Wiedervorlage, wie geht es weiter? Kein Fahrrad wird am Adalberstift fahren können dürfen…

27.05.2016, Wiedervorlage: wie geht es weiter beim Thema Fahrradfahrer am Kaiserplatz?

Wer meint, dass die nun im Bau befindliche Busspur, die auf der Straße Adalberstift, die von der Einmündung Heinrichsallee/Stiftstraße bis zur einmündung Wilhelmstraße reicht, glaubt, dass es einen Fahrradweg geben wird, der irrt: s. Fotos am Ende des Textes!

Erinnert sei an die StVO, die klare Vorgaben für Breiten für Fahrradwege angibt.

Wer dann die beiden Fotos anschaut, die – einmal unkommentiert und einmal kommentiert – dokumentieren, welche Bürgersteigssituation dort nun baulich realisiert worden ist, der muß zwingend und unwidersprüchlich konstatieren, dass dort KEIN FAHRRADVERKEHR denkbar ist.

Denn, wenn der Bürgersteig geschätzte 2,3 m breit wäre – konkrete Breite ist zu messen! – und auf diesem sich Fahrradfahrer mit Fußgängern träfen, dann ist eines klar: es gibt mächtig Ärger.

Man stelle sich – was niemand wünscht, was aber dort nicht auszuschließen ist – vor, es gibt eine Rangelei und ein Fahrradfahrer landet mit dem Kopf unter dem vorderen, rechten Reifen, der zum Shopping Center rollt. Na, dann wäre das Geschrei aber sehr groß! Dann gibt es wieder diese blöden Sprüche, dass man doch alles geplant habe und so etwas nicht vorherzusehen gewesen sei.

Wir wissen, das klingt „unerträglich“! Allerdings: wie würde man es bezeichnen, wenn ein solcher, schrecklicher Unfall tatsächlich jemanden vom Diesseits in das Jenseits befördern würde – die Initiative Kaiserplatz e.V. spricht hiermit ausdrücklich die Warnung aus, dass bei einer hoch frequentierten Nutzung des Bürgersteigs im Bereich der Heinrichsallee 1 im Falle eines Unfalls die Ermittlungsbehörden – Polizei und Staatsanwaltschaft – über die Inkenntnissetzung informiert werden!

Mit Leben darf man verkehrsplanerisch nicht fahrlässig umgehen!

Unfallsachverständige sind sicherlich sehr gerne bereit, Fotos aus ihrem Archiv vorlegen zu können, die derartige Unfallsituationen dokumentieren. Wir verzichten ausdrücklich darauf, weil das tatäschlich unerträglich schmerzliche Aufnahmen sind.

Weiteres zum Thema Heinrichsallee 1:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2015/05/29/heinrichsallee-1-fur-fusganger-und-fahrradfahrer/

Die Initiative Kaiserplatz e.V. wird dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herrn Marcel Philipp diese Fotografien heute noch mit der Bitte um rechtliche Prüfung und weitere Veranlassung zustellen.

Glaubt irgendjemand allen Ernstes, dass auf diesem Bürgersteig Fußgänger und Radfahrer gemeinsam Platz haben werden?  Erinnert sei an die StVO

Glaubt irgendjemand allen Ernstes, dass auf diesem Bürgersteig Fußgänger und Radfahrer gemeinsam Platz haben werden?
Erinnert sei an die StVO

Horrorbürgersteig, Heinrichsallee 1, Blog_1

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