NRW „holt auf“: Armutsrisiko im Land nun so hoch wie in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg

Das schreibt die Neue Zürcher Zeitung, NZZ.ch in ihrer heutigen Ausgabe vom 30. Januar 2014. Dazu die passende Überschrift: „Die fetten Jahre sind vorbei“.

Die nüchterne Bilanz, die der langjährige Bonner Korrespondent Gerd KOLBE der NZZ gezogen hat, läßt für NRW nichts Gutes erahnen. Einbrechende Erträge aus dem Energiegeschäft DURCH die Energiewende, der Verlust von Arbeitsplätzen. Eine Pflichtlektüre für jeden Politiker, jede(n) KämmerIn/er, denn das, was sachlich neutral geschildert wird, läßt erahnen, dass die Rutschpartie längst nicht am Ende ist. Dazu gehört auch die Infrastruktur des Landes NRW, auf die z.B. auf die LEVERKUSENER RHEINBRÜCKE eingegangen wird. Verkehrsminister GROSCHEK wird im Zusammenhang erwähnt, wie es mit der neuen Brücke über den Rhein und die Planungen, diese 2020 fertigzustellen, ausschaut…

Was sehr interessant ist: TROTZ [sic!] der miserablen und nach unten zeigenden Perspektive für NRW, genießt die NRW Ministerpräsidentin Hannelore KRAFT trotzdem einen politischen Spitzenwert von 62 %, während es für den Aachener Kanzler-Vize der CDU so ausschaut: „… der Christdemokrat Armin LASCHE, schafft es gerade einmal auf 28 Prozent“.

Mit einem „Allerdings“, erfolgt das Signal der NRW-Grünen, dass eine Koalition mit der CDU denkbar sei.

Letzteres zeigt, dass bei der politischen Farbenlehre, jede Melange möglich zu sein scheint. Und so kann man ohne sonderliche Bemühungen sein politisches Profil weiter absetzen.

Ein Blick auf und in die Aachener Politik, könnte hier für die Landes- und Bundespolitik hilfreich sein, um erkennen zu können, wohin der politische Hedonismus führt: zur Beliebigkeit und Wahlabstinenz, die dann politischen Lagern in die Hände zu spielen vermag, die dann mit weniger absoluten Stimmen relativ höheres politisches Gewicht erhalten. Daran denkt wohl niemand.

 

 

 

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