SPD-Migration zur FDP? Halbwertszeit von Neumitgliedern der SPD? SPD im Wandel der Zeiten?

Frage 1:

Ist es tatsächlich zutreffend, dass in NRW führende JuSo-Mitglieder den Sprung in die FDP, zu den Jungen Liberalen vollzogen haben?

Frage 2:

Wie viele Prozent von Neumitgliedern der NRW-SPD sind noch nach ihrem ersten Jahr der Mitgliedschaft Mitglied? Bleibt oder geht also mehr als die erste Hälfte der Neuzugänge…

Frage 3:

Wie sah es mit der Stärke der SPD-Mitgliedschaft 1912 aus und wie heute?

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Keine neuen Windanlagen für Stolberg – der Wind in Wäldern Stolbergs dreht sich!

http://eifelon.de/

EIFELON, Ausgabe, Nr. 48) berichtet vom einstimmigen Beschluss der CDU-Fraktion des Stolberger Stadtrates:

Auszug der Meldung:

Keine neuen Windräder in
Stolberg
Umland: Die CDU im Stadtrat von Stolberg
hat ihren Beschluss von vor vier Jahren,
auf Stolberger Territorium weitere
Windkonzentrationszonen auszuweisen,
einstimmig aufgehoben. In der Fraktion ist
man sich einig, keine Konzentrationszonen
im Wald ausweisen zu wollen…“

Bombenfunde zwischen Lousberg und Königshügel

Gestern die Bombenentschärfung am Westbahnhof. Vor ein paar Wochen der Bombenfund auf dem Geläde zwischen Rütscherstraße und Försterstraße.

Wie geht die Stadt Aachen bei dem systematischen Schutz  der Bevölkerung und des Eigentums in Sachen nicht detonierter Kampfmittel um?

Wie sieht der Stand der Technik heute aus? Dies in Bezug auf die Erstellung des letzten systematischen Katasters?

Brächte eine Untersuchung des Stadtgebiets Aachen mit moderner Messtechnik neue Erkenntnisse?

 

 

Veröffentlicht unter Aachen

400 Arbeitsplätze und 40 mio. Euro ziehen von Aachen weg! „Dank“ hoher Gewerbesteuer!

Mit Wirtschaftsstandorten ist es wie mit einem Gebiss: damit es schön strahlen kann, muss man es pflegen und sich die Zeit nehmen.

Tut man es nicht, dann gibt´s eben Standort-Karies…

 WDR-Lokalzeit, 27. August 2015, Mediathek, Lokalzeit Aachen, 14:00

Wirtschafts- und standortpolitische Ohrfeige für Aachen!

Auf Grund der hohen Grundstückspreise und vor allem zu hohen Gewerbesteuer, hat sich ein Aachener IT-Unternehmen mit zur Zeit 400 Mitarbeitern von Aachen nach Baesweiler verabschiedt.

Dieser Wegzug sollte der Aachener Politik und Verwaltung ein Fanal sein!

Denn, wenn ein derart großes und wachstumsorientiertes Unternehmen der Stadt Aachen den Rücken kehrt, dann sollten die Alarmglocken klingeln.

Aber, solange man meint, der Ruf des Namens Aachen würde attraktiv genug sein, um Unternehmen in Aachen zu domizilieren, der gibt gleichzeitig zu verstehen, dass er von Wirtschaft und Unternehmensführung nichts versteht.

Nur wer Unternehmen in der Lage ist zu halten, der kennt die Bedürfnisse des Wirtschaftens.

In Sachen Standort Aachen kann man auch sagen, dass zum Beispiel Übach-Palenberg auch sehr gut dasteht.

In Aachen scheint die Wirtschaft ein Schicksal zu erleben, wie dereinst der Bergbau.

 

 

 

No go area Kaiserplatz und Rehmviertel

Was man in der Tagespresse nicht liest:

Vor rund drei Wochen sind zwei Männer über 70 im Eingangsbereich ihres Hauses an der Heinrichsallee zusammengeschlagen worden. Beide wurden verletzt. Polizei und Rettungsdienst der Stadt waren vor Ort.

Desweiteren berichten Anwohner des Kaiserplatzes/Heinrichsallee, dass in den letzten Wochen zwei bis drei Messerstechereien stattgefunden haben. In einem Fall soll sich eine Blutspur von der Straße Gasborn bis zur Heinrichsallee gezogen haben.

Das Rehmviertel, das unbedingt einer Beruhigung bedarf, wird verstärkt heimgesucht.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. erhält verstärkt Rückmeldungen – s.o. – dass man Angst habe, sein Haus zu verlassen. Mit Sorge blicken Bürgerinnen und Bürger auf die nahende Herbst- und Winterzeit.

