Erster Alternativer Drogen- und Suchtbericht wird vorgestellt

Liebe Leserschaft – in Sachen Suchtmanagement, könnte der 2. Juli 2014 nicht unbedeutend für Aachen sein. Denn dann wird der erste Alternative Drogen- und Suchtbericht in Berlin von der Aids-Hilfe der Presse vorgestellt. So wird unter anderem das wissenschaftliche Fundament bemängelt!

Ein Auszug aus der ots-presseinformation vom heutigen Tage.

 Pressekonferenz: Erster Alternativer Drogen- und Suchtbericht
> erscheint am 2.Juli
>
>   Berlin (ots) - Eine knappe Woche vor Erscheinen des Drogen- und
> Suchtberichtes der Bundesregierung stellen
> Nicht-Regierungsorganisationen und Wissenschaftler am 2. Juli mit
> einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit den ersten Alternativen
> Drogen- und Suchtbericht vor. Darin beschreiben renommierte Experten
> (www.mailing-power.de/11656/201406/grledbv7pquq6z6z38lgzrr.pdf)
> Strategien für Prävention und Drogenpolitik, die bisher noch nicht
> ausreichend Eingang in die Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen
> gefunden haben.
>
>   Der jährliche Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung geht
> zwar durchaus detailliert auf aktuelle Entwicklungen ein, lässt aber
> wesentliche Fragen unbeantwortet. Es fehlt eine wissenschaftlich
> fundierte Gesamtstrategie mit klar definierten Zielen. Hoch wirksame
> Methoden der Prävention beziehungsweise zur Reduzierung von
> Gesundheitsrisiken beim Drogenkonsum kommen teilweise nicht zur
> Anwendung.
>
>   Der Alternative Drogen- und Suchtbericht will dabei helfen,
> Erkenntnisse der Sucht- und Präventionsforschung in dauerhaft
> erfolgreiche Maßnahmen zu übersetzen und Wege zu einer effektiveren,
> erfahrungswissenschaftlich untermauerten Drogenpolitik aufzeigen.
>
>   Der Bericht umfasst ein breites Themenspektrum
> (www.mailing-power.de/11656/201406/68xdbupq3a5kzlg4dmy33u1.pdf) von
> Alkohol-Prävention für Jugendliche über Ansätze zum Umgang mit dem
> Konsum von Cannabis und Crystal-Meth bis hin zu niedrigschwelligen
> Hilfsangeboten für Heroinkonsumenten.
>
>   Der Alternative Drogen- und Suchtbericht erscheint ab sofort
> jährlich. Herausgegeben wird er von Akzept e.V. - Bundesverband für
> akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, der Deutschen
> AIDS-Hilfe und dem Selbsthilfe-Netzwerk JES Bundesverband.
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Flächennutzungsplan Aachen, Teil 2 – Aachen isoliert von Städteregion

Der Flächennutzungsplan Aachens wird losgelöst von der Städteregion Aachen erstellt.

Das heißt, die Planung bezieht sich einzig und allein auf das Stadtgebiet Aachens ohne die Verknüpfung mit der Städteregion. Planungstechnisch bedeutet das eine Art von „selbstgewählter Isolation“, deren Nutzen es zu diskutieren gilt.

Denn: plant man im Kontext – also die Stadt Aachen mit der Städteregion Aachen verbunden – so erhält man ein Gesamtsystem, das so genannte „Optimierungspotenziale“ leichter zu heben hilft. Und, es ist in Sachen Standortplanung für die Wirtschaft besser, als wenn man innerhalb der Stadtgrenzen plant.

Bedenkt man, dass im Herbst ein Aachener Unternehmen mit 400 Mitarbeitern die Koffer packt, um nach Baesweiler zu ziehen, dann wird die ganze Chose fassbar. Dort hat das Unternehmen über 3 Hektar Bauland bekommen und zusätzlich die Option der Erweiterung. Das Unternehmen rechnet in den kommenden Jahren mit 20 bis 40 neuen Arbeitsplätzen jährlich.

