Ein deutsches Märchen: NZZ.ch vom 30.11.2015 über Merkels Politik

Politische Pflichtlektüre!

Eric Gujer, Redakteur der NZZ zieht eine für die Bundeskanzlerin Merkel höchst ernüchternde Schlußfolgerung in Sachen Flüchtlingspolitik, die EU und die Tektonik der anstehenden Zeiten.

Der Artikel ist unter http://www.nzz.ch, dort unter diesen Worten unter „Suchen“ zu finden:

Ein deutsches Märchen

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„Lampen-Aus“ für grelle LED in Aachen – Stopp und Rückbau der grellen Laternen in Aachen – bitte bei Petition mitwirken, damit eine Revision erfolgen muß!

Die grellen LED in Aachen sind nicht nur unangenehm, medizinisch-physiologisch fraglich, sondern auch möglicherweise durch ihre Blendungsgefahr für den Straßenverkehr blendend.

Bitte unbedingt die Petition ansehen, wenn man der Meinung ist, sie paßt, dann bitte unterzeichnen und auch weiterleiten!

Hier der LINK:

https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-grelle-strassenlaternen-in-aachen

 

Windpark: „Ist der Baum erstmal gefällt, dann wird vom Bürger nicht mehr gebellt!“

Am 1. Dezember 2015 sollen im Aachener Münsterwald bei Roetgen an der Grenze zu Belgien unzählige Bäume für die in dieser Woche genehmigten Windturbinen im Münsterwald gefällt werden!

Die Frage ist, ob zwischen dem Beschluß der Stadt Aachen und dem von ihr in der Sache festgelegten Datum für den Beginn der Rodungsarbeiten rechtlich betrachtet, die „angemessene Frist“ berücksichtigt worde ist oder nicht, um nötigenfalls den Rechtsweg beschreiten zu können?

Kaiserplatz: Ampelschaltung führt wohl zu Rotlicht-Verstößen, weil ansonsten der ÖPNV ausgebremst wird…

Die Aachener Zeitung vom 28.11.2015, Lokalausgabe Aachen, Autor, ESSER, Robert, berichtet heute darüber, dass die Ampelschaltung am Kaiserplatz in Aachen so, wie sie ist, getaktet sein muß, damit der Busverkehr nicht ausgebremst wird. Die Folge ist die Erhöhung des Risikos von Rotlichtverstößen durch Pkw in Richtung Wilhelmstraße, weil diese sowieso schon zäh durchkommen.

Dieser Bericht zeigt einmal mehr, dass die Stadtplaner in Aachen den Großraum Kaiserplatz Aachen größräumig und für die nächsten zwei Menschengenerationen professionell vergeigt haben. Denn, die Baustrukturen des Verkehrswegenetzes, wie sie jetzt realisiert worden sind, sind keine Angelegenheit einer Dekade, sondern der Dauer eines Menschenlebens.

Der ekklatante und schmerzende Fehler der Stadtplaner in Aachen ist der, dass man Verkehrswege nicht voneinander getrennt organisiert, sondern im Sinne von Kuddelmuddel. Das führt direkt auch dazu, daß nämlich die Luft immer schlimmer im Stadtkessel werden wird, weil unweigerlich der Stop-and-Go-Verkehr zum Standard für Aachen wird.

Jeder, der einmal auf die gefahrenen Kilometer seines Autos geachtet hat und sich dann die Tankbelege regelmäßig anschaut, der wird sofort wissen und nachrechnen können, dass Stop-and-go-Verkehr der Treiber für Verbrauch und damit Luftverschmutzung schlechthin ist. Eine Verdoppelung des spezifischen Verbrauchs ist hier nichts Ungewöhnliches.

Wenn die Stadt Aachen sich in Sachen Innenstadt und Kaiserplatz – damit auch Steuereinnahmen – ins Knie schießen will, dann muss sie unverzüglich und zwingend sofort daran gehen, die Unterführung unter dem Kaiserplatz zu reaktivieren. Dann nämlich können die Menschen unabhängig vom Verkehr und dem fürchterlichen Lärm durch die laut bollernden Linienbusse den Kaiserplatz passieren und der Verkehr läßt sich so definitiv anders regeln, weil die getakteten Verkehrsflußstörungen durch die Fußgänger, die auf der Wilhelmstraße zum Spurt anlegen müßen, wollen sie, wenn sie bereits im Startblock stehen, bei Grün die andere Straßenseite erreichen.

Eine Anmerkung zu der verrückten Ampelschaltung im Einmündungsbereich Wilhelmstraße / Kaiserplatz: es ist ein so genannter „Rotlichtverstoß“, wenn ein Fußgänger auf der Straßeninsel angekommen ist, dann in dem Moment die Fußgängerampel auf Rot gesprungen ist und dieser Mensch dann bei Rot die zweite Hälfte der Straßenbreite überquert.

