Windturbinen – Lärmbelastung und Lärmmessungen. Forschungs- und Entwicklungsbedarf gegeben || NORM: IEC 62100-11

Unter dem Titel „Highly Distributed Data Aquisition on Wind Turbines“ in der US-Amerikanischen Fachzeitschrift „Sound and Vibration“ erscheint eine wissenschaftlich-technische Abhandlung über die Messmethoden und Messtechnik, die es gestatten, sich ein zutreffendes „Akustisches Bild“ oder, in der Akustik als „Akustische Signatur“ bezeichnet von Windturbinen zu verschaffen.

Autor des Artikels ist Dejan ARSIC von der Firma Müller-BBM VibroAkustik Systeme GmbH, Planegg, Deutschland. Die Website des Unternehmens lautet:

www.MuellerBBM-VAS.de

Kontakt Autor: DArsic@MuellerBBM-VAS.de

Normenseitig ist in Europa die folgende Norm verbindlich:

IEC 61400-11

Dieser Artikel ist ein MUSS! Denn, es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob bei sämtlichen Windturbinenprojekten diese Norm vollumfänglich bereits bei den Planfeststellungsverfahren beachtet worden ist. Dies aus technischer Sicht zum Beispiel in dem Bezug, dass bereits vorhandene Konstruktionen von ihrer akustischen Signatur her bekannt sind, um so eine ex ante Positionierun von vornherein ausschließen oder grundsätzlich zulassen zu können.

 

 

 

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US-Reiseführer und die urinale, touristische Reisewarnung für den Kaiserplatz

Ergänzung vom 31.07.2015: die gelbe Meldung schießt statistisch durch die Decke! Das auch international.

Obgleich die deutliche Besucherwarnung aus den USA, sich dem Grossraum des Kaiserplathzes zu nähern

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/07/29/smelling-like-pee-germany-aachen-tourist-information-cosmo-tourist-maybe-like-pee-mixed-with-humidity/

erst gestern veröffentlicht worden ist, ist er bereits der 7-Tages-Hit. So, what a you could say:

„What a shit!“

Veröffentlicht unter Aachen

Bombenwetter, Bombenfund – beinahe zumindest…

Infobrief an alle Interessierte zum Thema Lousberg – Bunker
es schreibt Ihnen: Telefon: am:
Hermann Tücks 0241-95518-10 30. Juli 2015

zum Thema:

Bombenfund an der Abrissbaustelle oder
B E S I N N U N G die „3te“
Liebe Leserinnen und Leser,
den Hofberichtsorganen der Stadt Aachen wie der WDR-Lokalzeit und den Blättern des Zeitungsverlages Aachen war gestern Abend bzw. heute Morgen zu entnehmen, dass eine „Vermeintliche Bombe“ ohne Sprengstoff und Zünder an der Rütscher Straße gefunden wurde.

Das gesamte Ereignis wird in der Berichterstattung entsprechend verniedlicht, ganz nach den Regeln des Rheinischen Grundjesetzes, Artikel 3, „Et hätt noch immer jot jejange“.

Der namentlich genannte Baggerfahrer hat demnach geistesgegenwärtig nach der Erkenntnis, was er denn da wohl gefunden und den Hang abwärts laufen gelassen hat, die Polizei und damit eine entsprechende Routine in Bewegung gesetzt. – Im Nachhinein wissen wir: Vollkommen überflüssig – viel Wind um Nichts.

Wir kommen nicht umhin hier in aller Deutlichkeit festzustellen,

– dass es sich hier um den Bombenkörper eine 10 Zentnerbombe handelt
– dass diese normalerweise bei einer Detonation einen Umkreis von ca. 2,5 km mit Splittern erreicht
– dass zum Zeitpunkt des Fundes dieses, wie heißt es so schön „ Unbezündeten Sprengkörpers“ keinesfalls klar war, dass es sich nicht um einen noch funktionsfähigen Sprengkörper gehandelt hat
– dass ganz offensichtlich keinerlei Untersuchungen vor dem Abriss des Bunkers, wie wir sie mehrfach gefordert haben, in Bezug auf Munition und Sprengkörper stattgefunden haben
– dass man auch heute ohne solche Untersuchungen einfach die Arbeiten weiterführt.

Liebe Politiker und Verwaltungsfachleute, Gesetze und Vorschriften deren Einhaltung der Bürger ständig vor den Gerichten einklagen muss sind wertlos und Makulatur – oder gehört Ihr einfach ausgetauscht?!
Viele Grüße
i.V. Hermann Tücks
Bürgerinitiative Lousberg-Bunker
Mitglied im Aktionsbündnis Bürger für Aachen

„Smelling like pee“ | Germany | Aachen | Tourist Information | Cosmo Tourist: „… maybe like pee mixed with humidity.“

Desculpe me… „Verpiss Dich!“

Devastation | Tourist Information | GERMANY | Aachen | Kaiserplatz | no go area! |

www.Cosmotourist.com gibt ein vernichtendes Urteil über Aachens Kaiserplatz:

http://www.cosmotourist.com/travel/d/i/2569160/t/aachen/kaiserplatz/

 

 

 

Aachen will Umweltzone vermeiden

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen: Die Stadt Aachen unternimmt alle möglichen Verrenkungen, damit man um die Umweltzone herumkommt.

