Flugblatt_EUROGRESS – DANKE, LIEBE BÜRGERSCHAFT! 1. April: absoluter REKORD!!!!

[Artikel Nr. 322] Flugblatt_Eurogress:

Der Flugblatt-Text ist hinter dem blauen Kommentar (Zwischenbericht, 31.03.)

Kurznotizen ||| 3. April. 

1.) BÜRGERINITIATIVE BI „LEBENSQUALITÄT VERLAUTENHEIDE“

Kontakt: k_w_h_2001@hotmail.com

2.) LIEBE BÜRGERSCHAFT: Unsere aktuelle Flugblattaktion zeigt, dass Flugblätter auch in Zeiten der elektronischen Kommunikation längst nicht ausgedient haben! Durch die Verteilung kommt man mit sehr vielen NETTEN Menschen ins Gespräch und die Diskussion. Aus den Gesprächen und auch Rückmeldungen in Zusammenhang mit der „Flugblattaktion Eurogress“, können wir neben der absoluten Ablehnung auch feststellen, dass die Bürger – politisch querbeet – die Politik in Aachen als absolut schlecht sehen.

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 könnte zu einer „Zeugnisvergabe für die Bürger werden und die Quote der Sitzenbleiber wird hoffentlich sehr hoch sein!“, hoffte eine ältere Dame über 80 mit Rollator, die „Bei solch einem Politikverständnis geht bei mir der Blutdruck hoch, so dass ich Blutdtruck-senkende Tropfen nehmen muss. Wissen Sie, wäre ich jünger, dann würde ich eine Bürgerinitiative für die Abwählbarkeit von Stadtratsmitgliedern während der Wahlperiode gründen. Ich habe nämlich die Nase voll von dem Verhalten!“.  Gesagt, kam ein erhobener Daumen und der Wunsch, dass alle Bürger Aachens ein Signal setzen.

Und, ein Student fand das Flugblatt so gut, dass er es auf Facebook gepostet hat. Wir danken ihr und wünschen ihr auch zukünftig freie Sicht auf den Kurpark!

<Kommentaranfang> Flugblatt sorgt für phantastische „pro-1000-Klickraten! Die RESPONSE-RATE liegt bei fast 30% !!! DANKE!! geschätzte Bürgerschaft!  –> Text nach dem blauen Kommentar. Bei der Response-Quote betrachten wir NUR: wieviele Flugblätter sind verteilt worden und wieviele Male ist die Meldung angeklickt worden. Definitiv können – und wollten – wir vor allen Dingen nicht tiefer in die Analyse steigen, weil für uns Datenschutz und Persönlichkeitsrechte höchstes Rechtsgut ist!!! Wir freuen uns über jeden Klick, auch von denen, die Anlass für den Klick sind. Wir bleiben mit Blick auf Kommunalwahl am Ball! Denken Sie heute schon an den      25. Mai 2014, wenn in Aachen der neue Stadtrat gewählt wird. Das rechtliche Institut der freien Wahl wäre idealserweise durch möglichst hohe Wahlbeteiligung staatsbürgerlich zu bestätigen! Analysieren Sie für sich die Wahlprogramme, die Kandidatenschaft, deren Leistungsbilanz, deren politische Verbindlichkeit, deren persönlich-politische Standhaftigkeit, deren politisch-administrative Fehlleistungen usw.  Die anstehende Kommunalwahl wäre interessant im Rückblick jeder einzelnen Person zu sehen. Vielleicht machen Sie für sich bis zum 25. Mai 2014 auf einem Schmierzettel eine Übersicht mit Schulnoten: Name der Person im Rat, eine Strichliste für „schlecht“, „mittelmässig“, „beispielhaft“ und ein Feld für freie Notizen wie „standhaft“, „gute Fachkenntnis“ etc. Und dann, in der Woche vor der Wahl rechnen Sie für sich ab, diskutieren Ihre Meinung mit der Familie, Freunden und Bekannten. Und dann wählen Sie, was Ihrer Meinung nach die beste Wahl für Aachen ist“. Fragen Sie sich: ist die noch laufende Amtsperiode eine, die man in der Rückschau als für Aachen „voranbringend“ gewesen ist und Sie sagen, „die wähle ich aus Erkenntnis heraus genau so, wie vor fünf Jahren!“, oder eine, von der Sie vielleicht sagen, dass sie Aachen „zurückgeworfen“ hat? Fragen Sie sich! Bitte!“

