Heute, 31. Juli 2014 – letzte Gelegenheit Offenlegung in Sachen Adalbersteinweg einzusehen und zu kommentieren!

Bitte nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, bei der Stadt Aachen, Lagerhausstrasse, die Offenlegung der Stadt Aachen i.S. Bauplanungen Adalbersteinweg / Steffensplatz wahrzunehmen.

Übrigens: BEVERAU könnte gekippt sein – über 1.500 Unterschriften.

Der Rat der Stadt muss nun Farbe bekennen. So gesehen ist es in Bezug auf die Farbenlehre beim Grafikern/Designern so, dass Schwarz als „unbunte Farbe“ bezeichnet wird.

Tja, es geht auch ohne Farbenlehre reichlich bunt zu.

Tschö, wa!

 

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Fahrradfahrerangenehmstrassenbelagsuntersuchung

Das Fahrradfahren in Aachen könnte in einem Punkte etwas freundlicher für die Sitzfläche des menschlichen Körpers gestaltet werden. Dies, in dem man auf den Wegen regelmässig einen Strassenbelag aufbrächte, der eine durchgängige und fugenfreie, angemessen rauhe Oberfläche sicherstellt. Damit hörte das hochfrequenze Zähneklappern auf und, man könnte auf Basis des am besten geeigneten Belages sicherstellen, dass diese Oberfläche als optimal zu beschreiben.

Vielleicht hat das BASt, http://www.bast.de Untersuchungen durchgeführt, die einen optimalen Rauhheitsgrad und Haftungskoeffizienten benennen kann, der das Fahrradfahren auch bei schlechtesten Wetterbedingungen bestmöglich erfüllt?

Die „bunt lackierten“ Beläge zum Beispiel in Rot, können bei feuchter Witterung zu einer Verringerung des Reibkoeffizienten führen, was möglicherweise das Risiko erhöht, bei einer ‚Nichtgeradeausfahrt´ in unerwünschten, physischen Bodenkontakt zu kommen.

Vielleicht gibt es entsprechend genormte Materialien, mit denen man den Fahrradfahrern das Gefühl des Gleitens auf Rädern verleihen kann?

Vennbahn und der Fahrradfrieden – ein Vorschlag!

Zu informieren und zu appelieren vermag bei vielen die Einsicht stärken. Denn so manches Kritische auf dem Vennbahnweg ist vermutlich eher der Unbedachtheit und der Emotionalität zuzuschreiben, denn dem bösen Willen…

Also, unser Vorschlag für den Vennbahnweg:

An jeder Stelle, an der Benutzer des Weges auf- oder abfahren können, wird eine Informationstafel aufgestellt. Mit Informationen in hinreichend grosser und gut lesbarer Schrift in Deutsch, Französisch, Niederländisch/Flämisch und Englisch. Kurze, knackige Ansagen, worum es geht und was man beachten möge.

Es wird also höflich gebeten, sich so zu verhalten, dass man die anderen achtet, wie man dies selbst für sich in Anspruch genommen sehen will. Und, dass die StVO auch dort sicherlich ein sinnvoller Leitfaden für das verkehrstechnsiche Miteinander ist. Also Dinge, wie das Rechtsfahrgebot, angemessene Geschwindigkeit und defensive Grundeinstellung an Stellen, wo es sich knubbelt, Fussgänger durch Klingeln rechtzeitig und nicht zu eindringlich zu informieren, auch mal abbremsen – danach kann man dann wieder so richtig in die Pedale steigen und zeigen, was die Wadenmuskeln leistern…

Alle paar Kilometer kommt dann eine – vielleicht wetterfeste Tafel, die vielleicht von KünstlerInnen der Region gestaltet werden und mit einem humorvollen Hinweis versehen sind – so kann dann Information mit Schmunzeln verküpft viel besser aufgenommen werden. Oder, vielleicht können Studierende des Fachbereichs Design ein Kommunkationskonzept im Rahmen ihres Studium machen? International. Man denke zum Beispiel an die Belgier, die eine begnadete und beneidenswerte und bereichernde Kultur der Comic-Zeichner haben.

Also bunt, humorvoll, international und mit Freude statt Stress!

