Wo waren die Ordnungskräfte bei der Dombeleuchtung am Freitag auf dem Katschhof?

Wo waren die Ordnungs- und Sicherheitskräfte im Umfeld des Katschhofs gewesen, um die Menschenmenge anläßlich des Ereignisses im Krisenfalle schützen zu können…?

Hat die Stadt Aachen unzureichend geplant?

Am Freitag, den 30. Oktober 2015, fand auf dem Katschhof die Illumination des Rathauses statt. Begleitet vom Domchor und dem Mädchenchor. Eine an sich hervorragende und wunderbare Veranstaltung.

Allerdings war bereits beim Betreten des Eingangsbereichs zur Kremerstraße an der Ecke Münsterplatz kein Zurückweichen mehr möglich gewesen. Gegen den Strom gehen zu wollen, war wegen der schieren Menschenmasse unmöglich. Man wurde wie wie durch einen Fleischwolf getrieben und gedrückt.

Bei einer Panik oder Unfallsituation, wäre es außerordentlich schwierig und vor allem höchst zeitaufwenidg gewesen, dass Rettungskräfte aus dem Umfeld alleine schon in der Kremerstraße Hilfe leisten können.

In diesem „Menschenwurm“ gefangen gewesen zu sein, macht deutlich und auch erlebbar, warum bei Pilgergängen bisweilen hunderte Menschen sterben: man ist zur Handlungsunfähigkeit gezwungen, kann sich nur noch passiv in den Strom begeben, um im Fluß zu bleiben.

Getrieben wurde man ohne Chance auf Rückkehr auf den Katschhof. Ruhig und passiv  zu gleiten, ohne selbst eine Zielrichtung aktiv forcieren zu wollen, das war eigentlich der einzige Weg.

Nicht einmal im Bereich des Puppenbrunnes oder am Standesamt waren Sicherheitskräfte zu sehen, die ordnend eingreifen konnten.

Nimmt man die Fläche des Katschhofs mit 10.000 m² an – 200 m Länge * 50 m Breite – und geht dann davon aus, dass ein Mensch – großzügig bemessen – einen Quadratmeter Standfläche in Anspruch nimmt, dann darf man sagen, dass alleine dort mit Sicherheit 10.000 Menschen das Kulturereignis anschauten. Plus bestimmt weitere, kalkulatorisch 5.000 Personen im Umfeld.

Macht zusammen: 15.000 Personen.

Geht man aber katastrophenschutzmäßig „freundlich“ kalkuliert von 2 Menschen pro Quadratmeter bei engstem Gedränge aus, so darf man sagen können dürfen, dass im Umfeld des Domes

rund 30.000 Menschen

in diesem Bereich in einer „Menschenwurscht“ unterwegs gewesen sind.

Es waren keinerlei Sicherungskräfte oder Absperrgitter etc. zu sehen gewesen.

Nach dem erfolgreichen und arg zähen getrieben werden, waren vor der Schatzkammer zwei Polizeiwagen stationiert gewesen.

Die Frage, die die Stadt Aachen in jedem Falle zu beantworten hat:

Warum hat sie derart bei einem derartigen Massenereignis gehandelt?

Dies muß zwingend aufsichtsbehördlich aufgearbeitet werden!

 

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Flüchtlingskrise und Unterbringung

Der Schweizerische Kanton Aargau geht bei der Unterbringung von Asylsuchenden einen pragmatischen und schnellen Weg: man errichtet IKEA-Häuser, die zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Lebensstruktur sich eingeschwungen hat, in Krisengebiete weitergegeben werden können.