1. April (kein Scherz): wenn Sie in den Texten suchen, finden Sie auch Informationen, wie man nicht auf das Glatteis gebracht wird:

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/01/23/tipp-burgerinitiativen-offentliche-diskussion-und-dissentierung/

<Kommentarende, 1.4.>

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger!

Die Politik bedarf zwingend des Selbstberständnisses der konsequenten Sach- und Fachorientiertheit bei ihren Entscheidungen. Es darf nicht so sein, dass man auf der einen Seite – wie letzte Woche von Seiten des Umweltamtes in den lokalen Medien moniert – die Luftverschmutzung als großes Problem für die Stadt anerkennt, alles tue, um die Qualität zu verbessern. Sich aber mit Händen und Füßen wie der Delinquent vor Gang zum Richtblock sträubt, die Einführung der Umweltzone umzusetzen. Übrigens, das Argument dagegen sei, dass es Probleme für die niederländischen und belgischen Besucher gäbe, weil die keine Plaketten hätten. Hier sei daran erinnert, dass es europäisches Recht gibt…

Und, auf der anderen Seite, keine 500 Meter Luftlinie entfernt, wird in der politischen Diskussion das letzte große Stück Grün in der Innenstadt zur Disposition stellt. Genauer gesagt, wollen Teile der Politik in Aachen das Eurogress erweitern. Um rund 1.000 Plätze. Die Konsequenzen sind klar: aufgestockt kann das nicht auf dem Eurogress, sondern, es muss Platz her, um dieses Gebäude samt Parkmöglichkeiten errichten zu können. Da das „Alte Kurhaus“, das Spielkasino augenscheinlich weniger geeignet ist, ist klar, dass ein Neubau her muss!

Stellen Sie sich bitte für einen Moment gedanklich vor, wie es aussehen wird, wenn vielleicht im Bereich des Parkhauses Monheimsallee ein entsprechender Bau hochgezogen werden wird. Nehmen Sie für eine erste Orientierung mal ein „halbes Eurogress“ an. Und, es stellt sich auch die Frage, wohin mit den Autos und, welche Folgen hat das für den Verkehr? Weniger wird der bestimmt nicht.

Nicht wenige Bürger von der Nizza-Allee über die Krefelder Strasse bis hin zur Wilhelmstrasse waren aufgeschreckt, als sie das erste Mal von den Plänen in der Aachener Zeitung lasen. So hat sich die Aachener CDU für eine Erweiterung ausgesprochen.

Offensichtlich wurde dieser Parteibeschluss gefasst, als man noch nicht die o.g. Erkenntnisse in Sachen Luftverschmutzung auf dem Tisch hatte, die aus dem Dezernat Umwelt diese Woche verlautbart worden sind.

Würde die Aachener CDU nun weiterhin auf dem Standpunkt stehen bleiben, dass die Erweiterung des Eurogress´ durchzusetzen sei, so müsste sie sich zwingend vor der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 die Frage gefallen lassen, warum sie es dann weiterhin zuliesse, dass ein sehr wichtiger Bereich für die Naherholung der Bürger zu deren Lasten ginge, weil man auf die Bauerweiterung in der Innenstadt weiterhin beharre.

Beim Wahlvolk der den Stadt- und Kurpark betreffenden Bereiche käme das wahlpolitisch sicherlich schlecht an.

Bessere Lösung!