FB Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen antwortet auf Brief mit „Standardschreiben“

Die Initiative Kaiserplatz e.V. hat sich in Sachen Flächennutzungplan an die Stadt Aachen gewandt und verschiedene Punkte kritisiert. So zum Beispiel, dass die Vorlaufszeit für die Ankündigung nur wenige Tage gewesen ist und man sich als Mensch im Beruf gar nicht ohne Weiteres darauf einstellen kann.

Desweiteren, dass die Informationen nur lückenhaft und nicht flächendeckend in den Gesamtgebieten, die eine Veranstaltung betrifft ankündigt.

Auch ist die Wahl der Uhrzeiten kritisiert worden, dass z.B. freitagsnachmittags in einem Kindergarten Entscheidungen diskutiert und als vom Volk befürwortet verkauft werden, die rein zeitlich eine Teilnahme von dem zeitlichen Vorlauf und der Uhrzeit im Grunde unmöglich werden lässt.

Auf Grund des Schreibens behält sich die Initiative Kaiserplatz e.V. mit sofortiger Wirkung das Recht vor, den anderen Behördenweg formal zu beschreiten.

Mit Bürgerorientierung hat das, was man „Briefkommunikation“ nennt, beim besten Willen nichts zu tun. Pauschal wird – verkürzt gesagt – geschrieben „wir haben natürlich alles richtig gemacht!“.

Interessant werden die nun folgenden Schritte auch in verwaltungsrechtlicher Hinsicht sein, die in engster Abstimmung mit der http://www.Bi-Dell.de erfolgen.

 

 

BI-dell.de: +++ Flächennutzungplan Aachen 2030 +++ | Bürger für Aachen

Bürger für Aachen

Die Bürgerinitiative http://www.bi-dell.de veröffentlicht heute, Dienstag, 29. Juli 2014 die folgende Presseverlautbarung, die die uneingeschränkte Unterstützung der Initiative Kaiserplatz e.V. im Rahmen von „Bürger für Aachen“ hat:

<Anfang> Presseerklärung,29.07.2014

Die BI-Dell hat heute auf www.bi-dell.de ihre offene Stellungnahme zur Neuaufstellung des Flächenneutzungsplans 2030 der Stadt Aachen innerhalb der frühzeitigen Bürgerbeteiligung veröffentlicht. Unsere Stellungnahme behandelt, kommentiert und stellt Forderungen zu allen, von der Stadt Aachen auch ins RatsinfoSytem eingestellten Unterlagen zum FNP 2030. Hierbei sind besonders die Forderungen nach Aktualität, Plausibilität, Nachprüfbarkeit und Transparenz der Grundlagen, Unterlagen, Untersuchungen und der von der Stadt daraus abgeleiteten Entscheidungsvorschläge hervorzuheben. Unterlagen zur städtebaulichen Eignungsbewertung und zur tabellarischen Umweltprüfung werden kritisch hinterfragt und z.T. in Frage gestellt. Zudem fordert die BI-Dell die Beachtung des bereits rechtswirksamen Entwurfes des neuen Landesentwicklungsplans ein.

Die Unterlagen der BI-Dell sind von der Web-Seite: www.bi-dell.de herunter zu laden. <End>

 

Rocker, Heulsusen, Klageweiber und die Aachener Politik

Im Ostviertel von Aachen sorgen Rocker für Stress, so die Medien in Aachen – und die Aachener Politik ist mal wieder sprachlos. Sie schweigt als ob sie ein Schweigegelübde abgelegt hat. Ein Amtsleitung muss auch in der tiefsten Ferienzeit eine Amtsvertretung haben – einfach mal das Rechtsamt fragen, wie das zu regeln ist. Da in Aachen die oberste Amtsleitung zum einen politisch und zum anderen administrativ ist, betrifft es somit auch den Rat der Stadt Aachen.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses schrille Aachener Schweigen wie ein Staudamm bersten wird, weil die Bürgerschaft informiert sein will, muss und, ihr das auch zusteht!

Vielleicht könnten „Zocker-Seelen“ nun eine Wette eingehen, ob die Angelegenheit wie von einer Heulsuse beklagt wird oder, ob hier politische Klageweiberei wie in der Antike angesagt ist, die nach klaren Regeln zum Ende kommt, damit der Alltag nicht gestört wird…Wie bei so vielen Dingen, ist die politische Sprachlosigkeit allerorten mehr als nur überdeutlich zu vernehmen.Sommerferien darf weder verwaltungsrechtlich noch politisch der Stillstand der Rechtspflege bedeueten. Und das heisst, dass sich die Politik und die Verwaltungsspitze in Aachen mit den Fragestellungen, die in Aachen nun die Titel überschreiben, auseinanderzusetzen hat.