Ein praktischer Ansatz:

1.) Schnell und kostengünstig Unterkunft schaffend

2.) flexible Vorgehensweise z.B. bei einer temporären Nutzung von Sportplätzen für die Akutphase

3.) Der finanzielle Aufwand für die Öffentliche Hand ist deutlich geringer als der, der für eine traditionelle bauliche Unterkunft erforderlich ist. Denn, pro Person, die anteilmäßig 20m² Wohnfläche benötigt, sind alleine für die Errichtung dieser Fläche rund 40.000 EURO erforderlich. Das ergibt sich aus: 20m² * € 2.000/m² = € 40.000,–

4. Die Stadt Aachen wird gebeten, diesen Weg zu prüfen. Ein Schreiben der Initiative Kaiserplatz geht diesbezüglich in den kommenden Tagen an den Oberbürgermeister, Herrn Marcel PHILIPP

„Europas Kuddelmuddel“ – Podium-Berlin.nzz.ch

Auch wenn die Teilnahme durch die große Distanz nach Preussen eher unwahrscheinlich sein sollte, so sind bereits der 2., 3. und der 4. Satz ein hervorragender Teaser:

Wenn heute nach ´mehr Europa´ gerufen wird, so geschieht dies aus schierer Not. Die Nationalstaaten sind überfordert. Die EU ist institutionell weder Fisch noch Vogel…

Moderation: BERNET, Luzi, stv. Chefredakteurin der Neuen Zürcher Zeitung

+++ Münchner Merkur: Kurz vor dem Bruch der Koalition? +++

Dieses Wochenende könnte die Bundesregierung möglicherweise an den Punkt gelangen, der den Bruch der Regierungskoalition in Berlin zur Folge hat.

Bayern ächzt, Österreich winkt durch, die humane Situation der Menschen auf der Flucht ist ein zum Himmel schreiendes Elend. Die EU hat sich als ein im Grunde dysfunktional agierender Art von Apparatepoliikern – um nicht von Apparatschiks zu reden – erwiesen. Gegenseitiges Vertrauen und die Kooperation der Staaten, die über Jahre und Jahrzehnte gewachsen sind, sind innerhalb weniger Wochen einem Mißtrauen gewichen. Teilweise heftig ideologisiert, anstatt sachlich den Kern herauszuarbeiten.

Der „Sendeundichwillnichtzuhörendrang“ von nicht wenigen Eurokraten hat für das Brüssler Babylon gesorgt: Jeder textet den anderen zu, geht bisweilen an verbale Erniedrigungsschwalle gehend, die Emotionen über Verstand und Pragmatismus siegen läßt.

Der Münchner Merkur über den Druck auf Kanzlerin Merkel:

http://www.merkur.de/politik/spitzentreffen-fluechtlingskrise-waechst-druck-merkel-zr-5701854.html

Eine Frage:

Wenn sich eine Gruppe von Menschen mit Führungsverantwortung derart an den Karren fahren, was bleibt dann eigentlich noch für eine Option, außer die Streithähne und StreihühnerInnen aus dem Gehege zu nehmen und ALLE durch vernunftorientierte und ideologiefreie Visionäre mit Umsetzungskompetenz zu ersetzen.

Nicht nur in Sachen Deutschland, sondern auch EU muss man mittlerweile sagen, dass jede Stunde zählt, in der deeskaliert und zu einem sachorientierten, de-ideologisierten Arbeiten übergegangen wird.

Das Haus Europa sieht im Moment aus, als ob die Mieterschaft sämtlich Sozialisierungsprobleme hat.

So langsam dürften sich die Englischen Buchmacher die Hände reiben, weil die EU mittlerweile so weit in der Tinte hängt, dass die EU nicht mehr eine „safe bet“, eine sichere Wette ist. In UK steht demnächst die Volksabstimmung von Cameron zu veranlassen auf dem Tapet. Und bei einer derart epochalen [sic!] politischen Entscheidung für die EU und auch in Teilen die Weltordnung, dürfte gerade das Wahlvolk im Vereinigten Königreich mit besonderem Augenmerk und mit Hellhörigkeit auf die Dinge schauen und die Äußerungen hören, die derzeit ihr Publikum unvermeidlich „finden“.

Wird das britische Volk bei der Volksabstimmung über den Verbleib von UK auf Berechenbarkeit auf nationaler Ebene setzen oder, auf die vermeintliche Kontinentalregierung von Verhandlungserratikern, die man nicht mehr ernst nehmen kann in die ihrem Bemühen eine Krise zu überwinden, praktisch versagt hat.

