+++ Lesen! +++ Verkehrspolitik +++ Über 600 Bürger von Altstetten bei Zürich machen Druck gegen Tram-Pläne +++ Solidaritätsbekundungen +++

Straßenbahnpläne sorgen für immer mehr Widerstand bei den Bürgern.

In Altstetten bei Zürich ging es gestern, Donnerstag, 3. Juli 2014 so richtig hoch her. Es kamen über 600 Bürgerinnen und Bürger, um der Politik den Tarif durchzugeben. Offensichtlich haben die zuständigen Politiker mit einem dermassen klaren Bürgersinn nicht gerechnet. Die Idee – wie zum Beispiel in Aachen – „die Nummer durchzuziehen“, die ist gestern definitiv gefloppt!

Es scheint wohl überall, wo es um den Schienenverkehr in Städten geht so zu sein, dass die Protagonisten meinen, „das Volk wird´s schon schlucken“. Selbst im Mutterland der Demokratie und der Liberaliät. Leider Fehlanzeige! Denn, neben Dietikon und Schlieren, hat sich nun auch in Altstetten eine Front gegen die Pläne von oben aufgebaut.

Der angesehene TAGESANZEIGER.ch berichtet in seiner heutigen Ausgabe darüber:

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Grossaufmarsch-in-Altstetten-gegen-die-geplante-Tramverlegung/story/28186980

Nicht uninteressant ist bei diesen Diskussionen im Zürcher Raum, dass die Aachener Campusbahn doch schon einen gewissen „Aha-Effekt“ verursacht hat, weil durch die seinerzeitige Initiative http://www.campusbahn-groessenwahn.de, die in ein Bürgerbegehren mit über 45% Bürgerbeteiligung und einer Ablehnung von über 66% sowie mittelbar den Kollaps der Schwarz-Grünen Koalition im Rat der Stadt Aachen mit sich brachte, auch Fragestellungen behandelte, von denen nun die Bürger im Zürcher Umland direkt betroffen sind.

Auf unserem Blog haben wir bereits hierüber berichtet und auch Pläne gezeigt, wie man sich die „intrakommunale Schienenwelt“ von offizieller Seite vorstellt.

Der fachliche Gedankenaustausch zwischen der Schweiz und Deutschland funktioniert perfekt – Demokraten und Demokraten Hand in Hand. Nicht aus Lust an Nörgelei, sondern Lösungen, die nachhaltig und sozialverträglich sind.

Man kann nur eines in Sachen Bürgerschaftsengagement sagen: „CHAPEAU!“, so viele Menschen mobilisiert zu haben und zu gewinnen.

Es ist auch ein grundsätzliches Signal in Richtung der Politik, sich in anderer, ergebnisoffener Form mit der Fragestellung des Wohnens und des Verkehrs zu befassen.

Ohne Bürger geht nun einmal gar nichts!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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