Anstatt nochmehr Verkehr in den Innenstadtbereich zu ziehen und wichtiges Innenstadtgrün zu vernichten, sollte die Politik in der Stadt Aachen  einmal darüber Gedanken machen, systematisch zu denken und zu handeln.

Systematisch heisst, sich zu überlegen, welches die Anforderungen an ein modernes Kongresszentrum sind, wo es sich bestens in die gegebenen Strukturen einfügt und, ob man wirklich die Stadt baulich noch weiter verdichten will, obgleich schon viel „dicke Luft“ in Aachen herrscht. Dies sowohl chemisch wie auch stimmungsmässig.

Und, man braucht gar nicht viel zu hirnen, um Lösungen entwickeln zu können. Denn, das Campusprojekt bietet Chancen, das Leben in der Stadt angenehmer zu gestalten, die dicke Luft sich verdünnisieren zu lassen und vor allem, als Kongress- und Tagungsstandort, mal richtig in der „global league“ mitmischen zu können.

Das heisst verkehrstechnisch gesehen, NICHT in die Stadt fahren zu müssen – die Bürger danken es der Politik – sondern direkt von der Autobahn über den Überflieger nach Melaten mit einer kurzen Strecke direkt zum „Aachen Campus Congress Center“ (ACCC) zu gelangen. Mit Parkplätzen, Infrastruktur und dennoch so gelegen, dass der Charme der Alstadt von Aachen auch bei Nacht für sich spricht.

Ein Zentrum, das bei wissenschaftlichen Kongressen sowohl einen Grosskongress mit 4.000 Teilnehmern im Stande ist, modern (!) Raum zu bieten, aber auch, das es gestattet, mehrere Kongresse parallel abhalten zu können, ohne sich in die Quere zu kommen oder, einen Kongress mit Räumlichkeiten für verschiedene „work-groups“ mit zeitgemässer Kommunikationstechnik zu ermöglichen, wobei abends dann noch verschidene Vorträge gehalten werden. Und, für bestimmte Veranstaltungen eine Alternative für das Eurogress zu sein.

Denn eines darf man nicht vergessen: man muss als Veranstalter den Vorlauf und die Flexibilität einer Tagungsörtlichkeit im Auge behalten.

Das „ACCC“ (hier der guten Ordnung einer korrekten Zitation halber: das ist ausdrücklich eine Wortschöpfung der Initiative Kaiserplatz e.V.!) würde dem Eurogress Freiräume für eine offenere kulturelle Konzeption geben. Für internationale Kongresse ist es bereits seit Jahren am Limit. Und das heisst im Klartext: es können sehr viele Wissenschaftler nicht auf wissenschaftliche Tagungen nach Aachen kommen, weil ganz einfach mit rd. 1.800 Personen die Obergrenze erreicht ist.

Für ein Tagungszentrum, das im Sinne der wissenschaftlichen Kommunikation zeitgemäss ist, gilt, sich in einem Gebäudekomplex unter einem Dach mit Hotellerie und Parkplätzen einfinden zu können. Denn, wenn die wissenschaftliche Community beim schlechten Aachener Wetter auch noch Säle wechseln muss, dann ist klar, dass dann eine „Aachener Seufzer-Brücke“ ran muss, damit man ohne nass zu werden von einer zur anderen Session geben kann.

Zudem lassen sich durch ein neu gestaltetes Kongress-Zentrum auch wichtige Details verbessern wie das „Nasszellen-Logistik-Konzept“. Jeder, der im Eurogress schonmal eine Pause gemacht hat, weiss, wie was mit dem „Andrang“ gemeint ist.

Die Stadt Aachen sollte es sich im Sinne der Bürger der Innenstadt, der Luftqualität, des Lebenskomforts allen Ernstes überlegen, das Stadtgrün nicht weiter zu rupfen, sondern im Zuge des Campus-Projektes mit der RWTH Aachen, den Lehrstühlen, der FH Aachen und anderen, privaten Akteuren zusammen an EINE Zukunftslsöung zu gehen.