Für den Aachener Haushalt heisst das, nicht alleine die Gewerbsteuer dieses Unternehmens ist „futsch“, sondern auch zwei weiterer, für Unternehmen wichtige Steuern.

Man muss planerisch aufpassen, dass Aachen sich nicht in einen wirtschaftlich selbst destabisierenden Regelkreis hineinplant. Bei rund 10 % Arbeitslosigkeit, rund 12% Hartz IV-Bezüglern und einem verhältnismässig sehr überschaubaren netto-pro-Kopf-Einkommen, muss man sich sehr genau überlegen, von welchen Rand- und Rahmenbedingungen man ausgehen will, um Prosperität für Aachen zu fördern. Aachen attraktiv zu machen für das Arbeiten und das Wohnen. Und, finanzierbar. Was aber nur dann läuft, wenn der Steuermotor nicht stottertttttt.

Artikel Nr. 1 zum Thema: https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/06/24/flachennutzungsplan-aachen-teil-1-die-nachsten-30-jahre/

Freibad in Aachen geschlossen – die Verwaltungsspitze Aachens erspart den Bürgern aber auch gar nichts!

Aachens einziges Freibad ist bis auf Weiteres geschlossen! Der Grund: Bakterienbefall.

Sicherlich, so etwas kann passieren. Was aber nicht passieren darf ist, dass das Presseamt einer Stadt sich davor duckt, Medienvertretern gegenüber irgendwie „abzutauchen“ – Aachens mediale Vogel-Strauss-Politik ist somit nun auch in der Kommunikation manifestiert. Na super! Jetzt wissen es die Bürger, wie es um die Kommunikationspolitik Aachens bestellt ist!

Aber nicht nur das: kurz vor dem Reitturnier, muss die Tivoli-Alemannia-Brücke, die noch sehr jung ist, saniert werden, weil der Reibkoeffizient des Belages zu gering gewesen ist.

Wer heute – Mittwoch, 25.06.2014 – den Lokalteil der Aachener Zeitung, Lokalausgabe, erste Seite aufschlägt, fällt einfach nur noch vom Glauben ab und fragt sich: „ja, was tun denn manche Bedienstete im wohl dotierten Beamtenstatus mit ihren später im Verhältnis zu anderen Bürgern doch schon recht ´frugalen´ Ruhestandsbezügen, die mit über 70% der letzten „anrechnungsfähigen Ruhestandsbezüge“ ein kommoden Ruhestand garantieren für ihr Geld???

In sehr deutlichen Worten wird das kommunikative Taktieren um die Informationseierei der Stadt in beiden Artikeln aufgegriffen und dargelegt.

Herr Oberbürgermeister: setzen Sie zu Anfang der neuen Ratsperiode ein Signal und sorgen Sie für klare und sichere Kommunikation!

Dicke Luft über dem Kaiserplatz

Ein Geschäftsmann hat „Hausputz“ am Kaiserplatz gehalten und einen Gradmesser schlechter Luft gefunden:

Die benötigte Reinigungszeit, einen kleinen metallenen Aktenwagen mit Wasser zu reinigen, der mehrere Jahre im Geschäftslokal benutzt worden ist. Etwa eine Stunde und das Wasser im Eimer war schwarz!

Willkommen in „Schwarzwasser“, dem neuen Distrikt Aachens.

Mit EMIL lokal-emissionsfrei durch die Stadt rollen

Die ASEAG, der Rat der Stadt Aachen und die STAWAG sollten mal „EMIL“ besuchen.

