Weg ebnen zu wollen!

Das Bildnis, nicht den Esel zu schlagen, der nicht mehr gehen will, das scheint in der Politik wohl noch immer nicht bekannt zu sein.

Europa: es ist einem längst Angst und Bange

Wenn man die internationale Presse durch die EU hinweg liest – Möglichkeiten, dieses über das Internet zu tun und die anerkannten, somit unbestrittenen Tageszeitungen aufzurufen gibt es genügend – steht man fassungslos vor der internationalen Nachrichtenlage, die einen viel eher in Sorge, denn in Zuversicht wiegt.

Das was in Deutschland kommuniziert wird, wird eben aus der inländischen Perspektive heraus gesehen.

Was aus der nicht-deutschen Medienwelt kommt, das darf man als international und heterogen bezeichnen. Eine Reise durch das Internet lohnt. Il Tempo, El Pais, Le Figaro, Le Monde, Guardian, Huffington Post, het volkskrant, grenzecho usw.

Deutschsprachig, international und gut zugängig ist die http://www.NZZ.ch, sie publiziert nicht wenige ausführliche Artikel ohne Pay-Wall.

http://www.nzz.ch/international/die-rueckkehr-des-grexit-gespensts-1.18684354

http://www.nzz.ch/international/schweden-will-bis-zu-80000-abgelehnte-asylbewerber-abschieben-1.18685280

In die Augen und das Herz sticht der Artikel „Drastische Vorschläge zur Flüchtlingskrise – Belgien für Internierungslager in Griechenland“. Man habe sich „für den Bau von Internierungslagern für bis zu 300.000 Migranten in Griechenland ausgesprochen.“

Einer der mutmaßlichen Beweggründe sei, Griechenland damit aus der Schengenzone zu drängen. Die ist, wenn man nüchtern bilanziert, sowieso schon strukturell „Geschichte“, weil auf Basis der Schacherei bereits im Grunde jeder Staat „Schwarzer Peter“ spielt.

Im Umkehrschluß bleibt dann nur noch die Erkenntnis, dass Schengen bereits heute konsequenterweise abzuhaken ist, weil bereits die Intention und das Bestreben, nationale Limite zu setzen, zwingend zu Umverteilungen führen wird.

Da wegen der einsamen Entscheidung der deutschen Bundeskanzlerin Angela MERKEL, die Grenzen seinerzeit freizugeben – ohne Konsultationen mit Brüssel und anderen Staaten – , so ist es geradezu naiv oder vielleicht sogar besser unehrlich, davon ernsthaft ausgehen zu wollen, dass man, nachdem Europa in einem unkontrollierten, reagierenden Modus des Umgangs mit Flüchtlingen gefangen ist, eine angemessene Verteilung auch nur ansatzweise durchzusetzen vermag.

So dürfte das Motto als Konsequenz des chaotischen Staatshandelns quer durch Europa sein: „Rette sich, wer kann!“. Und das führt unweigerlich zu dem Staatsverhalten, die Ellebogen auszufahren und sie politisch einzusetzen.

Und irgenwann wird aus dem (noch) freundschaftlichen Verteilungsgerangele Ernst und Widerstand, der unweigerlich zur Abschottung führt – Vertrauen futsch! Zukunft futsch! Standort futsch!

Denn, die chaotische Vorgehensweise wird in aller Welt mit Argusaugen beobachtet und man mißt an diesen Beobachtungen auch die Qualität des Staatshandelns in der Bundesrepublik Deutschland wie auch der Europäischen Union sowie Europas an sich.

Transkontinental auf Gesamteuropa aus dem All geschaut – quasi auf das politische Geschehen als Ganzes und mit flackernden Lichtlein blinkend blickend – wirkt Europa dann wie eine Diskothek in der 2. Hälfte der 1970 Jahre um Mitternacht: Alle sind auf Betriebstemperatur, eingepegelt und die Musik an Lichtstrahler gekoppelt, wird durch Spiegel und schrill-farbene Lichtorgeln in den Party-Raum gebeamed, dass eine regelrechte Trance einsetzt. Eine Trance, die nichts mit der Realität zu tun hat, sondern Empfindungen und Stimmungen.

Für das Staatswesen heißt das, um den „migratorischen Disko-Effekt“ zum Stoppen zu bringen, ehrlich, schonungslos und offen zu kommunizieren. Zeitnah. Dem Gerücht darf kein Vorsprung gegeben werden.

Allerdings bleibt man pessimistisch, da die Erfahrungen der letzten acht Wochen eine andere Sprache sprechen. Durch das Synonym

„Köln Silvester 2016“.

