Karlspreis 2014 | Die massive und dynamische Krise in der Ukraine | wie soll er noch „gefeiert“ werden?

Am 1. März hatten wir über unser Netzwerk die aufziehende Unbill in der Ukraine und in Bezug auf die EU bereits kommentiert. Dass es so brutal werden wird, das hat niemand erwartet. Die Dynamik ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, bei dem man durch das Misstrauen zwischen „West und Ost“ von einer „höchst kritischen politischen Unterkühlung“ reden kann und sich fragen muss, wie dieser Bruch eigentlich noch zu heilen sein könnte.

Im Gegensatz zu der Zeit des Kalten Krieges, hat sich die Volksrepublik China zu einer grossen Volkswirtschaft und globalpolitischen Macht entwickelt, so dass auch die politische Dynamik schwieriger zu meistern ist. Die Welt ist, wenn man es so formulieren darf, „polyzentrisch“ geworden. Also dürfte es schwieriger sein, eine Balance der globalen Kraftzentren bei einer „politischen Situation“ wie die der Ukraine zeitnah herstellen zu können.

Ein wesentliches Element der Dynamisierung der politischen Geschehnisse basiert auch auf der „Real-Time-Information“ über das Internet – was gerade überdacht worden ist, gilt es möglicherweise im nächsten Moment aufs Neue zu revidieren.

Bei dem diesjährigen Programm des Aachener Karlspreises stellt sich die Frage: wie weiter? So ist der Blick auf das geplante Programm unerlässlich: Link [Stand 3. Mai 2014]: http://www.karlspreis.de/aktuelles/karlspreis_2014.html

Vielleicht wäre es im Sinne des Brückenbaus und des Geistes des Aachener Karlpreises dienlich, eine anerkannte russische Persönlichkeit einzuladen, um Brücken zu bauen?

 

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