Es handelt sich hierbei um ein neuartiges Verkehrsprojekt, lokal-emissionsfrei mit EMIL, einem Elektrobus, durch Braunschweig zu fahren. Der wird am Hauptbahnhof „induziert“.

http://www.braunschweiger-verkehrs-ag.de/unternehmen/foerderprojekt-emil.html

Bei aller Euphorie in Sachen Emobilen: bei der Wahrheit sollte man stets bleiben! Denn, wer behauptet, diese Fahrzeuge seien frei von Emissionen, der sagt das Falsche. Richtig ist: „lokal-emissionsfrei“. Aber, so etwas kann wie in der Stadt Aachen durchaus dazu beitragen, dass in der Kessellage weniger Mief verursacht wird. In Erinnerung gebracht: Aachen hat den NRW-Rekord in Sachen Feinstaubgrenzwerthöchstbelastung hingelegt.

Es wäre doch ein echter Innovationscluster auf dem Hochschulerweiterungsgelände, wenn sämtliche Bushersteller, die auch E-Busse anbieten, einen gemeinsamen Test-Cluster einrichten und eine Experimentalflotte „E-Bus-Aachen-Future-Concept“ betrieben.

Die Busse eines Herstellers werden ein Jahr lang auf Herz und Nieren im Aachener Alltag geprüft und dann ausgetauscht. Die Erkenntnisse fliessen in die Überarbeitung der Konstruktionen ein und verbessern so die Systeme und, Aachen kann dann eine E-Bus-Testflotte vorweisen, die stets frisch am Start ist und im Sinne der Erkenntis in Dienst steht. Das hügelige, kurvige Gelände Aachens wäre ein sehr gutes Testlabor für den E-Bus-Betrieb.

Sicherlich gäbe es auch Fördertöpfe dafür, in Aachen stets „frisch am Start zu sein!“

Und, nicht zu vergessen: diese Busse schnurren anstatt „stinkend  rumzubollern“, wie so manche alten Seelenverkäufer, die besser verschrottet werden sollten, weil ihr Heck so ausschaut wie der Schornstein eines alten Frachtkahns in Asien…

 

DEKRA rät zum Tragen von Fahrradhelmen

Die DEKRA, http://www.dekra.de, rät in ihrer Pressemitteilung Juni 2014/06 ausdrücklich zum Tragen von Fahrradhelmen!

>Zitatanfang>: „Für die Fahrer von führerscheinfreien Pedelecs, deren Elektroantrieb bis 25km/h unterstützt, besteht keine Helmpflicht, dennoch ist der Kopfschutz sehr zu empfehlen“, sagt Andreas Richter vom Competence Center Elektromobilität. .. Weiter, „Fahrräder werden in der Regel mit niedrigen Geschwindigkeiten erwartet. Damit steigt das Risiko, mit einem Pedelec in eine kritische Verkehrssituation zu kommen.“ >Zitatende>

„Deshalb nie ohne Helm fahren!“ ist die Aufforderung der DEKRA

Dies ist insofern nicht uninteressant, da Sicherheit das Kernthema der DEKRA ist. Sie vertritt damit eine andere Auffassung als der Bundesverkehrsminister, der ADFC sowie der BGH. Sicherheit und Schutz kann man logisch nicht „implizit plebiszitär“ miteinander koppeln. Erinnert sei an die Argumentation der lediglich 11% bis 13% Helmtragenden Radfahrer. Die Physik ist und bleibt die Physik.

Auch wenn in der Pressemitteilung v.a. der Bezug auf die Pedelcs hergestellt wird, so kann man sagen, dass es wesentlich unerheblich, ob man sich mit einem normalen Fahrrad, das 25km/h schnell ist oder einem gleichschnellen Pedelec „auf die Schnauze legt“. Mag sein, dass durch den zwischen beiden Zweirädern durch die Konstruktion die Schwerpunkthöhe unterschiedlich ist. Aber, statistisch gesehen, dürfte sich dass irgendwie gleich gestalten. Beim Segelschiff ist der „Momentanpol“ eine wichtig Kenngrösse, denn sie gibt Auskunft darüber, bis wann sich das Schiff von selbst wieder zurückstellt oder eben kippt. Betrachtet man die Konstruktionen „so mancher“ Pedelecs, so ist festzustellen, dass sie bisweilen an dem Rahmenrohr in das die Sattelstange eingeführt ist, montiert sind. Qualitativ heisst dies, „leicht kippeliger“ zu sein als wenn es sich um eine Art von „Unterflurlösung“ handeln würde. Diese würde durch die Massenlage und den Systemschwerpunkt ein besseres Rückstellmoment ermöglichen.