Vennbahn – Leserbrief in der AZ: „Bei Radtxxxxx hilft nur noch Springen!“

Gestern berichteten wir über Pjotr, den Rentner, der fürchtet, sich irgendwann einmal so auf dem Vennbahnweg zu verletzen, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.

Heute nun wird in der Aachener Zeitung, Ausgabe Aachen Stadt, 28.07.2014, mit einer sehr knackigen Überschrift nachgedoppelt. Dieser Leserbrief deckt sich mit den Erfahrungen Pjotrs und anderen Radfahrern und Spaziergängern, die einfach nur die Natur geniessen wollen. Darin wird auf den Unfall mit einer 72-jährigen Dame auf dem Vennbahnweg Bezug genommen, die von einem Tross Radfahrer „umgenietet“ worden ist.

Der Vennbahnweg hat das Zeug, zum „verkehrspolitischen Geschwür“ zu werden: für sehr viel Geld hat man einen vom Grundsatz her einen sehr interessant anzusehenden Verkehrsweg in der Natur und ohne Autos errichtet.

Allerdings wird die Politik offensichtlich vom „zweirädrige Rowdytum“ überholt. Und vermutlich muss erst – so zynisch das klingen mag – ein Mensch massivst verletzt werden oder an den Folgen einer Verletzung sterben, bis in Aachen für Ordnung in Sachen Radfahren gesorgt wird.

Verkehrstechnisch sind die neuen Radwege in der Stadt nicht das „Gelbe vom Ei“, da „bemerkenswert“, um es so zu umschreiben. Fährt man beispielsweise die Krefelder Strasse in Richtung Würselen, so geht es berab auf der Strasse und irgendwo im Bereich der Nacken-Brücke am Finanzamt, muss man dann auf den schmalen Weg, der von Fussgängern genutzt wird wechseln. Das führt logischerweise zu Irritationen – selbst, wenn man angemssen langsam radelt – und, die Fussgänger sind überrascht.

Was das Spannungspotenzial der Radfusswegebenutzerschaft zu erden hilft, ist, als Radfahrer höflich zu klingeln, sich für die Benutzung des Weges zu entschuldigen und freundlich zuzurufen, dass man diese Verkehrswegegestaltung selbst nicht verantwortet, sondern ablehnt. So wird weise gelacht und manchmal sehr gut der Aufschlag für eine erkenntnisreiche Antwort gegeben.

Man sollte in Aachen mal sämtliche Fahrradwege mit einer mobilen Videokamera auf dem Fahrrad installiert in das Internet stellen und sprachlich bei der Fahrt kommentieren.

Dann sollte jede Sequenz Situation für Situation analysiert, kommentiert und verkehrstechnisch korrigiert werden.

Es wäre aus Sicht des Radfahrers interessant, auch eine Fahrtanalyse durchzuführen. Das heisst, den gruseligen Stop-and-Go-Ampelrythmus zu akzeptieren, stets gemäß StVO „anzeigenfrei“ passieren. Dann vergleichen, wie es mit der Zeit zu Fuss aussieht und wo es überall aus der Praxis hakt.

Heutzutage, mit den schnelllaufenden Fahrrädern und Elektrobikes, dürfte es vermutlich effizienter für alle Beteiligten sein, sich gemeinsam die Strasse zu teilen und aufeinander acht zu geben. So, wie das früher der Fall war.

Dann knallt man nicht auf, wenn man notgedrungen durch ein Schlagloch im Radweg fahren muss oder auch, dass man sich nicht mehr „durschütteln lassen muß“, weil das Betonsteineraster einen wie ein Vibrationsalarm beim Handy über viele Meter erbeben läßt.

Mit modernen Fahrrädern die Stadt zu befahren ist kein Vergnügen – auch nicht für die Autofahrer, denn die müssen so viele Augen im Kopf haben, dass sie am besten wie eine sechsäugie Spinnenart auf einer Inselgruppe im Pazifik hätten, um sicher durch Aachen zu kommen…