In Aachen wird zu wenig an einem Strang gezogen. Deswegen kommen auch solche Versatzstücke fast täglich auf den Tisch, an dem sich der Stimmbürger fragt, warum man heute schlechte Luft bejammert und morgen Geld in die Hand nehmen will (was man aber möglicherweise noch nicht hat), um die Grüne Lunge Aachens, den Kurpark und den Stadtpark zuzubetonieren.

Man sollte sich von den Bilanzen, der Erfolgsrechnung des Eurogresses einmal von dem Ort an der Monheimsallee anfangen zu verabschieden. Aus unternehmerischer Sicht, ist eine Geschäftserweiterung nicht an einen Ort gebunden. So kann man die Steine, die das Grün wegnehmen doch mit dem Campusprojekt dort zusammenfügen.

„Konzertiert handeln“ muss die Devise lauten!

Für die Stadt Aachen wäre der integrative Ansatz des ACCC sicherlich etwas, was übergeorndet noch mehr für das Image förderlich wäre, als ein Stück Grün in der Innenstadt zu opfern, was die Bürger absolut nicht mögen!

Unter diesem Link auf diesem Blog finden Sie die wichtigen Medienadressen unserer Region und vor allem die der Politik. Helfen Sie bitte der Politik bei der Entwicklung ihrer Entscheidungen. Melden Sie sich zu Wort. Teilen Sie bitte auch Ihre Meinung den Medien mit, damit sie die Themen verfolgen, aufgreifen und diskutieren können.

https://kaiserplatzaachen.wordpress.com/2014/03/17/adressen/

Es geht um das Ganzheitliche, nicht das Parikuläre!

Vielleicht wäre es im Sinne der Luftqualität im Kessel Aachens auch ein wichtiger Impuls, dass der Rat der Stadt Aachen in der nächsten Wahlperiode entscheiden wird, dass in dem Kurpark und dem Stadtgarten keine weiteren Bauprojekte mehr genehmigungsfähig sind. Das alte Knappschaftsgebäude als „Grenzstein“ der Bebauung.

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Windturbine, Pinkeln nur mit Sicherheitsgurt und das Aachener Arbeitsgericht

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel: „Pinkeln nur mit Sicherheitsgurt“ (wos).

Ein Monteur, der stehend von der Gondel einer Windturbine heruntergepinkelt hat – was Usus in der Branche ist – wurde fristlos gekündigt, weil er nicht gesichert gewesen sein soll. Ein Kollege hatte den Stein ins Rollen gebracht. Verhandelt wurde die Klage vor der 2. Kammer am Aachener Arbeitsgericht. Vorsitzender Richter Klaus BRONDICS. Man wird sich nun aber vor der nächsten Instanz wiedersehen müssen, da nicht alles geklärt werden konnte…

Der Artikel zum Ende hin:“ Doch der behauptet nach wie vor: ´Ich hatte die PSA an, als ich mal musste“. Sein Kollege konnte nichts dazu sagen, weil er einige Meter entfernt in der Spitze des Windrades arbeitete´.

Tja, vielleicht schreibt ja demnächst die zuständige Berufsgenossenschaft in der Branche vor, dass jeder, der ein Windrad besteigt, Windeln zu tragen hat, die ein hinreichendes „Aufnahmevermögen“ haben, ohne die betrieblichen Abläufe zu stören? Dann könnten die Mitarbeitenden aus Investorensicht mehr Arbeit während eines Monats leisten und niemand würde mehr beim Pieseln das Panorama geniessen müssen…

 

 

Windkraft und Rotmilan – zwei wissenschaftliche Studien

Bezüglich des Vogelschlags von Rotmilanen seien folgende wissenschaftliche Publikationen genannt:

1.) „Rotmilan und Windenergie in Brandenburg – Auswertung vorhandener Daten und Risikoabschätzung“. Abschlussbericht.