Brüssel wirkt irgendwie – wenn es nicht so bitter wäre – politisch bewußt unkorrekt ausgedrückt, wie ein Tuntenkonvent, bei dem man sich rhetorisch gegenseitig die Handtaschen um die Ohren knallt. Im Festsaale des Luxusliners, den die Musikkapelle bereits verlassen hat und deren Mitglieder mit den Schwimmwesten bereits in den Rettungsinseln sitzen, um sich abzuseilen, merken die Akteure nicht, dass der Maschinenraum längst abgesoffen ist und man die Beleuchtung nur noch durch die Batterie aufrecht erhält.

Es ist schade, wie Europa verhunzt und auch verraten wird.

Sollte es zum Koalitionsbruch kommen und somit Neuwahlen ausgerufen werden müssen, so wäre eigentlich zwingend in dem parlamentarischen Interregnum zu fragen, wie man sich in Berlin, München und Brüssel bitteschön das Amtsgeschäft und damit die Aufrechterhaltung der geschäftsführerischen Rechtspfelge vorstellt.

Es wäre bezogen auf den Luxusliner so, als ob der Kapitän und die Offiziere auf der Brücke besoffen in ihren Kajüten ihren Rausch ausschlafen müssten.

Es kann einem nur noch grausen vor dieser unsäglichen Politik auf allen Ebenen und über alle Grenzen hinweg, die fernab von Disziplin im Sinne des Staatswesens zu handeln scheint und den schicksalshaften Vorkommnissen keinen Rahmen  mehr zu geben vermag.

Die Europäische Kooperation scheint endgültig dem Ruf des letzten nüchternen Offiziers anheim gefallen zu sein: „every one on his own!“.

Nur, die politische Küstenwacht gibt es nicht mehr. Einzig die Mannschaft – das Stimmvolk – die die Sachen in Ordnung halten und ans sicher Land führen will.

Führen heißt immer auch verstehen!

 

 

Dies ist nichts für schwache Nerven! | Quiche d´Aix – dennoch stets besser als eine Blutspur |

Wir entschuldigen uns schonmal für die visuellen Unannehmlichkeiten im Innenstadtbereich Aachens. Aber, wer dort wohnt, wird gestählt von soziopsychischen Auswüchsen, die mehr als nur grenzwertig sind. Sozial grenzüberschreitend.

Manchmal kann man nicht anders und muss bildlich darlegen, welches die Folgen des Aachener Kaiserplatz-Syndroms sind. Es ist eine bildliche Manifestation der sozialen Verwahrlosung im weiteren Umfeld des Aachener Kaiserplatzes.

Üblem muss man bestens einen wohlklingenden Namen stiften, um es unterbewusst zu verankern:  Die Quiche d´Aix

was man nicht mag, das soll man auch nicht bei sich behalten (müssen)!

was man nicht mag, das soll man auch nicht bei sich behalten (müssen)!

Die FDP ist tot!

Anders kann man sich die politische Funkstille nicht erklären!

In Zeiten, in denen demokratische Parteien in den Ring zu steigen haben, ist von der FDP nichts auch nur ansatzweise zu hören.

Sie muss sich die Frage gefallen lassen, langsam nur noch als „politische Schauspieltruppe“ wahrgenommen zu werden: Wenn das Politische Kasperltheater Aufführung hat, dann klatscht der politische Kasper und wenn der Vorhang fällt, dann ist der Kasper bis zum nächsten mal futsch.

Also nur noch eine politische Unterhaltungsnummer?

Peinlich, peinlich! GENSCHER müßte seinen schlärfigen und politisch wohl nicht begabten Nachfolgern  ordentlich in den Hintern treten, damit die wach werden.

R.I.P., FDP!

Ein politisches Wachkoma der schleichende politische Tod, den niemand mitbekommt.

Den staatsbürgerlichen Anspruch der Staatgestaltung hat die FDP verloren.

Anscheinend hat niemand den politischen Hinschied der Liberalen mitbekommen: gab´s da mal eine liberale Partei in Deutschland?

Ja, das ist aber schon lange her!