Ob man hofft, dass bei der Vorstellung in Berlin und Brüssel  eine schützende Hand alle Unbill vom Aachener Umweltamt und Stadtlanungsamt fernhellt und die „weiter so! Politik“ fördert.

Wenn jemand meinen sollte, einen alten Bus auf EURO 6 umbauen zu wollen, dem darf man bescheinigen, von Antriebstechnik null Ahnung zu haben – der Oberbürgermeister wäre gut beraten, wenn er sich als oberster Verwaltungsmensch bei den tatsächlichen Wissenschaftlern und Forschern in Aachen schlau macht, die nämlich die tatsächliche Kompetenz in Sachen Motorentechnik weltweit anerkannt besitzen.

Und, zu meinen ein Elektrobus sei die ultissima ratio, dem darf man bescheinigen, keine Ahnung zu haben, weil nämlich die Energie- und Stoffbilanz auch nicht viel bringt. Außer Aufträge…

Tja, anscheinend campusbahnt es wieder kräftig – eine energetisch-technische Fehlentscheidung namens Campusbahn scheint wohl nicht den notwendigen Erkenntniszuwachs erbracht zu haben, wie man Verkehrssysteme und -strukturen tatsächlich nachhaltig und sinnstiftend gestaltet.

Verwalten und Politisieren hat nichts mit Physik, Mathematik und Technik zu tun, wie man feststellen muss. Leider. Aachen ist doch schon arm genug dran…

 

Kaiserplatz ist „no go area“ – US Reiseführer rät Touristen ab / Aachen auf absteigendem Ast?

Ein US amerikanischer Reiseführer rät Reisenden ausdrücklich davon ab, sich in den Großraum des Aachener Kaiserplatzes und Kugelbrunnens auf der Adalberststraße zu begeben.

Somit ist der Aachener Kaiserplatz bibliografisch als „no go area“ ausgewiesen.

Und, in diesem Zusammenhang ist es auch lohnenswert, den Spiegel.de vom 27.07.2015 zu lesen. Stichwort „Polizeigewerkschaft“ und „rechtsfreie Räume“. Diese beiden Suchwörter und/oder das Datum eingeben und man weiß, was man in NRW erwarten muss.

Der Rechtsstaat ist dabei zu schwächeln. Man könnte es auch so sagen: die Verantwortlichen in der Politik – z.B. NRW – nehmen es billigend in Kauf, den Rechtsstaat zur Disposition zu stellen, da die Polizei nur unzureichend unterstützt wird.

 

 

 

Wichtiges BGH-Urteil in Sachen Haftung und Sportvereinstätigkeit

Bundesgerichtshof

Mitteilung der Pressestelle

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Nr. 124/2015 vom 23.07.2015

Keine Geschäftsführung ohne Auftrag beim Transport von Kindern zu Sportveranstaltungen
Urteil vom 23. Juli 2015 – III ZR 346/14

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass es sich, wenn minderjährige Mitglieder eines Amateursportvereins von ihren Familienangehörigen oder Angehörigen anderer Vereinsmitglieder zu Sportveranstaltungen gefahren werden, grundsätzlich – auch im Verhältnis zum Sportverein – um eine reine Gefälligkeit handelt, die sich im außerrechtlichen Bereich abspielt, sodass Aufwendungsersatzansprüche gegen den Verein ausscheiden.

Die Parteien streiten um den Ersatz von Schäden, die die Klägerin bei einem Verkehrsunfall erlitten hat. Die Enkelin der Klägerin spielt in der Mädchen-Fußballmannschaft des beklagten Vereins. Die Mannschaft nahm am 9. Januar 2011 in B. an der Hallenkreismeisterschaft teil. Die Klägerin, die ihre Enkelin zu dieser Veranstaltung bringen wollte, verunfallte mit ihrem PKW auf der Fahrt nach B. und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Die A. Versicherungs-AG, bei der der Beklagte eine Sportversicherung unterhält, lehnte die bei ihr angemeldeten Ansprüche der Klägerin ab. Nach den Versicherungsbedingungen würden nur Vereinsmitglieder und zur Durchführung versicherter Veranstaltungen „offiziell eingesetzte“ Helfer Versicherungsschutz genießen; zu diesem Personenkreis gehöre die Klägerin jedoch nicht. Die Klägerin hat daraufhin den Beklagten auf Ersatz ihres materiellen und immateriellen Schadens in Anspruch genommen. Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Auf die B
erufung der Klägerin hat das Oberlandesgericht den Beklagten – unter Zurückweisung der Berufung bezüglich des begehrten Schmerzensgeldes – zur Zahlung von 2.811,63 € nebst Zinsen verurteilt.