Auftraggeber: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg. Staatliche Vogelschutzwarte, Buckower Dorfstraße 34, 14715 Nennhausen/OT Buckow.

Auftragnehmer: ÖKOTOP Büro für angewandte Landschaftsökologie. Philipp-Müller-Str. 44/1, 06110 Halle, info@oekotop-halle.de; http://www.oekotop-halle.de

Bearbeiter:

Dr. Jochen BELLEBAUM, Wiesenstr. 9, 16278 Angermünde, Jochen.BELLEBAUM@t-online.de

Dr. Fränzi KORNER-NIEVERGELT, oikostat GmbH, Ausserdorf 43, CH 6218 Ettiswil, fraenzi.korner@oikostat.ch; http://www.oikostat.ch

Dipl.-Biol. Ubbo MAMMN (ÖKOTOP)

 

2. „Wind turbine fatalities approach a level of concern in a raptor population“

J. BELLEBAUM, F. KORNER-NIEVERGELT, T. DÜRR, U. MAMMEN

Journal for Nature Conversation, http://www.elsevier.de/jnc

Birdlife.org:

http://www.birdlife.org/datazone/speciesfactsheet.php?id=32423

http://www.birdlife.org/datazone/speciesfactsheet.php?id=3353

http://www.birdlife.org/datazone/sowb/casestudy/114

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Weitere Autoren zum Themenkomplex „Windkraft und Effekt auf Vogelpopulation“:

– CARRETE, M., SÁNCHEZ-ZAPATA, J.A., BENITEZ, J.R., LOBÓN, DONÁZAR, J.A. (2009): „Large scale-risk-assessment of wind-farms on population viability of a globally endangered long-lived raptor“, Biological Conservation, 142, pges. 2954-2961

Anm.: Umfangreiche Risikoanalyse des Zusammenhangs von Windturbinenparks und Raubvögeln.

– CARRETE, M., SÁNCHEZ-ZAPATA, J.A., BENITEZ, J.R., LOBÓN, MONTOYA, F & DONÁZAR, J.A. (2012): „Mortality at wind-farms is positively related to large-scale distribution and aggregation in griffon vultures“, Bilogical Conservation, 145, pges. 102 – 108.

Anm.: Sterblichkeit von Greifvögeln durch Windturbinenparks bestätigt.

– PULLEN & SAWYER, 2011

– DREWITT & LANSTON, 2006

– MADDERS & WHITFIELD, 2006

– BARRIOS & RODRIGUEZ, 2004

– DAHL et al., 2012

– SMALLWOOD & THELANDER, 2008

– SAETHER & BAKKE, 2000

– TELLERÍA, 2009

 

– EICHHORN et al., 2012

– SCHAUB, 2012

– KNOTT, et al., 2009

– LANGGEMACHT et al. 2010

– FERRER et al., 2012

 

 

 

Auf Widervorlage: Spiegel.de (2006) über den Kaiserplatz

Liebe Bürgerschaft Aachens, liebe Besucher, liebe Kaiserplatzler und Freunde,

es ist im Zeichen der Festlegung des neuen Suchtprogramms in Aachen die passende Zeit, eine wichtige Wiedervorlage vorzunehmen:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47282141.html

WHO-Studie – Die Stadt Aachen darf unsere Lebenserwartung nicht billigend um Jahre verkürzen!

Die Luxemburgische Tageszeitung WORT http://www.wort.lu [siehe Link!], bringt es auf den Punkt: schlechte Luft verkürzt das Leben.

http://www.wort.lu/de/view/fuenf-jahre-laengeres-leben-moeglich-4f61e666e4b0860580ab7aed

Klar, den einen erwischt´s, den anderen nicht. Auch klar, dass Statistik nicht im Stande ist, zu sagen, wer in Aachen durch die Schlechte Luft selbst früher zu Tode kommt oder gesundheitliche Probleme bekommt, die den Lebenskomfort und somit die Lebensfreude verkürzen. Aber, das Thema liegt auch dem Tisch.