Würde nun ein pingeliger Polizist die Rechtsauslegung eng auslegen und ein Passant im Besitz eines Führerscheins sein, so könnte das vielleicht „interessant sein“, das Verfahren durchzuexzerzieren.

Aber nicht nur Anwohner, Fußgänger oder Autofahrer leiden fürchterlich unter dem epochalen, einbetonierten Planungschaos am Kaiserplatz, das beispielsweise letzte Woche dazu führte, dass im Bereich der Umfahrung um die Kirche St. Adalbert ein Ampelgalgen von einem Bus umgenietet wurde und die Menschen in den Bussen über eine Stunde in den Bussen warten mußten, bevor es weiterging – über so etwas freut man sich mächtig, wenn man arbeiten muss oder anderweitige Termin hat.

Auch für Fahrradfahrer ist der Kaiserplatz der absolut betonierte Wahnsinn, der vermutlich von Nicht-Fahrradfahrern zu verantworten ist, die mit E-Fahrrädern, die gefedert sind und mit gepolstertem Sattel und Vibrationsdämpfern im Lenkrad ausgestattet sind, durch die Weltgeschichte träumen.

Beispielsweise auf der Heinrichsallee in Höhe des Ärzte-Hauses in dem sich die Engel-Apotheke befindet: als Fahrradfahrer muss man, um über die für Fahrradfahrer gehirnerschütternde Stiftstraße mit ihren historisch anmutenden Pflastersteinen „im“ Willy-Brandt-Platz unvermeidbar durchgerüttelt zu werden, von der markierten Radspur in Richtung Hansemannplatz wenige Meter vor der Fußgängerampel schlagartig auf einen Teil des Bürgersteigs einbiegen um dann über den Fußgängerüberweg in Richtung Stiftstraße / Klangbrücke weiterradeln zu können. Das ist als Fahrradfahrer ohne Motorisierrung einer der irren bautechnischen Albträume neben den rot lackierten Wegeteilen für Fahrräder, die bei Nässe sehr, sehr rutschig sind und wohl einen deutlich zu geringen Reibwert „SRT“ vorweisen. Wenn dann mal einem Radfahrrer das Vorderrad beim Bremsen nach rechts wegrutscht und man dann nach links fällt, muss man hoffen, dass man das Sturztiming wie ein Stuntman professionell geplant hat, um nicht mit der Rübe unter die rollenden Tandemreifen zu kommen.

Als Fahrradfahrer fragt man sich ständig, wer auf die selten dumme Idee gekommen ist, Verkehrswege, die ausdrücklich für den Radverkehr freigegeben sind, so zu gestalten, dass man über „Katzenköppe“ und anderes buckelige Gestein radeln muß. Für Zahnprotesenträger hat diese Verkehrswegelösung aber einen Vorteil: die Durchblutung des Zahnfleisch wird verbessert, weil durch die Schwingungen ein vaskulärer Pumpeffekt gegeben ist: Plastik-Zahnleiste löst sich, wenn´s hoch geht, Plastik-Zahnleiste setzt sich wieder auf das Zahnfleisch und sorgt so für den Pumpeffekt des Geweben.

Für den Verkehr mit Fahrrädern freigegebene Wegstrecken in Aachen sollten ZWINGEND vor der Freigabe durch ein Vibrometer auf einem Fahrrad ohne Federrung überprüft werden. Sprich, ein Aufzeichnungsgerät, dass die Schwingungsausschläge, – die auch nicht mit einem dicken, gut gepolsterten Hintern auszugleichen sind -, dokumentiert. Dies auch aus dem Grunde der Verkehrssicherheit, die bei einem Fahrrad nur dann gewährleistet ist, wenn man das Fahrrad zu jeder Zeit beherrschen kann.

Aber, beim Thema Fahrradwege, da kann  man nur noch die Beherrschung verlieren,  was sich auch darin manifestiert, dass selbst heute noch auf der unteren Adalberstraße die Fahrräder lustig genutzt werden. Dort ist der Belag der Steine glatt und nicht rutschig.

Manchmal sieht man auch Leute mit elektrischen „Trottinetten“, die wie hypnotisiert wie der Affe auf dem Schleifstein durch die Weltgeschicht rollen. Auch ohne Ohrstöpseln.

Leser! Wenn die Stadt nicht an die Wiedereröffnung der Unterführung am Kaiserplatz geht, die Wege für die Fahrräder für Fahrräder geeignet macht, dann leidet nämlich der Autoverkehr, der das wichtige Geld in die Stadt rollt. Verkehrschaos ist die beste Antiwerbung für eine Stadt, weil die Menschen heute immer weniger an Zeit zu vergeuden haben. Von Verschenken ist nicht die Rede.

Wäre Karneval, so wär der Gruß: „Ein dreifach Oche Alaaf!“. Aber, die Sache ist nicht zum lachen, es bleibt einem der Kloß im Halse stecken, wie sich bereits jetzt der Verkehr auf dem Adalbersteinweg bis zur Kirche St. Josef staut. Politische Stoßgebete sind witzlos!