Der Bundesgerichtshof hat auf die vom Berufungsgericht zugelassene Revision des Beklagten das Urteil des Oberlandesgerichts, soweit zum Nachteil des Beklagten erkannt worden ist, aufgehoben und das klagabweisende landgerichtliche Urteil bestätigt. Nach der Senatsrechtsprechung ist im Bereich der rechtsgeschäftlichen Schuldverhältnisse zwischen einem Auftrags- und einem Gefälligkeitsverhältnis zu unterscheiden. Ob jemand für einen anderen ein Geschäft im Sinne des § 662 BGB besorgt oder jemandem nur eine (außerrechtliche) Gefälligkeit erweist, hängt vom Rechtsbindungswillen ab. Maßgeblich ist insoweit, wie sich dem objektiven Beobachter – nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls mit Rücksicht auf die Verkehrssitte – das Handeln des Leistenden darstellt. Eine vertragliche Bindung wird insbesondere dann zu bejahen sein, wenn erkennbar ist, dass für den Leistungsempfänger wesentliche Interessen wirtschaftlicher Art auf dem Spiel stehen u
nd er sich auf die Leistungszusage verlässt oder wenn der Leistende an der Angelegenheit ein eigenes rechtliches oder wirtschaftliches Interesse hat. Ist dies hingegen nicht der Fall, kann dem Handeln der Beteiligten nur unter besonderen Umständen ein rechtlicher Bindungswillen zugrunde gelegt werden. Ein Bindungswille wird deshalb in der Regel beim sogenannten Gefälligkeitshandeln des täglichen Lebens, bei Zusagen im gesellschaftlichen Bereich oder bei Vorgängen, die diesen ähnlich sind, zu verneinen sein. Genauso muss, um Wertungswidersprüche zu vermeiden, im Bereich der gesetzlichen Schuldverhältnisse zwischen der Geschäftsführung ohne Auftrag nach §§ 677 ff BGB und der (außerrechtlichen) Gefälligkeit ohne Auftrag unterschieden werden. Maßgeblich ist insoweit ebenfalls, wie sich dem objektiven Beobachter – nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls mit Rücksicht auf die Verkehrssitte – das Handeln des Leistenden darstellt. Die Abgre
nzung erfolgt unter Berücksichtigung unter anderem der Art der Tätigkeit, ihrem Grund und Zweck, ihrer wirtschaftlichen und rechtlichen Bedeutung für den Geschäftsherrn, der Umstände, unter denen sie erbracht wird, und der dabei entstehenden Interessenlage der Parteien. Gefälligkeiten des täglichen Lebens oder vergleichbare Vorgänge können insoweit regelmäßig den Tatbestand der §§ 677 ff BGB nicht erfüllen.

Die Klägerin hat im vorliegenden Fall ihre Enkelin nach B. fahren wollen, um dieser die Teilnahme an der Kreismeisterschaft zu ermöglichen. Dies geschah aus Gefälligkeit gegenüber ihrer Enkelin beziehungsweise deren sorgeberechtigten Eltern. An dem Charakter der Fahrt als Gefälligkeit ändert sich nichts dadurch, dass der Transport nicht ausschließlich im alleinigen Interesse der Enkelin und ihrer Eltern, sondern auch im Interesse der Mannschaft und damit des beklagten Sportvereins lag. Der „Bringdienst“ der minderjährigen Spielerinnen zu auswärtigen Spielen war nach den tatrichterlichen Feststellungen Sache der Eltern beziehungsweise anderer Angehöriger oder Freunde. Die Klägerin hat im Rahmen ihrer Anhörungen vor den Instanzgerichten angegeben, die Kinder seien immer privat gefahren worden. Sie selbst habe viele Fahrten durchgeführt und dafür nie etwas bekommen. Wenn sie nicht gefahren wäre, hätte man den Transport innerhalb der Familie oder der übrigen Vereinsmitg
lieder so umorganisiert, dass eine andere Person ihre Enkelin gefahren hätte. Dieser übliche Ablauf spricht entscheidend dagegen, den auf freiwilliger Grundlage erfolgten Transport der Kinder zu Auswärtsspielen durch Personen aus ihrem persönlichen Umfeld als auf der Grundlage eines mit wechselseitigen Rechten und Pflichten ausgestalteten Schuldverhältnisses erbracht anzusehen. Vielmehr handelt es sich, wenn minderjährige Mitglieder eines Amateursportvereins von ihren Familienangehörigen oder Angehörigen anderer Vereinsmitglieder zu Sportveranstaltungen gefahren werden, grundsätzlich – auch im Verhältnis zum Sportverein – um eine reine Gefälligkeit, die sich im außerrechtlichen Bereich abspielt. Solange keine gegenteiligen Absprachen getroffen werden, scheiden damit Aufwendungsersatzansprüche aus.

LG Stade – Urteil vom 11. Dezember 2013 – 2 O 304/12

Oberlandesgericht Celle – Urteil vom 16. Oktober 2014 – 5 U 16/14

Karlsruhe, den 23. Juli 2015