Die Stadt Aachen und die Städtregion muss nun, nach der Veröffentlichung des WHO-Berichts handeln. Da hilft es nicht mehr, wenn Dezernentin Gisela NACKEN (GRÜNE) innovative Lösungen sucht, eine Umweltzone mit Händen und Füßen für Aachen zu vermeiden. Mit der Veröffentlichung sind Fakten geschaffen, die zum Handeln und nicht zum negieren zwingen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel PHILIPP (CDU) wird von der Initiative Kaieserplatz e.V. gebeten, von amtswegen die zuständigen Stellen – neben Dezernentin Gisela NACKEN auch den Städteregionspräsidenten Helmut ETSCHENBERG (CDU), dem das Gesundheitsamt der Region untersteht, zu veranlassen, unverzüglich erkenntniskonforme Massnahmen zu evaluieren und umzusetzen. Die Initiative behält sich die Einschaltung der Bezirksregierung sowie des zuständigen Ministeriums in Düsseldorf um weitere Veranlassung zu bitten.

Aber auch der Lärm der ASEAG gehört auf die Tagesordnung. Denn, der Streik ist ein akustischer Segen für die Menschen um den Kaiserplatz. Denn das niederfrequente Gedröhne der Busse ist derzeit nicht zu hören. Der Vergleich „Verkehr ohne Busse“ mit „Verkehr mit Bussen“ zeigt ganz klar, dass die Busse der ASEAG – die bestreikt werden – massiv an der Lärmverschmutzung in Aachen schuld sind.

Deswegen ist es dringend notwendig, neben der Luftreinhaltung auch einen Ersatz von Bussen vorzunehmen, die deutlich niedrigere Schallemissionen vorweisen. Ein Tipp aus der Fahrzeugtechnik: es lohnt durchaus, bei der Motorisierung auch mal die PS-stärkere Variante anzuschaffen. Denn hierdurch brauchen die stärkeren Aggregate nicht „aufheulen“, was auch erhöhten Treibstoffverbrauch bewirkt. Weniger PS heißt nicht immer weniger Emissionen!

Es ist notwendig, dass der Umweltausschuss der Stadt Aachen die Roadmap „Emissionen“ sofort nach der Wahl bearbeitet, damit Vermeidbares vermieden wird. Und, bei den externen Busunternehmen, die ca. 1/3 des Busaufkommens abdecken, muss auch gelten, die Emissionen zu reduzieren.

Wie aber der WHO-Bericht auch ausweist, sind es nicht alleine die Verkehrsmittel, die für „dicke Luft“ sorgen, sondern auch Hausbrand etc. Das heißt, auch hier muss die Stadt Aachen zügig nach der Kommunalwahl an Antworten arbeiten, die für Verbesserungen nicht erst zum „Sankt Nimmerleinstag“ vorsehen.

Die Initiative Kaiserplatz e.V. wird sich dieses Themas zuwenden, da in dem durch Kriminalität, Verwahrlosung heruntergekommenen Viertels auch physikalisch-chemisch die dickste Luft Aachens herrscht!

 

 

 

 

 

 

 

Artikel „Grüne Rechenaufgabe“ und „gesundheitliche Belastungen durch Windkraft“ sind die Thementurbos

#2014.03.25_04#

In der Klick-Statistik räumen die beiden Artikel „Grüne Rechenaufgabe…“ und „Gesundheitliche Belastung…“ richtig auf!!!

http://www.rettet-den-muensterwald.de/

Adalbertstrasse – Strauss schliesst zur Mitte des Jahres

#2014.03.25_02.#

In der Adalberstrasse wird Mitte des Jahres Strauss schliessen. Das meldet die Rheinische Post am heutigen Tage.