 

 

 

 

Aachener Lampenladen, oder, niemand hat die Absicht… zu blenden

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Oder, alles…

Es wird zwar Nacht, Se~norita. Nur man sieht die Nacht halt nicht mit den neuen Lampen. Anders als die Lampotka Iljitscha..

Es wird zwar Nacht, Se~norita. Nur man sieht die Nacht halt nicht mit den neuen Lampen.
Anders als die Lampotka Iljitscha..

strahlt zwar nicht helle, dafür aber nicht ins Auge, wie bei dem Diffusur der modernen LED.

strahlt zwar nicht helle, dafür aber nicht ins Auge, wie bei dem Diffusur der modernen LED.

Genehmigung Windpark Aachen Münsterwald – Verlautbarung der Stadt Aachen

Die Verlautbarung der Stadt Aachen über die Genehmigung des Windparks Münsterwald – mal sehen, ob das langfristig oK ist.

Münsterwald: Stadt genehmigt die sieben geplanten Windräder
• Die Stadt genehmigt die sieben geplanten Windenergieanlagen.
• Die Antragstellerin hat viele Antragsunterlagen und Gutachten eingereicht.
• Die Bescheide werden zwei Wochen lang öffentlich ausgelegt.

Der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen hat in dieser Woche die Genehmigungen für die Errichtung und den Betrieb von sieben Windenergieanlagen im Münsterwald erteilt. Den Genehmigungen ging ein komplexes und umfangreiches, förmliches Verwaltungsverfahren voraus, an dem sich viele Einwender in schriftlicher Form und in einem öffentlichen Erörterungstermin am 28. April dieses Jahres im Inda-Gymnasium beteiligt haben.

Die Antragstellerin hatte umfangreiche Gutachten zu den unterschiedlichsten Umweltthemen erstellt. Die gesamten Antragsunterlagen einschließlich der Gutachten wurden durch eine Vielzahl von Behörden geprüft. Die Behörden haben
alle Einwendungen und Anregungen gesichtet und auf ihre Bedeutung für das Verfahren geprüft. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der vorliegenden Fakten wurden die Anträge beschieden. Dies ist auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen mit zahlreichen umfangreichen Nebenbestimmungen verbunden gewesen.

Das Genehmigungsverfahren, das immer wieder im Fokus des öffentlichen Interesses gestanden hat, endet mit der Zustellung der Bescheide an die Antragstellerin.

Öffentlichen Bekanntmachung
Die Genehmigung der Windenergieanlagen im Münsterwald wird in Kürze in Form einer öffentlichen Bekanntmachung in drei regionalen Tageszeitungen veröffentlicht: „Aachener Nachrichten“, „Aachener Zeitung“ und im belgischen „Grenzecho“.

Nach der öffentlichen Bekanntmachung liegen die Bescheide für die sieben Anlagen zwei Wochen lang (vom 2. bis 15. Dezember) an zwei Stellen in der Stadt Aachen sowie in den Gemeinden Roetgen und Raeren aus. Die genauen Orte und Öffnungszeiten sind in der Bekanntmachung oder auf den Internetseiten der Stadt Aachen vom 1. Dezember an zu finden.
Herausgegeben am 26.11.2015 von:

Stadt Aachen
Fachbereich Presse und Marketing
Bernd Büttgens
Markt 39
52062 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse.marketing@mail.aachen.de

 

Patientenverfügung im Bereich des Schlüsselbeins tätowiert

Manchmal ist es schon interessant, wenn man ohne Zeitdruck einfach durch eine Einkaufsstraße geht. Denn man kann überrascht darüber sein, über was sich die Leute in der Öffentlichkeit hinter einem unterhalten.

Eine offensichtliche Rentnerin, die richtig auf Zack war, erzählte ihrer mutmaßlichen Freundin, dass sie sich ihre Patientenverfügung im Bereich des Schlüsselbeins auf die Haut eintätowieren ließ. Dezent, aber gut lesbar. Die Vorzüge seien, dass man keine Verfügung in Papierform oder der „Klaut“, wie sie sagte, mehr deponieren oder mit sich tragen müsse.

Denn wenn die Sanität käme um die Wiederbelebungsmaßnahmen vorzunehmen, fänden die Kräfte direkt die vorher bestimmten Handlungsanweisungen und könnten dann davon ausgehen, dass die Autentifizierung klar und „unbestreitbar“ wäre, weil man ja „beim Tätowieren nicht schläft!“. Und, „die eigenhändige selbst mit der Tätowiernadel zu stechende Unterschrift, das wäre ja schon ein Problem. Vielleicht wird es ja demnächst eine rechtliche Formalie geben, zwei Zeugen beim Stechen namentlich zu verewigen“.