Aachen vor dem fiskalpolitischen Wipe-out?

Für Surfer ist der Ritt auf ihrem Board am Wellenkamm einer Monsterwelle der absolute Kick – once in a life time!

Wer das übersteht, der kann wirklich was! Und, er bekommt nicht nur einen euphorisierenden Adrenalinkick, gemischt mit Dopamin und den anderen körpereigen hergestllten Motivationsmolekülen. Auch an Land angekommen ist die Wärme der Heldenabetung gewiß. Für Solos möglicherweise ideal für die Partnerwahl, suggeriert das Betreten festen Bodens unter den Füßen auch ein gerüttelt Mass an guten Genen.

Da Aachen aber keine Küstenstadt ist, weiß man auch nicht so recht, ob es fiskalpolitische Meistersurfer gibt, die den Status des Finanzhelden repräsentieren können.  Auch würden ein lokaler Held sicherlich nicht wahrgenommen werden, weil die große, weite Welt bereits zwei Kilometer hinter dem Horizont, außerhalb des Talkessels liegt.

So etwas wie ein einsames Bergdorf auf dem platten Land, dass sich im politischen Eigenlob geradezu verzehrt. Auf Kerzen übertragen, die in die unendlichen Weiten des Alls strahlen, würde das politische Ego eine Strahlkraft hervorbringen, die sicherlich von Außerirdischen detektiert werden würde. Zumindest eine besiedelte „Ecke“ im All, von der weit entfernt arbeitende Astrobiologen wissenschaftlich valide sagen können, man habe Spuren von intelligentem Leben im All nachgewiesen. Auf Grund des Spektrums der Kerzen.

Ein wahres Feuerwerk der kaufmännischen Kommunalrechnung ist diese Woche gezündet worden.

Stephan Mohne von der Aachener Zeitung, berichtet in dem Artikel vom 28.01.2014: „… Ratsmehrheit trifft auf Kritik der Opposition“, schreibt zum Schluss des Artikels:

„Die Grenze zum Nothaushalt beträgt pro Jahr nur wenige hunderttausend Euro.“

Und auf der anderen Seite, gibt die Stadt Aachen bekannt – SPIEGEL ONLINE – , dass sie den Tivoli für einen Euro gekauft habe. Neuer Geschäftsführer Dr. Lothar BARTH. Die laufenden Kosten gehen natürlich „auf´s Haus“, sprich Aachen. Von 2 Millionen Euro p.a. ginge man aus, „munkelt es“.

Ob die galaktischen Wissenschaftler ob ihrer Kenntnis der Grundrechenarten und bewiesenen technischen Fähigkeiten in Kenntnis dieser Finanzrechnung dann noch in deren galaktischen Wissenschaftsjournalen von „intelligentem Leben auf der Erde“ sprechen würden, das wäre dann doch schon arg mutig.

So mutig, wie ein 40 Jähriger, der mal mit 18 Jahren gute Ritte hinlegen konnte, dann sein altes Board aus dem Keller nimmt, einen Flug nach Lissabon bucht, um die richtig guten Wellen zu fangen und auf dem Wellenkamm in 20 oder vielleicht sogar 30 Metern das tosende, tobende Meer zu erleben, den Donnergroll eines Hurricanes life zu erleben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Höllenritt zum Ertrinken führt, die ist nicht sehr klein! Und, fiskalpolitische Helden sind einfach fehl am Platze!

Und, wenn jetzt die Opposition mault und attackiert: da in Aachen fast jeder mit jedem in der politischen Sauna gewesen ist, gibt´s sicherlich keine großen Entdeckungen mehr. Jeder weiß, wo des anderen Cellulite-Stellen oder Narben sind.

Die Opposition ficht vor einem Spiegel der Selbsttäuschung, tatsächlich Opposition zu sein und diese Rolle entsprechend zu bekleiden.

Die Aachener Spiegelfechtereien sind für das Sozialwesen und die Wirtschaft gleichermassen mittlerweile zu einem unerträglichen Standortrisiko geworden!

Wenn ein Team rundgelaufen ist, dann muss es ersetzt werden, um nicht in die politische Kreisliga abzugleiten!

 

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2 Gedanken zu „Aachen vor dem fiskalpolitischen Wipe-out?

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