Vielen Senioren im Distrikt Kaiserplatz, der bis zur Aretzstraße reicht, erinnern sich der Überfälle auf eine über 80 Jährige in der Ohligsbendengasse sowie dem Überfall auf einen älteren Mann, dem die Armbanduhr abgezogen worden ist, als er im Rollstuhl sitzend, in sein Haus wollte. Ihm wurde bei dem Angriff die Haut von den Fingern gerissen.

Es sind zwar bald 1,5 mio. Euro in die Gestaltung und den Bau dreier Spielplätze im Rehmviertel gesteckt worden, aber das ändert nun einmal nichts daran, dass die Menschen vom Kaiserplatz Distrikt in Aachen einfach nur Angst haben, Opfer eines Überfalls zu werden.

Mitglieder der Initiative können aus eigener Erfahrung ihr Klagelied singen.

Bedauerlicherweise wird hierüber nicht berichtet. Leitet die Stadt Aachen die Fallmeldungen nicht weiter?

 

 

Anteil der Fahrzeuge mit grüner Umweltplakette ein Sozial- und Beschäftigungsindikator?

Nachdem nun endlich die Umweltzone in Aachen per 1. Februar 2016 von oberster Stelle gegen lokale politische Widerstände durchgesetzt worden ist, ist es höchste Eisenbahn, dass der Rat der Stadt Aachen an eine systemische Strukturverbesserung geht.

Vorausgeschickt sei die in der Aachener Zeitung vom Mittwoch, 26.08.2015 Information, dass rund 30 Prozent der Kraftfahrzeuge in der Aachener Region die Euro 4 nicht vorweisen.

Das könnte Anlaß zu der Vermutung geben, dass im Vergleich zu prosperierenden Regionen entweder die finanzielle Bereitschaft oder auch die finanzielle Fähigkeit, zeitgemäße, umweltverträgliche Kraftfahrzeuge zu erwerben und zu betreiben, nicht in demselben Masse gegeben ist.

Vielleicht läßt sich die lokal-regionale Quote der Verteilung der Grünen Umweltplakette im Bereich der Wirtschafts-, Politik- / Sozialwissenschaften als eine Art von „Präindikator“ nutzen?

Sprich, auf oberster Konsolidierungsebene, bei der man die Bandbreite eines zu definierenden Medians auf einer farblich aufbereiteten Karte, die auf den Daten des Kraftfahrtbundesamtes basiert, ausblendet und somit nur die Regionen/Städte farblich hervorgehoben sind, die überdurchschnittlich und unterdurchschnittlich sind?

Also, auf einen Blick zu erkennen, wo in Deutschland proportional hohe Anteile an Grünen Plaketten verbreitet sind und wo nicht. Das könnte man in Anlehnung an die rote Uraltplakette dann in dem Rot machen.

Für die Landes-, Bundes- und Europapolitik wäre es so möglich, die „underperformer“ zu identifizieren und sich diesen Kommunen / Regionen verstärkt zuzuwenden, um zu sehen, woran es haken könnte. Bestenfalls strukturell zu intervenieren und zu sanieren.

Schlechte Autoverkäufer dürften sicher nicht der Grund dafür sein.

Also: welchen Gründe der regional-lokalen Varianz könnte ausser der finanziellen Fähigkeit des Neuwagenerwerbs denn tatsächlich plausibel sein…?

Im Umkehrschluß darf man deshalb fragen, ob nicht sogar die Quote der „underperformer“ in Sachen Kfz und Euro-IV-Plakette sogar so etwas ist, wie ein „Sozialindikator“?

Denn, wenn das Geld in den Taschen der Bürger und den Unternehmen bleibt, dann ist auch eher die Bereitschaft zur Neuanschaffung gegeben, als wenn man eben klamm ist.

So könnte vielleicht – im Vergleich zu Süddeutschland, hier Stuttgarter und Münchener Raum, die absolute Boomregionen mit nahe-Null-Arbeitslosigkeit sind – interessant sein, hier eine wissenschaftliche Studie durchzuführen, die Fahrzeugflotte/Emissionen/Sozialindikatoren korreliert. Kaufkraft, Arbeitslosenquote, Sozialleistungsaufkommen etc.

Wenn man Aachen betrachtet: wie hat sich die Arbeitsstruktur in Aachen seit Ende der 1970 er Jahre verändert? Wie sieht es mit: Billiglöhnerei, Abwanderung der produzierenden Unternehmen an andere Ecken der Welt, Mini-Jobs und Niedriglöhnen aus?

Auch darf nicht vergessen werden, dass Studenten neben ihrem Studium jobben. Wenn qualifizierte IT-Dienstleistungen in Aachen für € 15,00 die Stunde ohne Mehrwertsteuer angeboten werden, dann haben Unternehmen einfach keine Chance mehr zu überleben, wenn sie IT-Service anbieten.

Betrachtet man auch die Aachener Busflotte, die man leidvoll mit EUR 10.000,– pro Bus mit einem Abgassystem ausstatten will, so muß man sagen, das klingt zwar gut gemeint aber als Kompromiss im Sinne des Umweltschutzes.