Sicherlich darf man sagen, dass sich die Stadt Köln stellvertretend für andere Städte, Bundesländer, die Bundesrepublik Deutschland, Europa und den Rest der Welt, seinen Platz in den Geschichtsbüchern der Zukunft gesichert hat.

Verschüttetes Wasser kann man niemals mehr vollständig in den Krug bekommen…

Angefangen werden muß auf der kommunalen Ebene, auf der auf Basis von Kooperation auf Augenhöhe zwischen Bevölkerung und Stadt, was einzig die breite Akzeptanz steigert und für uneingeschränkte Transparenz sorgen kann.

Sonst bekommt das Verb (sich) sorgen eine negative Bedeutung…

Bewerten Sie bitte einmal für sich selbst mit einer Schulnote die Stadt Aachen, die StädteRegion Aachen, NRW, Deutschland und Europa. Dann fragen Sie sich, wie wirkte genau dieser Blick von oben auf Sie…?

 

 

 

Zika-Virus: Kolumbien rät, Schwangerschaften bis Juli 2016 zu vermeiden

Le Figaro berichtet in seiner Ausgabe vom 24. Janaur 2016, auf Grund der Zika-Virus-Epedemie, Schwangerschaften zu vermeiden. In Brasilien sind laut der Zeitung bereits 3.893 Fälle von Microenzephalie aufgetreten. Ein in doppelter Hinsicht existierendes Drama, so die Zeitung, da die Abtreibung in Brasilien verboten ist und Schwangere so in den illegalen Bereich abwandern. Dies mit den typischerweise daraus resultierenden gesundheitlichen Konsequenzen für die Frauen.

Im Rahmen der ausführlichen, auf den ersten drei Seiten publizierten Berichterstattung, wird eine Landkarte des Hexagons gezeigt, wie die Verteilung der die Krankheit verursachenden Tigermücke bereits fortgeschritten ist.

Im Osten, in Lothringen und dem Elsass, sei sie bereits „introduit“, also bereits eingeführt, vorkommend. Während im Norden und in der Mitte sowie in Richtung Normandie sowie im Landesinneren noch keine Tigermücken ausgewiesen sind, so seien sie bereits im Süosten, vom Grenzgebiet nach Spanien bis Italien „implanté“, also quasi-endemisch, sprich „angekommen“.

Die südostasiatische Tiger-Mücke (moustique-tigre; Lat.: AEDES ALBOPICTUS) habe sich bereits in 100 Staaten verbreitet.

Die Verwandte AEDES AEGYPTI sei gleichermaßen in den Tropen verbreitet, habe Europa jedoch noch nicht kolonialisiert.

Im französischen Gebiet Polynesiens seien in den Jahren 2013 und 2014 bereits 28.000 Menschen infiziert worden, was einem Anteil von 11% der Bevölkerung ausmacht.

Mit dem Vorhandensein der Tigermücke asiatischer Provinienz in Lothringen und im Elsass ist für Deutschland klar, dass der Südwesten sicherlich nicht durch eine Demarkationslinie zwischen beiden Staaten von den Tigermücken verschont bleibt, man also davon ausgehen sollte, dass sich die weiß gefleckten Biester auch unter den Badensern entlang des Rheins, in Richtung Schweiz, ihre Opfer suchen.

Die Behörden sollten somit alarmiert sein. Vielleicht auch im Rheinland durch das der Rhein bekanntermaßen fließt…

Die Gesundheitsämter wären beraten, sich die Ausgabe des Le Figaro von Samstag an Land zu ziehen, zu studieren und sofort ans Werk gehen. Denn, der Frühling klopft bereits an.

Gerade im Großraum Karlsruhe, der ein manchmal mediteranes Klima vorweist und die Pfalz, in der es milde Winter gibt, wird seit Jahren von „Schnaken“ geplagt, denen man mit Hubschraubereinsätzen zu Leibe rückt. Bestimmte Eiweißverbindungen machen den eingebornen Mücken dort den Garaus.

Mal schauen, was nun die Gesunheitsministerien von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen tun, um im anstehenden Frühling zumindest einsatztechnisch angemessen gewappnet zu sein.

Wenn in Brasilien derartig viele kranke Kinder mit Mikroenzephalie geboren werden und die Regierung in Kolumbien zur Vermeidung von Schwangerschaften bis zum Juli 2016 rät, wird deutlich, daß die Lage ernst ist und die Gesundheitsbehörden ausreichend viele Kräfte und auch Mittel parat halten müssen, mit hinreichenden Kräften und Mitteln jederzeit den Kampf gegen die Insekten zu beginnen.