Und, so manches Pedelec, das 25km/h oder sogar 40km/h zu Wege bringt, kommt mit einem Überraschungsmoment gefahren. Dadurch, dass die Pedelecs stromangetrieben sind und ein E-Motor praktisch kein direkt wahrnehmbares Geräusch verursacht, tauchen sie im Strassenverkehr manchmal so auf, die die Kamikaze-Flugzeuge, die sich aus der Sonne kommend auf ihr Ziel stürzten.

Das ist zwar sarkastisch und, es soll auch gallig sein! Denn, haben die Konstrukteure und Händler bei ihren Orders von Pedelecs überhaupt einmal daran gedacht, dass es Menschen gibt, die alters- oder behinderungsbedingt solch einen „silent killer“, wie leise oder stille Fahrzeuge in der Fahrzeugtechnik tituliert werden, erst dann wahrnehmen können, wenn´s gekracht hat? Wohl nicht! Denn ansonsten hätte sich die Branche sicherlich schon Gedanken darüber gemacht und Konstruktionen eingeführt, die ein Pedelec für die Umwelt in angemessenem Rahmen „wahrnehmbar“ sein lassen.

In Sachen „Fahrradverkehr“ scheint es verkehrs- und rechtspolitisch an der Zeit zu sein, dass sich der Gesetzgeber einmal Gedanken darüber macht, wie er die „modern times des Fahrrades“ in den anzuwendenen Gesetzen und der Rechtsprechung so konsistent abbildet, dass der Rechtsfrieden auf deutschen Verkehrswegen wieder hergestellt wird.

Nachdem die „nut cracker“ vom Vennbahnweg entfernt worden sind, konnte ein der Initiative Kaiserplatz e.V. wohlgesonnener Fahrradfahrer mit logischem Denkvermögen über eine neue Nutzungsart des Vennbahnweges berichten: er ist von einem Transporter der Sprinterklasse genutzt worden.

Und, für die Fahrradfahrer steigt auch der Stresslevel auf dem Vennbahnweg, der auch „Penn-Bahn-Weg“ genannt wird, dass plötzlich Hunde an der Leine ausscheren oder Fussgänger in den in den US so genannten „grammy road blockades“ Modus schalten und wie eine quernde Wand über den Weg wandern.

Vielleicht wäre es für die deutsche und belgische Polizei und auch die zuständige, den Vennbahnweg betreibende oberste Behörde dienlich, eine „under cover mountain bike“ Patrouille von Polizisten aus beiden Ländern fahren zu lassen. Mit einer entsprechenden Kamera ausgestattet, um wie eigentlch im Kindergarten „Verkehrsuntericht“ an der nächstmöglichen Stelle abzuhalten.

Das Miteinander scheint auf dem Vennbahnweg mittlerweile etwas aus dem Rythmus gekommen zu sein. Das stellt die Frage des gegenseitigen Respekts für einander und der Gestaltung von verbindlichen Nutzungsregeln. Denn diese scheinen sehr, sehr unklar zu sein.

Es wäre nicht zu hoffen, dass hinter einer Kurve ein gefällter „nut cracker“ durch einen Spaziergänger ersetzt werden würde.

Es muss illuster und Kafkaesk zugehen, wenn die Sonne vom Himmel auf den Vennbahnweg sticht. Damit aus dem Vennbahnweg nicht der „Vennwahnweg“ wird!

Schöne Woche, liebes Aachen!