Denn diesen alten, roten Schlachtrössern ist kraftfahrzeugtechnisch zu eigen, dass sie nur alte Antriebsstränge besitzen. Heutzutage sind fünf Jahre Zeitunterschied eine Epochenwende in Sachen spezifischem Verbrauch.

Und, wer in der Schule den Chemieunterricht nicht boykottiert hat, der hat schonmal was von der „Stöchiometrie“ gehört. Sprich, man verbrennt etwas optimal und erhält die Verbrennungsprodukte.

Bei Bussen heißt das, wenn ich einen modernen Bus mit topologieindiziertem Antriebsstrang betreibe, also ein Antriebsstrang, der wie bei Lkw auf dem Markt vorhersieht, zurückzuschalten, weil hinter der nächsten Kurve ein Anstieg ist oder der Bus auf dem „platten Land segelt“, dann spart man nicht unerhebliche Mengen Diesel.

Das bedeutet für Betreiber folgendes:

1.) Laufende Kosten für Kraftstoff sinken über die Betriebsdauer; wenn auf diese Weise nur schon 5 Liter / 100km Diesel eingespart werden, bedeutet das bei 500 Bussen und einer kalkulatorisch angenommen Lebensdauer-Betriebsstrecke von 500.000 km:

1.a. 500.000 km : 100 km = 5.000

1.b. 5.000 x 5 Liter = 25.000 Liter = 25 Kubikmeter oder rund 20 Tonnen Diesel

2.a. Diesel nicht verbrennen ~ nicht miefen!

2.) Die Fragen in Sachen der „Nachrüstung“ sind:

2.a. Meint man in Aachen, auf EURO 4 nachrüsten zu wollen?

2.b. Meint man in Aachen, auf EURO 6 nachrüsten zu wollen?

Tippen Sie doch mal, ob 2.a. oder 2.b.! Und, recherchieren Sie doch mal, wie es in Bezug auf die „Nachrüstungsfähigkeit“ von Nutzfahrzeugen (Nfz) in diesem Bezug technologisch bestellt ist.

Die Nutzfahrzeugbranche, die beim Betrieb von Fahrzeugen auf dem Markt nur noch punkten kann, sprich, verkauft, wenn sie um Bruchteile eines Liters Verbrauch pro 100 km und weiterer Entscheidungsparameter die Nase vorn hat, ist mittlerweile sogar daran, eine überarbeitete EURO 6-Norm in ihrer Technologie-Roadmap abzubilden.

Möglicherweise die Euro 4 als „ökologische“ Nachrüstung von Nutzfahrzeugen – im Allgemeinen gesprochen – zu verkaufen, das ist Augenwischerei. Was zählt ist, den Stand der Technik abzubilden.

Nun, wenn demnächst die Ausschreibung des Linienbusverkehrs gemäß geltendem EU-Recht ansteht, dürften manche Stirne in Runzeln fallen. Denn in der EU gibt es genügend finanzielle Mittel der Investoren, die ein strategisches Bidding vornehmen könnten.

Was geschähe in Aachen, wenn die Rote Flotte nicht mehr in den Händen der Stadt Aachen läge, sondern in denen eines strategisch agierenden Finanzkonsortiums, dessen Sitz in London ist?

Betrachtet man die spezifischen Verbrauchswerte, dann könnte man mal diese Verbrauchswerte hinterfragen:

1.) Gelenkbus: Liegt ihr derzeitiger Verbrauch über 50 l Diesel pro 100 km oder nicht?

2.) 25-Meter-Bus: liegen die Verbräuche von Giga-Liner-Bussen über oder unter 80 l Diesel pro 100 km?

3.) Wie verteilt sich die Abgasaufbereitung auf die gesamte Busflotte?

4.) Wie sähe es aus, wenn bei aktuellem Stand von 28% Immissionen gem. Bezirksregierung Köln (Grundlagendossier für die Einfürhung der Umweltzone), die durch den Busverkehr in Aachen verursacht werden – i.Ggs. zu 22% für den gesamten Pkw-Verkehr [sic!!!] – vollumfänglich auf EUR 6 umgestellt wäre: emissiv, verbrauchs- und geldmäßig?

Es würde sich so einiges zum Guten „mäßigen“…

Man darf nun gespannt sein, wie die Ausschreibung gem. anzuwendendem, EU-Vergabereicht für den Busverkehr aussehen dürfte.

 

 

 

 

 

 

Windkraft nein danke! Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat genug von Windkraft

DAS gibt zu denken!

Die „Allgemeine Zeitung“, Rheinland-Pfalz 20.06.2015:
Rhein-Hunsrück hat genug von Windenergie
von Markus Lachmann
KOMMUNEN Landrat und Bürgermeister geschlossen gegen Ausweisung neuer Vorrangflächen / Bereits 214 Anlagen am Netz